Frühlingsbeginn: Spazierengehen stärkt die Lunge!

Wer oft spazieren geht, muss seltener ins Krankenhaus als Bewegungsmuffel. Zum Start in den Frühling heißt es also: Raus in die Natur!

Spaziergang

In der letzten Woche gab es schon einen ersten Vorgeschmack auf den Frühling und auch diese Woche beginnt deutschlandweit mit viel Sonne und steigenden Temperaturen! Wen packt da nicht die Lust, die schwere Winterjacke abzustreifen und sich endlich wieder aktiv an der frischen Luft zu bewegen?

Gerade bei einer COPD-Erkrankung ist die Wirkung von regelmäßigen Spaziergängen auf die Gesundheit groß, wie eine Studie schon 2014 zeigen konnte:

  • Patienten, die körperlich aktiv sind, können das Risiko eines Krankenhausaufenthalts aufgrund einer exazerbierten COPD deutlich reduzieren.
  • Der positive Effekt macht sich z.B. schon ab 2 Stunden Spazierengehen pro Woche bemerkbar. Optimal ist ein Pensum von 3-6 Kilometern täglich.
  • COPD-Patienten, die sich hingegen kaum bewegen, müssen sich teilweise doppelt so oft in stationäre Behandlung begeben.

Übrigens: Auch Patienten, die aufgrund des Krankheitsstadiums nicht in der Lage sind, das empfohlene Pensum zu leisten, können viel tun, um ihren Zustand zu verbessern. Für sie ist z.B. die Teilnahme am Lungensport sehr empfehlenswert.

Quelle:

Cristóbal Esteban ( et al.), Influence of changes in physical activity on frequency of hospitalization in chronic obstructive pulmonary disease. In: Respirology, 2014; DOI: 10.1111/resp.12239

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