Gemeinsam aktiv werden!

Sorgen und Ängste führen oft zu unnötiger Schonung. Dass Ihr Partner an COPD erkrankt ist, bedeutet aber noch lange nicht, dass Sie sich zu Hause verkriechen müssen – ganz im Gegenteil: Werden Sie gemeinsam mit Ihrem Partner aktiv!

 

Gemeinsam aktiv werdenDie Diagnose „COPD“ verleitet häufig zu dem Glauben, dass jegliche Art von Anstrengung vermieden werden sollte. Kein Wunder, wenn man schon mehrmals die Erfahrung gemacht hat, dass der Körper bei übermäßiger Belastung einfach nicht mehr mitmacht.. Wenn sich COPD-Patienten übertrieben schonen, tun sie sich damit aber keinen Gefallen.Dass sie aktiv bleiben, ist sogar wichtiger Bestandteil jeder Behandlung.

 

Wichtig ist, dass Sie sich gemeinsam neue Ziele setzen: Gegen einen Kino- oder Theaterbesuch spricht bei COPD ebenso wenig wie gegen eine gut vorbereitete Reise – selbst dann, wenn Sie auf zusätzlichen Sauerstoff angewiesen sind. Ein schöner Urlaub ist heute auch mit einem Sauerstoffgerät möglich. Kontrollierten Sport wie Walken oder Schwimmen können Sie hervorragend gemeinsam ausüben, und gerade bei COPD ist ein regelmäßiges Training im Rahmen der Möglichkeiten wichtig. Auf diese Weise tun Sie nicht nur Ihrem Körper etwas Gutes, sondern fördern auch die gute Stimmung – Ihr Lungenfacharzt kann Ihnen Rat geben, was und wie viel Ihnen zuzumuten ist.

 

Darüber hinaus kann gezielter Lungensport unter fachlicher Anleitung helfen, Ihre Beschwerden wesentlich zu verbessern. Dies bietet Ihnen ganz nebenbei auch noch die Möglichkeit, mit anderen Betroffenen zwanglos in Kontakt zu kommen. Andere Menschen sind in der gleichen Situation und kämpfen mit den gleichen Problemen. Für Sie und Ihren Partner ist es wichtig, Erfahrungen auszutauschen.

 

Machen Sie den ersten Schritt und Sie werden sehen: Wenn Sie selbst aktiv werden, anstatt alles nur passiv „über sich ergehen zu lassen“, verliert die Krankheit ein gutes Stück ihres Schreckens.

 

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COPD - Partnerschaft Übersicht            

Partnerschaft

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