Neue Studie: Ab welchem COPD-Stadium hilft eine Sauerstofftherapie?

Eine Langzeitsauerstofftherapie verbessert die Lebensqualität vieler COPD-Patienten – wer profitiert?

Viele COPD-Patienten können mit einer Sauerstofftherapie ihre Lebensqualität, Belastbarkeit und die Prognose entscheidend verbessern. Mithilfe des zugeführten Sauerstoffs können sie wieder längere Strecken zurücklegen, an sozialen Aktivitäten teilnehmen und sich weitgehend selbständig versorgen.

Ein amerikanisches Forschungsteam hat sich nun nochmal ausgiebig mit dem Nutzen einer Sauerstofftherapie bei COPD befasst. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt, ob auch Patienten mit leichter und mittlerer COPD von den Effekten profitieren können. Dazu gehören u.a. Patienten, die beispielsweise nur unter Belastung oder nur in der Nacht unter einem messbarem Sauerstoffmangel leiden.

Das Ergebnis der Untersuchung bestätigte nun die bisherige Annahme, dass von zugeführtem Sauerstoff vor allem Patienten mit schwerer COPD profitieren. Für Patienten mit stabiler COPD in den früheren Stadien ließen sich keine signifikanten Verbesserungen hinsichtlich der Prognose, der Exazerbationsrate oder der Dauer bis zum ersten Krankenhausaufenthalt feststellen.

Quelle:

The Long-Term Oxygen Treatment Trial Research Group : A Randomized Trial of Long-Term Oxygen for COPD with Moderate Desaturation. In: The New England Journal of Medicine 2016; 375:1617-1627. (Online-Veröffentlichung vom 27. Oktober 2016)

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