COPD: NDR-Magazin berichtet über neue Behandlungsmöglichkeit

Ein neues Beatmungsgerät zeigt laut einem NDR-Bericht erste vielversprechende Erfolge bei fortgeschrittenen COPD-Patienten mit Atembeschwerden.

Frau mit Beatmungsmaske

Bei Patienten im fortgeschrittenen COPD-Stadium wird häufig eine maschinelle Beatmung notwendig. Die Beatmungstherapie unterstützt die Betroffenen bei der Atemarbeit und entlastet die Atemmuskulatur.

Ein neues Beatmungsgerät stellt nun offenbar eine neue Therapieoption für Patienten mit schwerer COPD dar. Es simuliert die Wirkung der Lippenbremse – einer Atemtechnik, die akute Luftnot durch einen erhöhten Gegendruck beim Ausatmen lindert. Dieser Gegendruck, der bei der Lippenbremse durch ein Zuspitzen der Lippen erreicht wird, weitet die Bronchien und erleichtert das Atmen.

Im neuen Beatmungsgerät ist ein erhöhter Atemwegswiderstand bereits integriert, so dass die Patienten auch in der Nacht vom Effekt profitieren können. Entwickelt wurde das Gerät von Schlafmediziner Dr. Stephan Rüller im Forschungszentrum Borstel in Zusammenarbeit mit der Firma FLO Medizintechnik.

Wie ein Bericht des Schleswig-Holstein Magazins (NDR) vom 8.1.2016 zeigt, konnte die Behandlung bereits erste vielversprechende Erfolge erzielen. Eine Patientin berichtet von einer erheblichen Verbesserung ihrer Atembeschwerden und ihrer gesamten Lebensqualität. Die Kosten übernahm ihre Krankenkasse.

Der Bericht ist auf der Homepage des NDR abrufbar: www.ndr.de

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