Asthma und COPD

Asthma bronchiale und COPD sind chronische Erkrankungen der Lunge, die Symptome wie Atemnot, Husten und Auswurf verursachen. Trotz aller Ähnlichkeiten der beiden Volkskrankheiten handelt es sich um verschiedene Erkrankungen, die diagnostisch und therapeutisch genau auseinander gehalten werden müssen. Wie also unterscheiden sich Asthma und COPD?

Asthma und COPD

Asthma und COPD: Symptome

Atemnot: Das Hauptsymptom beim Asthma bronchiale ist eine vorübergehende Störung der Atemwege, die sich als Atemnot äußert. Im Gegensatz zur COPD entsteht die Störung beim Asthma jedoch nur in bestimmten Situationen als Reaktion auf Allergene wie Tierhaare, Pollen oder Hausstaubmilben (allergisches Asthma) oder auf äußere Reize wie Smog, Abgase oder Schadstoffe (nicht-allergisches Asthma).


Die COPD Symptome sind permanent und fortschreitend. Im Frühstadium zeigt sich das Symptom der Atemnot nur bei Belastung (z.B. beim Sport), in späteren Stadien jedoch auch bei geringer Belastung (z.B. beim Treppensteigen) und schließlich sogar im Ruhezustand.
 

Husten: Husten zeigt sich beim Asthma meist im Vorfeld eines Asthma-Anfalls als trockener Reizhusten, Auswurf ist kaum vorhanden. Eine COPD  beginnt meist mit einer chronischen Verschleimung, die allmorgendlich als Auswurf produktiv abgehustet wird. Der Schleim wird mit der Zeit immer zäher und immer schwerer abzuhusten.

 

Asthma und COPD: Erkrankungsursache

Asthma entsteht meist im Kindes- oder Jugendalter als Folge einer Infektion der Atemwege oder als Folge einer Allergie. COPD ist in 9 von 10 Fällen eine Folge des Rauchens und beginnt im Erwachsenenalter, typischerweise erst in der zweiten Lebenshälfte.

 

Asthma und COPD: Krankheitsverlauf

Asthma-Patienten erleben einen häufigen und oft saisonalen Wechsel zwischen gesünderen und kränkeren Phasen. Die Atemwegsstörung bildet sich teilweise vollständig zurück. Ansonsten sind mithilfe der modernen Medizin die Symptome gut in den Griff zu bekommen.


COPD ist demgegenüber eine schleichende Erkrankung mit kontinuierlich fortschreitender oder in Schüben (Exazerbationen) verlaufender Verschlechterung. Auch bei Gabe von Medikamenten lässt sich die Atemwegsstörung nicht vollständig rückgängig machen. Die COPD Therapie kann das Fortschreiten einer COPD nur verlangsamen, aber nicht aufhalten.
 
 

Asthma und COPD: Therapie

Bei Asthma ist das Erkennen und Vermeiden der Auslöser von Atemnot der erste und wichtigste therapeutische Schritt. Bei COPD ist es der Verzicht auf die Ursache der Erkrankung: das Rauchen.


Ziel aller weiteren Maßnahmen ist bei beiden Erkrankungen die Erhaltung bzw. Erhöhung der Lebensqualität. Was die medikamentöse Therapie angeht, gehört bei Asthma mit mehr als zwei Atemnotsituationen in der Woche die Inhalation von Kortison zur Basistherapie. Bei COPD-Patienten werden kortisonhaltige Dosieraerosole hingegen erst bei schwerer Erkrankung als Dauertherapie empfohlen.
 

Bewegung und Sport wird bei Asthma und COPD zur Erhaltung der Lungenfunktion und der ganzkörperlichen Gesundheit empfohlen.

 

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Was ist COPD?

Was ist COPD

Die Abkürzung COPD kommt aus dem Englischen und steht für chronic obstructive pulmonary disease, zu Deutsch: die chronisch atemwegs-verengende Lungenerkrankung. Umgangssprachlich wird die COPD oft als Raucherlunge bezeichnet.
 

 

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Welche Behandlung hilft bei COPD?

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