Feinstaub & Lungengesundheit: Das sollten COPD-Patienten wissen

Laut Umweltbundesamt ist die Belastung mit Feinstaub in deutschen Großstädten gesunken. Was Patienten mit Asthma oder COPD trotzdem beachten sollten.

Was ist Feinstaub?

Lunge

Feinstaub ist wie der Name schon sagt besonders feiner Staub, der mit bloßem Auge nicht erkennbar ist. In hoher Konzentration sind die winzigen Feinstaubpartikel für den menschlichen Organismus gefährlich: Je kleiner die Partikel sind, desto tiefer dringen sie in die Atemwege ein und desto größer ist der Schaden, den sie dort anrichten können.

Die größten Quellen von Feinstaub sind Straßenverkehr, Heizwerke und Verbrennungsanlagen. Obwohl sich die Luftqualität in Deutschland - wie eine Statistik des Umweltbundesamtes zeigt - in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert hat, werden die gesetzlich festgelegten Grenzwerte vielerorts überschritten. Betroffen sind vor allem die Ballungszentren von großen Städten und Industrieanlagen.

Wie wirkt sich Feinstaub auf die Atemwege aus?

Die Schadstoffbelastung ist eines der großen Umweltprobleme unserer Zeit. Für Menschen ist eine hohe Feinstaubkonzentration in der Luft auch deshalb gefährlich, weil die winzigen Staubteilchen Schadstoffe wie Kohlenwasserstoffe in den Organismus transportieren.

Davon betroffen sind in erster Linie die Atemwege: Bei dauerhaft erhöhter Belastung steigt das Risiko von Entzündungen und die Lungenfunktion sinkt. Zudem können weitere Organe betroffen sein: Durch eine erhöhte Feinstaubbelastung steigt das Herzinfarktrisiko und die Gedächtnisleistung verschlechtert sich.

Feinstaubalarm: Was tun?

Für Lungenpatienten bedeutet das besondere Vorsicht, denn häufiger Kontakt mit feinstaubbelasteter Luft verstärkt die Symptome, beschleunigt das Fortschreiten der Erkrankung und erhöht das Risiko einer Exazerbation.

Vor diesem Hintergrund ist es für COPD-Patienten empfehlenswert, bewusst bestimmte Orte und Praktiken zu meiden.

Vermeiden Sie, wenn möglich

  • den Aufenthalt in Ballungszentren mit hohem Verkehrsaufkommen
  • das Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel in der Rush Hour
  • das Lüften der Wohnung zu den Hauptverkehrszeiten (z.B. wenn Sie an einer vielbefahrenen Straße wohnen)
  • das Einatmen von Industrieabgasen

COPD-Patienten sollten außerdem für regelmäßigen Ausgleich sorgen und der Lunge Gutes tun. Dazu zählen z.B. Lungensport, Spaziergänge in der Natur oder Urlaub in Küstengebieten, wo die salzhaltige Luft die Lunge von innen befeuchtet.

Quelle: Umweltbundesamt: "Entwicklung der Luftqualität" (Online-Veröffentlichung vom 10.02.2017).

Welche Behandlung hilft bei COPD?

In jedem COPD-Stadium stehen Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung, um eine Besserung zu bewirken. Alle Maßnahmen auf einen Blick.

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