Juttas Blog

Hier bloggt COPD-Patientin und Lungentrainerin Jutta. Ihr Leben von der Diagnose COPD bis hin zur Lungentrainerin ist voller praktischer Erfahrungen, die sie im Blog mit uns teilen möchte.

Diagnose COPD - Na und?!

Eine COPD-Erkrankung setzt keine zwangsläufige Abwärtsspirale in Gang. Im Gegenteil: Jeder Patient hat es selbst in der Hand!

In letzter Zeit erreichen mich (auch über die Kommentare hier im Blog) vermehrt Berichte von COPD-Patienten über Zukunftsängste und panische Zustände. Die Ursache sind häufig Ungewissheit über den weiteren Krankheitsverlauf und Sorgen über die Zunahme der Atembeschwerden.

Diesen Patienten antworte ich mit 3 Ausrufezeichen:

1. Die COPD muss nicht tödlich enden!

Jeder Patient hat gute Chancen, seine Lungengesundheit zu erhalten bzw. zu verbessern. Wer mit dem Rauchen aufhört (!), sich an die Therapie hält und sich ausreichend bewegt, schafft damit die besten Voraussetzungen. Manchen Patienten gelingt es sogar, Ihre Lungenfunktion so deutlich zu verbessern, dass sie fortan in ein niedrigeres COPD-Stadium eingestuft werden.

Die COPD muss also nicht – wie es ein Leser neulich hier im Blog befürchtete - zwangsläufig zur Sauerstoffflasche führen.  Zudem ist nicht immer die COPD für eine allmählich sinkende Leistungsfähigkeit verantwortlich: Wie jeder Mensch unterliegen auch COPD-Patienten dem natürlichen Alterungsprozess! Wenn die körperliche Belastbarkeit im Alter sinkt, ist das also auch eine „normale“ Entwicklung.

2. Jeder hat es selbst in der Hand!

Es gehört zu den schönsten Momenten in meinen Lungensportgruppen, wenn die Teilnehmer merken, dass sie Ihr allgemeines Befinden selbst stark beeinflussen können. Wichtig ist dabei die Erkenntnis: Kein Arzt und kein Medikament der Welt kann mir die Krankheit abnehmen – ich selbst bin gefordert!

Sport und Bewegung sind also eine gute Methode, um den eigenen Körper wieder als Quelle von Kraft und Selbstbewusstsein zu erleben. Schon kleine Erfolge können Großes bewirken - allein die Erfahrung, dass man auch mit einer COPD seine Belastbarkeit wieder steigern kann, setzt ungeahnte Energien frei!

3. Lerne, mit der Krankheit zu leben!

Eine chronische Lungenerkrankung wie die COPD geht auch mit Einschränkungen einher. Wer weiter raucht oder sich ständigem Stress aussetzt, tut seiner Gesundheit keinen Gefallen. Mit den Grenzen der eigenen Belastbarkeit sollte daher jeder Betroffene lernen zu leben.

Wichtig ist dabei die Fähigkeit, mit seinen Kräften hauszuhalten. Gehen Sie alles etwas langsamer an und achten Sie auf Stress- und Erschöpfungssignale. Zudem ist es sehr empfehlenswert, kleine Pausen mit Übungen zur Atementspannung in den Alltag zu integrieren, um die Abwehrkräfte immer wieder neu aufzuladen.

> Mehr Tipps: Die 10 besten Tipps bei COPD

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Kommentare:

Kommentar von Jutta |

Hallo Jürgen,

in erster Linie sollte Dein Ansprechpartner bei Deinen Fragen Dein Hausarzt sein. Er kann Dir Möglichkeiten aufzeigen, wie Luftnot entstehen kann und auch entsprechend raten, was zu tun ist.

Mir ist bekannt, das Luftnot vom Herzen, von der Lunge, aber auch vom Blut, der Schilddrüse oder der Psyche beeinflusst werden kann. Daher denke ich, wenn der Kardiologe eine Beeinträchtigung von Seiten des Herzes verneint, der Pneumologe nur eine geringe Beeinträchtigung von Seiten der Lunge sieht, dass dein Hausarzt dann gefordert ist weitere Untersuchungen durchzuführen.

Sehr positiv ist, dass Du schonmal einsiehst, dass weiteres Rauchen eine Verschlimmerung der Atemsituation ganz schnell vorantreiben kann und Du deshalb aufgehört hast. Prima, ich wünsche Dir, dass es dabei auch bleibt.

Alles Gute!

Kommentar von Jürgen |

Hallo habe laut lungen artzt COPD gold 1 Leichtgradig. Suche jemand für erfahrungsaustausch aus Hannover der oder die sich mit mit Trift die oder der auch COPD hat.meine Telefonummer lautet 01577/6010448

Kommentar von Jürgen |

Hallo erstmall. Ich hoffe das mir hier jemand weiter helfen kann.

Ich bin im November 2017 in Krankenhaus gekommen die folge war ein Herzinfakt habe zwei stent inplatiert bekommen. Dann kamm ich im November 2017 aus dem Krankenhaus raus. Dann muste ich im Dezember 2017 erneut ins Krankenhaus, da ich dann atemnot bekamm, dann stelte sich noch Heraus das die Atemnot von einer COPD kommen die ich mir durchs Jahrelange Rauchen zugezogen habe . Danit wolte ich mich nicht zu frieden geben , dann habe ich ein Termin gemacht bei ein Lungenartzt gotsei Dank das ich vergangenes Jahr 2017 kurtz vor Weinachten noch ein Termin bekommen Habe.Tatsechlich stellte der Fachlungenartzt eine COPD bei mir Fest,als der Lungenartzt mir sagte das die atemnot nicht von der COPD kommen kann weil ich Eine COPD stadion Gold 1 Habe und das sei Den Lungenartzt dü eine Atemnot zu schwach. Dann bin ich zum Kardiologen gegangen und habe prüfen lassen ob die Atemnot durch den Herzinfakt kommen fieleicht das das Hez nicht richtig durchblutet wird. Die Antwort kamm von Kardiologen keine Auffäligkeiten beim Herzecho und auch keine Auffäligkeiten beim Belastungstest.

Meine Frage ist ob Jemand für mich noch ein Typ hat wo die Atemnot herr kommen kann.

Dann habe ich das zweite anliegen ob mir da jemand weiterhelfen kann. Im vergangenes Jahr wurde mir ja im November und Dezember 2017 bescheinigt das ich eine COPD 1 Gold Leichtgradig hab . Gabe bis zum Gestrigen Tage noch weiter Geraucht.kann sich das so schnell durch das Rauchen in rin anderes Stadion sich jetzt befindet, habe natürlich seid gestern mit dem Rauchen aufgehört, ich weis es ist keine lange zeit .

Kommentar von Andy |

Hallo Ursula, kein Problem. Gern. ;)

Ich wünsche ein angenehmes sonniges Herbstwochenende!

Besten Gruß

Kommentar von Ursula |

Ich Andy,toll für deine schnelle Antwort,hatte mich mit Buchstaben vertan ,weil dieses Handy so schnell selbst umschreibt

Kommentar von Andy |

Hallo Ursula, ich kann keine Stellung zu deinen Werten beziehen, aber möchte kurz reagieren, weil ich finde, dass sich das was du beschreibst unter dem Strich doch gut liest! Glückwunsch zur dauerhaften Rauchentwöhnung! Das schafft nicht jeder! Deine Konsequenz ist definitiv ein großer Pluspunkt! Auch deine Tagesablaufplanung mit Hund ist nachahmenswert. Wenn du dich persönlich besser fühlst, ist es das was unterm Strich zählt! Bei der Asthmaschule, die ich aktuell besucht habe, wurde nochmals betont , wie großzügig wir im Grunde mit Luft versorgt werden und dass man lernen kann selbst mit einem Lungenflügel ein lebenswertes Leben zu genießen und auch mit weniger Luft oder längeren Atempausen auszukommen.Inwiefern Medikamente angepasst werden, sollte der Arzt deines Vertrauens mit dir auf Augenhöhe erarbeiten. Besten Gruß

Kommentar von Ursula |

Ich hab ne Frage an euch!November 2016 würde bei mir Cops mit lungenemephysem diagnostiziert mit einem Vollwert von 62 dann habe i h ab dezrmber2016 spiolto bekommen für 3monate ,dann aus versehen von meinem hausarzt spirits i h hatte dann März 2017 einen Termin bei meinem lufa ,seit Dezember 2016 hatte ich auch mit dem Rauchen aufgehört der Vollwert lag dann bei 82,ich hab dann ab März direkt wieder mit spiolto weitergemacht!Ende Juli 2017 lag der Vollwert bei 78,man sagte zu mir keine Sorge kann mal vorkommen,gestern 3.11.2017 lag der Vollwert bei 67,ich nehme regelmäßig spiolto,gehe 4× am Tag über ne Std mit dem hund ,rauche nicht und fühle mich eigentlich stärker denn je,der doch meint Schwankungen sind bekannt bei Asthma???ich nehme auch andere Medikamente,ein anti depressive und auch ein neuroleptika,aber ich persönlich verspüre keine Verschlechterung,aber der Verkauf ist doch keine schwankung,es ist doch eine Verschlechterung??hat einer von euch ähnliche Erfahrung unter spiolto gehabt,wäre schön von euch zu hören,ach so,ich hab au h bis jetzt noch nie das notfallspraY gebraucht!!lg

Kommentar von Ursula |

Ich hab ne Frage an euch!November 2016 würde bei mir Cops mit lungenemephysem diagnostiziert mit einem Vollwert von 62 dann habe i h ab dezrmber2016 spiolto bekommen für 3monate ,dann aus versehen von meinem hausarzt spirits i h hatte dann März 2017 einen Termin bei meinem lufa ,seit Dezember 2016 hatte ich auch mit dem Rauchen aufgehört der Vollwert lag dann bei 82,ich hab dann ab März direkt wieder mit spiolto weitergemacht!Ende Juli 2017 lag der Vollwert bei 78,man sagte zu mir keine Sorge kann mal vorkommen,gestern 3.11.2017 lag der Vollwert bei 67,ich nehme regelmäßig spiolto,gehe 4× am Tag über ne Std mit dem hund ,rauche nicht und fühle mich eigentlich stärker denn je,der doch meint Schwankungen sind bekannt bei Asthma???ich nehme auch andere Medikamente,ein anti depressive und auch ein neuroleptika,aber ich persönlich verspüre keine Verschlechterung,aber der Verkauf ist doch keine schwankung,es ist doch eine Verschlechterung??hat einer von euch ähnliche Erfahrung unter spiolto gehabt,wäre schön von euch zu hören,ach so,ich hab au h bis jetzt noch nie das notfallspraY gebraucht!!lg

Kommentar von Andy |

Hallo Jutta,

ich bedanke mich sehr herzlich für Deine freundliche Antwort!

In 6 Wochen habe ich inzwischen einen Facharzttermin beim Pulmologen bekommen ( was ja wohl noch sehr gut ist von der Spanne her ) und hoffe bis dahin das Beste! Ohne eine ausführliche Untersuchung ist der Schwebezustand in der Wartezeit nicht so einfach, aber 16 Tage sind schon geschafft. Beim aktuellen Lungenfunktionstest beim Hausarzt wurden nun 80 FEV1%! gemessen, weil ich das Röhrchen anders in den Mund genommen habe, aber die Beklemmung im Brustkorb kommt und geht trotz Spray. Soll 3 Wochen ne Kombi aus Entzündungshemmer und "Erweiterer" nehmen ( Viani ).Ich hoffe, die belastet die Lunge nicht, wenn es nun doch was anderes ist.

Ich wünsche einen schönen Restsommer und nochmals Dank für Deine zuverlässige Aktivität hier! :)

Kommentar von Jutta |

Hallo Andy,

ich freue mich sehr über das Lob! Herzlichen Dank dafür.

Klar ist es nicht schön, wenn man eine beiläufige Diagnose erhält und dann noch ohne weitere Erklärungen. Aber BITTE keine Panik! Du machst schon sehr viele gute Dinge für deinen Körper, was absolut richtig ist.

Meine Empfehlung allerdings ist zusätzlich eine Lungensportgruppe. Dort lernt man gezielte Übungen über richtiges Dehnen zur Unterstützung der Atmung und auch etwas über Atemwahrnehmung, die sehr nützlich bei Stress ist. Ich habe einige Teilnehmer, deren Werte dadurch um ein vielfaches besser geworden sind - sehr zum Erstaunen der Fachärzte! Auch ist Stress nicht immer sehr förderlich bei Lungenerkrankungen, daher bitte unbedingt Entspannungstechniken lernen und natürlich auch durchführen.

Ich bin eigentlich davon überzeugt, dass du bedingt durch dein Interesse an der Krankheit und der jetzt schon durchgeführten Bewegung die Krankheit sehr gut in den Griff bekommst.

Ich wünsche Dir alles Gute auf diesem Weg.

Kommentar von Andy |

Hallo Jutta,

vielen Dank für Ihren Blog, denn hier durfte ich zum ersten Mal lesen, dass man mit der Krankheit alt werden kann...Hoffentlich unter lebenswerten Umständen. Ich bin gerade knapp über 45. Und die Diagnose wurde nach dem Befund: mittelschwere Osbtruktion vom Arzt beiläufig in den Raum gestellt. Bin noch unter einer Art Schockzustand und am Katastrophieren. :( Es wäre so toll, wenn ich von meinem aktuellen Wert FEV1%70 GOLD 2 zur Stufe 1 zurückkommen könnte. ( Habe selbst in der Tabelle nachgeschaut, da der Facharzttermin "erst" in ca. 5 Wochen zu erhalten war. Aber was kann ich tun? Ich bin Nichtraucher/Nichttrinker, lebe - abgesehen vom Stress soweit gesund und bin jeden Tag sportlich unterwegs...Dauerlauf zur Haltestelle, Treppensteigen, viel Bewegung, Garten...usw. Ich fühle mich entsprechend so hilflos, weil ich anscheinend nichts ändern kann...Hätten Sie evt. Hinweise für mich? Ich würde mich über eine Rückmeldung sehr freuen. L.G.

Kommentar von leichter-atmen Team |

Beitrag gelöscht.

Auszug aus unseren Richtlinien für Kommentare:

"(Eigen-)Werbung bzw. kommerzielle Inhalte haben nichts in den Diskussionen zu suchen. Das gilt auch für Hinweise auf den eigenen Blog oder die eigene Webseite."

Kommentar von Jutta |

Hallo Herr Hollmann,

schön, dass Sie trotz der Odyssee, die sie durchmachen mussten, wieder durchatmen können und beschwerdefrei sind.

Was mir so durch den Kopf beim Durchlesen ging, jeder Behandler hat was anderes verordnet und kein Medikament hatte Zeit, zu wirken. Bei Atemnot ist es ganz klar so, dass man eigentlich sofortige Verbesserung nach Einnahme eines Medikamentes erwartet. Das ist auch meist bei den Bedarfssprays (=Notfallspray) so. Und ich glaube herausgelesen zu haben, dass es auch bei Ihnen so war. Aber bei einer Schädigung der Lunge (was schon ganz lange -auch bereits im Kindesalter- gewesen sein kann) benötigt der Körper Unterstützung durch langwirksame Medikamente, die man immer nehmen muss.

Man kann auch nicht einfach so Medikamente, die mal zur Stabilisierung des Kreislaufes gedacht sind, einfach mal weg lassen. Von diesen Medikamenten haben Sie auch einige aufgezählt. Bis man eine konstante Wirkung bemerken (und man bemerkt sie nicht immer!) kann, benötigt der Körper schon ca. 4 – 6 Wochen der gleichmäßigen Einnahme. Die von Ihnen erwähnte totale Luftnot, dazu müsste man eigentlich mal ein paar Daten wissen. Wie war z.B. der Sauerstoffgehalt im Blut, wie hoch war der Peak-Flow , wie war der FEV1 Wert? Denn Atemnot ist nicht gleich Luftnot. Da gibt es einen bedeutenden Unterschied und vielleicht haben die Ärzte deshalb so gehandelt.

Auf jeden Fall ist es sehr schön, dass es Ihnen wieder gut geht, aber die Einnahme der verordneten Lungenmedikamente einfach so abzusetzen halte ich nicht für günstig. Vielleicht führen Sie diesbezüglich noch mal, in einer beschwerdefreien Zeit, ein Gespräch mit dem Lungenfacharzt.

Wünsche alles Gute und immer genügend Luft!

Kommentar von leichter-atmen Team |

Hallo Herr/Frau (?) Hollmann,

die Behandlung lässt sich so aus der Ferne natürlich schwer einschätzen - jedoch würden wir ihnen empfehlen, Medikamente nicht ohne ärztliche Zustimmung abzusetzen. Bei der beschriebenen Symptomatik kann die medikamentöse Behandlung auch in der beschwerdefreien Zeit wichtig sein, um weitere Krankheitsschübe zu verhindern. Wir raten Ihnen deshalb dringend, Ihren Lungenfacharzt zu konsultieren bzw. ihn direkt auf die beschriebene Problematik anzusprechen!

Alles Gute!

Kommentar von Hollmann |

Hallo, ich hatte eine starke Erkältung (Schnupfen und anschließen starken Husten.)
Der Reizhusten wurde stärker und die Hausärztin überwies mich zum Röntgen.
Befund: kein Krebs , keine Lungenentzündung. Reizhusten aber bis zur Luftnot.
Verordnung Hausarzt: Salbutanolspray und el. Inhalator. Keine Besserung, also
Überweisung Lungenfacharzt. Ich bin 81 Jahre alt und seit 45 Jahren Nichtraucher!
Diagnose: COPD II. Mein Einwand als Nichtraucher vermute ich eine Bronchitis. Nein, Spätfolge des Rauchens= OPCD. Verordnung : Seebri Breezhaler 2 x täglich und Sport.
Luftnot wird immer schlimmer, kaum noch bücken oder gehen ohne Atemnot. Einzige Hilfe: Notfall Spray. Nach 14 Tagen totale Luftnot, fast ersticken-Notarzt-Hilfe und Einweisung ins Krankenhaus. Dort viele Pillen und Inhalation so wie Cortison Tabletten. Besserung- Entlassung und neues Lungenspray: Spiolto Respimat. Inhalation mit Salbutamol und Atrovent. Nach 10 Tagen Verschlechterung fast wieder der Notarzt notwendig. Nur Notfall Spray hilft noch. Wieder zum Lungenarzt
und der verschreibt neues Spray: Foster NexThaler für BRONCHITIS und 5 Tage Cortison Tabletten. Am nächsten Tag nach 2 Einnahmen der Medikamente BESCHWERDE F R E I. Keine Luftnot kein Röcheln mehr. Habe dann nach 9 Tagen alle Medikamente abgesetzt und mir geht es sehr sehr gut. Man lebt wieder ohne Angst.
Was soll man nun von der ärztlichen Leistung halten? W.H. 2.4.2017

Kommentar von leichter-atmen Team |

Hallo lieber Roland,

Jutta befindet sich derzeit im Urlaub, aber Bernd6211 hat es bereits auf den Punkt gebracht: Wer seinen Lungenfacharzt - aus welchen Gründen auch immer - wechseln möchte, kann das natürlich jederzeit tun. Ein vertrauensvolles Verhältnis zum behandelnden Facharzt ist absolut wichtig - sollte das aktuell nicht gegeben sein, würden wir Dir einen Wechsel sogar empfehlen.

Alles Gute!
leichter atmen Team

Kommentar von Roland Witzenleiter |

Vielen dank für die Auskunft.

Kommentar von Bernd6211 |

Hallo Roland, in Deutschland haben wir freie Arztwahl, natürlich kannst Du auch Deinen Lungenarzt wechseln. Habe auch mehrfach gewechselt, bis ich den Richtigen gefunden habe.

Lieben Gruß und schönen Sonntag für alle

Bernd6211

Kommentar von Roland Witzenleiter |

Hallo Jutta ich heiße Roland habe auch copd 4 Gold, ich habe eine frage vielleicht kannst du mir da helfen kann ich oder darf ich den Lungenarzt wechseln. Wäre schön was von dir zu hören. Danke im voraus.

Kommentar von Bernd6211 |

Hallo Ursula, ich danke Dir mal für den Hinweis, war wieder mal mit meiner "Berliner-Schnauze" viel zu schnell. (lach) und möchte mich natürlich auch bei jeden gleichschlechtlich Gesinnten entschuldigen! Natürlich sind auch in unserer Gruppe alle willkommen, kein Thema. Bin selbst / war Biker und wenn es etwas kälter wird, tragen viele ein Halstuch. ( unter dem Helm) Aber Männers halt, lach. Werde sehen, ob und wie weit ich ihr helfen kann, wenn sie möchte. Leider bekomme ich noch immer keine E-mail Benachrichtigungen und genau in diesem Fall meine ich brennt es. Aber okay, kann auch nicht die ganze Welt retten! Kennst mich aber schon sehr gut. (lach). Wenn ich helfen kann, immer gerne. Aber auch lieben Dank für Deine Benachrichtigung, hätte sonst nicht rein geguckt. Sei lieb gegrüßt und auch an Dein Exemplar-Mann mal einen lieben Gruß (sei nicht so streng mit ihm), so sind wir halt gebaut.

Bernd6211

Kommentar von Ursula |

Hallo Bernd6211

Ja, ja die anderen Gedankengänge der Männer.... hab auch so ein Exemplar zu Hause.... ansonsten sehr lieb und tolerant...

Find ich übrigens prima, dass Du Dich gleich der Sorgen von Catherine angenommen hast, das hatte ich so gehofft...

Sei lieb gegrüsst von Ursula

Kommentar von Bernd6211 |

Hallo Ursula, nein war nicht diskriminierend gemeint, natürlich nicht. Aber Männer haben oft andere Gedankengänge, so frei nach dem Motto ich trag doch kein Halstuch, bin doch nicht sch...! Okay? Deshalb der Hinweis auf das Taschentuch. halte es sogar für noch besser als ein dünnes Halstuch.

Seid alle lieb gegrüßt

Bernd6211

Kommentar von Ursula |

PS @Bernd6211 und an alle anderen, vor allen Dingen auch an das "leichter atmen Team":
Unter den Rubriken COPD -Reha und COPD Schulung sind Fragen aufgetaucht - bitte mal reinschauen

Schönen Feierabend an Alle

Gruss Ursula

Kommentar von Ursula |

Lieber Bernd6211

Bisher habe ich Dich immer als kompetent und tolerant hier im Blog erlebt,
Deine Bemerkung über das Halstuch, das "schwul" aussieht, finde ich leider etwas deplatziert, weil ich mir sicher bin , dass es etliche homosexuelle Männer gibt, die an COPD leiden und gerne an diesem Blog teilnehmen möchten. Ich gehe davon aus, dass Deine Bemerkung eher gedankenlos als
diskriminierend gemeint war, aber ich finde es sollten hier alle COPDler eine "Heimat" finden, auch mit Halstuch (lach.....) übrigens: bei Halsschmerzen ein Schal.... richtig gut gell?

Sei ganz herzlich gegrüsst von Ursula

und ich hoffe noch oft von Dir zu lesen

Kommentar von Bernd6211 |

Hallo Anne, vielen Dank für Deinen Hinweis mit dem Tuch, macht Sinn und werde ihn auch in unserer Gruppe einstellen. Bei Männern sieht so ein Halstuch vielleicht etwas "schwul" aus, aber immerhin eine Maßnahme. Persönlich würde ich dann doch eher zu einem "Herrentaschentuch" tendieren, könnte bestimmt auch vielen Damen (noch) besser helfen..., aber super Idee. Lieben Dank.

Bernd6211

Kommentar von Anne |

Hallo Bernd6211,
hab vielen Dank für Deinen Bericht, er ist für alle sehr hilfreich.
Deine Anmerkung über Parfums, Deos usw. kann ich nur bestätigen. Wenn jemand neben mir steht, der sich stark mit Parfum "eingedieselt" hat, bleibt mir die Luft weg (als hält mir jemand Mund und Nase zu). Habe daher meist ein Tuch um den Hals, in das ich dann reinatmen kann. Mir hilft es in dieser für mich unangenehmen Situation.
Ich wünsche Dir und natürlich allen Anderen einen schönen Tag und immer gut Luft.

Anne

Kommentar von Bernd6211 |

Bernd6211
m 53 Bernd6211 [Officer] Gruppenleiter @
01.01.16 - 15:35
Nach dem ich diese Rubrik erst am 01.01.2016 übererarbeitet habe nun wieder eine Überarbeitung. Warum? Wir wollen doch alle auf dem neuesten Stand bleiben.

Exazerbationen, was ist das, was passiert, was macht es mit uns…?

Exazerbationen sind als gesundheitliche Verschlechterungen bei chronischen Lungenkrankheiten wie Asthma und COPD definiert. Bei COPD kann eine Exazerbation zu einem drastischen Verlust an Lungenfunktion führen.

Im Allgemeinen heißt es, dass Exazerbationen lebensbedrohlich sein können.

Nach dem ich selbst jetzt inzwischen schon 10 Exazerbationen hatte, bei drei davon in Co2 Narkosen / Komata in Folge der Exazerbationen gefallen bin, diese erleben durfte und auch überleben durfte behaupte ich mal aus meiner Sicht, dass diese tatsächlich lebensbedrohend sind.

Es ist nicht sonderlich schwer in Co2 Narkosen / Komata zu fallen. Ein Arzt versicherte mir, dass es mit Sicherheit ein schöner Tod sei, doch wer will das schon. Das Problem ist, dass niemand weiß, ob man wieder aufwachen wird.

Während dieser Akutphasen nehmen die Beschwerden plötzlich im Verlauf von mehreren Tagen zu. Die Atmung und / oder der Husten und Auswurf wird stärker. Zudem können allgemeine Krankheitssymptome wie Schwitzen, Fieber und Müdigkeit hinzukommen.

Exazerbationen können auch mit dem Aufflackern eines Brandes verglichen werden. So kann z. B. eine achtlos hingeworfene Zigarette (vielleicht unter den Holzdielen) einen Schwelbrand auslösen. Das „Schwelen“ entspricht der chronischen Entzündung in den Atemwegen. Irgendwann flackert der Brandherd auf (= Exazerbation). Wenn sich das öfter wiederholt oder dauerhaft unbemerkt fortschreitet, kann ein Schwelbrand sogar das gesamte Haus zerstören.

Sie können als leichte, mittelschwere oder schwere Exazerbation in Erscheinung treten.

Eine mittelschwere kann eine Behandlung mit Kortison und / oder Antibiotika, eine schwere sogar die Aufnahme in ein Krankenhaus nötig machen. In jedem Fall sollte die Behandlung durch einen Arzt erfolgen. Exazerbationen sind also sehr ernst zu nehmen, weil sie den Krankheitsverlauf verschlechtern und die Prognose sowie den Gesundheitszustand ungünstig beeinflussen können.
COPD-Patienten sind häufiger krank geschrieben und manchmal kann auch eine stationäre Behandlung im Krankenhaus notwendig sein. Die Lebensqualität ist meist stark eingeschränkt. Oft sind die Patienten über lange Zeit beeinträchtigt: Während der zum Teil wochenlangen Erholungsphase sind sie noch weniger aktiv oder ganz ans Haus gefesselt. Die Gefahr, weitere Exazerbationen zu erleiden, ist erhöht.
Exazerbation – Akute Krise der COPD
Also nochmal ganz wichtig für euch.

Wie erkenne ich eine Exazerbation?
Über mehrere Tage hinweg treten ein oder mehrere der folgenden Symptome neu oder verstärkt auf:

Mehr Atemnot als sonst

Enge im Brustraum

Mehr Schleimbildung in den Atemwegen als sonst

Mehr Husten als sonst

Verfärbter Auswurf (gelb oder grün)

Zudem können allgemeine Krankheitssymptome wie Schwitzen, Müdigkeit hinzukommen, gelegentlich auch begleitet von Fieber

Anmerkung: Diese Symptome können, müssen aber nicht zwangsweise zusammen auftreten. Vorsicht ist immer geboten!

Wichtig: Suche umgehend Deinen Arzt auf, wenn Du Anzeichen für eine Exazerbation erkennst!

Was bedeutet eine akute Krise der COPD für mich? Was kann ich dagegen tun?
Folgende Maßnahmen können das Auftreten von Exazerbationen reduzieren:

Rauchstopp

Geeignete Medikamente: Langwirksame Bronchodilatatoren werden zur Vorbeugung von Exazerbationen von nationalen und internationalen Leitlinien mit höchstem Evidenzgrad empfohlen

Impfungen gegen Influenza-Viren (Grippe)

COPD-Patientenschulungen für das Erkennen und den Umgang mit Exazerbationen

Die Vermeidung von Exazerbationen ist ein vorrangiges Ziel in der COPD-Therapie. Meiden der auslösenden Faktoren kann mithelfen, der Entstehung von Exazerbationen entgegenzuwirken.

Was sind Auslöser von Exazerbationen?
Exazerbationen können in allen Stadien der COPD auftreten und wurden aktuell gerade auch in frühen Stadien beobachtet: Jeder fünfte Patient im Stadium II nach GOLD* leidet sogar an häufigen akuten Krisen. Auslöser für diese Verschlechterung des Krankheitszustands können Erkältungen oder andere Infekte der Atemwege, extreme Wetterlagen wie Hitze, Kälte und hohe Luftfeuchtigkeit oder Rauch und Staub sein.

Anmerkung: Genauso können auch Deos, Parfüms, Rasierwasser wie auch Dämpfe beim Kochen akute Atemnot auslösen.

Wer das bei sich beobachtet verzichtet dann besser darauf. Habe es zwar noch nicht gehört, könnte mir aber auch vorstellen, dass, wenn man diesen Sachen ständig ausgesetzt ist, dass es auch zu Exazerbationen führen kann.

Auch wenn man häufig im Internet etwas anderes ließt, die Chancen stehen recht gut, dass man sich von Exazerbationen auch wieder erholen kann, bin da selbst ein gutes Beispiel dafür.

Seit lieb gegrüßt und immer etwas mehr Luft als ihr wirklich braucht wünscht
Euer Bernd6211

Editiert von Bernd6211 am 27.05.2016 um 14:51

Kommentar von Bernd6211 |

Hallo Gerd, hallo auch allen anderen und ein schönes WE.
Infekte sollte man vermeiden, klar, weil jeder Infekt zu einer Exazerbation führen kann. Immer daran denken Gerd, Bangemachen gilt nicht. Wie versprochen stelle ich als kleines Dankeschön an Euch alle nun die überarbeitet Version aus der Rubrik COPD und Exazerbationen euch hier nun auch zur Verfügung. Meinungen, Kommentare sind durchaus erwünscht, weil auch ich immer noch dazu lerne.

L.G.

Bernd6211

Kommentar von Gerd |

Hallo Bernd, hallo Vera,

vielen Dank für die aufmunternden Worte. Ich hoffe, dass ich mich jetzt doch langsam von dem Infekt erhole. In den letzten Tagen ging es ganz gut, ich muss halt aufpassen, mich speziell bei der Arbeit nicht zu übernehmen. Bin Hausmeister an einer Schule, laufe viel Treppauf und -ab, muss außerdem auch die Außengelände betreuen. Da ist man schon in Bewegung und ich bin ein Arbeitstier, habe mir nie Pausen gegönnt, da fällt es schwer, jetzt einen langsameren Takt anzuschlagen.
Nachdem ich im Internet vielfach gelesen habe, dass es mit jedem Infekt weiter bergab geht, war ich doch sehr erschrocken. Ich hoffe sehr, dass Ihr recht habt und sich mein Zustand stabilisiert. Für den Anfang habe ich hier zumindest schon mal viele wertvolle Infos gefunden.
LG
Gerd

Kommentar von Marion sacher |

Bei mir wurde auch Copa festgestellt .habe aber weiter geraucht .dann dieses Jahr im Skiurlaub bekam ich sehr schlecht Luft u war ständig erkältet.der Arzt sagte sofort mit dem Rauchen aufhören. Bin jetzt e Monate rauchfrei und mir geht es besser .kein Husten mehr und wieder bessere Kondition.rate allen aufhören mit rauchen.....

Kommentar von Vera |

Hallo Gerd,

ich möchte dir ein bisschen Mut machen und dir meine persönliche positive Entwicklung schildern.
Ich habe vor mehr als sechs Jahren die Diagnose bekommen, Stufe II, nach einem Infekt kurzzeitig Stufe III. Mein niedrigster FEV1 Wert war bei 56%, ich huste zwar nicht, habe aber bei Anstrengung Atemnot. Seit einer Medikamentenumstellung im März 2015 (Ultibro statt Spiriva) hat sich, wie berichtet, mein Zustand wieder auf Stufe I verbessert, mein FEV1 pendelt zwischen 87 und 89%. Kortison habe ich seit damals nie mehr gebraucht, ich habe im täglichen Leb en kaum Einschränkungen.

Natürlich weiß ich, dass ich viel Glück habe, dass ich auf Ultibro so gut anspreche. Da ich ein sehr gutes Immunsystem habe, nicht rauche, viel Sport mache, hoffe ich, dass ich diese Werte noch lange halten kann.
In unserer Gegend gibt es keine Lungensportgruppe, daher habe ich mir mein eigenes Programm zusammengestellt: Walken, schwimmen, Atemyoga, Krafttraining im Fitnessstudio, alles in meinem eigenen Tempo, je nach Tagesverfassung. Da ich seit 3 Jahren in der normalen Alterspension bin, geht es zeitmäßig leichter als früher, aber Atemübungen und Atemgymnastik kann man zwischendurch immer einschieben.
Also Kopf hoch, nicht alles was du im Internet liest, muss so stimmen, es kann auch wieder besser werden, oder zumindest dein jetziger Zustand kann erhalten bleiben.

Ich wünsch' dir alles gute,

LG Vera

Kommentar von Bernd6211 |

Hallo Gerd, hallo auch allen allen anderen nochmal. Eure Beiträge hier haben mich veranlaßt das Thema COPD und Exacerbationen in meiner Gruppe nach den neusten Erkenntnissen zu überarbeiten. Denke ich werde es zum WE einstellen und euch dann hier auch als kleines Dankeschön für die neue Idee zur Verfügung stellen. Für Dich speziell Gerd nochmal, es kann Wochen und manchmal, wie in meinem Fall Monate dauern, bis man sich von heftigen Exacerbationen erholt. Also Kopf hoch, das wird wieder.

L.G.

Bernd6211

Kommentar von Bernd6211 |

Hallo Gerd, schließe mich mal grundsätzlich den Kommentaren an. Scroll mal bei Gelegenheit zurück, da wirst Du vieles finden, was das im Internet widerlegt. Es geht nicht nur abwärts, es kann sich sogar verbessern. Ich selbst hatte 9 Exacerbationen und konnte teilweise nicht mal mehr einen Meter laufen. Marathon laufe ich heute auch nicht, aber es hat sich wieder so verbessert, das ich kleine Strecken laufen kann. Mich hatte es am we auch wieder erwischt, meine ich hatte wieder eine heftige Exacerbation und habe es nicht mal bis ins Bad geschafft. War diesmal aber wohl durch das Wetter bedingt und nicht durch eine Infektion. Es braucht Zeit, bis man sich davon wieder erholt, habe mir auch selbst viel Ruhe für diese Woche verschrieben. Wenn Du schon arbeitsbedingt viel bewegung hast, sehe ich auch nicht zwingend die Votwendigkeit Lungensport zu betreiben.

Lieben Gruß an alle

Bernd6211

Kommentar von Gerd |

Hallo an alle,
vielen Dank für die Rückmeldungen.
@Ursula: meine Werte sind im Grunde so wie vor 3 Jahren, zwischendurch waren sie besser, sind nach dem Infekt im Februar/März aber wieder schlechter geworden. Wie gesagt, in den 3 Jahren seit Diagnosestellung hatte ich kaum Beschwerden, aber seit der schweren Erkältung ist alles anders. Bisher wusste ich auch nicht nicht wirklich viel über die Erkrankung. Nun finde ich im Internet eigentlich nur Info's, dass es grundsätzlich nur abwärtsgeht. Das ist deprimierend zumal ich vor 8 Jahren schon eine schwere Krebserkrankung knapp überlebt und von den diversen Behandlungen viele gesundheitlich Schäden davongetragen habe. Auch bei der COPD ist man nicht ganz sicher, ob der Auslöser nicht auch mit meiner Vorerkrankung zu tun hat. Ich habe zwar früher auch geraucht, aber als Langzeitfolge meiner Vorerkrankung gibt es eine Krankheit mit ganz ähnlichen Symptomen. Wahrscheinlich eine Kombi von beidem. Aufgrund meiner diversen Medikamente habe ich auch ein sehr schwaches Immunsystem.
Ich werde es weiterhin mit viel Bewegung versuchen und den Arzt nochmal wegen der Medikamente fragen. Mein Ziel wäre halt, auf lange Sicht wieder nur Spiriva zu nehmen, davon hatte ich keinlei Nebenwirkungen.
Ich hoffe halt, dass es vielleicht doch nicht so schnell abwärts geht, auch wenn die Prognosen hier im Internet eher was anderes sagen.
Allen noch einen schönen Sonntag
Gerd

Kommentar von Ursula |

Hallo Gerd

Was sagt denn Dein LUFA, haben sich Deine Werte auch messbar verschlechtert? Sprich ihn vielleicht nochmal an, vielleicht brauchst Du (zumindest momentan) noch weitere Medis, bis sich alles wieder stabilisiert hat. Wie lange ist denn Dein Krankenhausaufenthalt her?
Im 2/15 hatte ich auch einen heftigen Infekt, es hat etliche Wochen gebraucht, bis ich wieder einigermassen fit war.

Da ich auch noch zu 100 % berufstätig (selbständig) tätig bin, kenne ich
das Problem mit den Terminen.
Natürlich wäre Lungensport optimaler, aber ich habe mir halt mein eigenes
Programm wie Schwimmen, Heimfahrrad, Gehen zusammengestellt.
Darüberhinaus gibt es auch div. Atemtrainingsgeräte, die nicht mal teuer
sind, die lassen sich auch beim Fernsehen gut anwenden.

Dir und allen anderen hier viel Erfolg und noch schönen Sonntag

Ursula

Kommentar von rita |

Hallo Gerd, verstehe Deine Sorge gut. Wenn Du auf der Arbeit schon viel rennst, ist Sport für Dich nicht das Wichtigste, glaube ic h. Vielleicht kannst Du Dich mehr auf Atemtraining konzentrieren. Das kann man auch zu Hause machen. Wie das geht können Dir andere hier besser erklären. Ich weiss nur, das es mir sehr hilft und auch viel Angst nehmen kann. Alles Gute für Dich

Kommentar von Meggy |

Hallo Gerd, ich konnte vor 3 Jahren keine 100 m gehen. Mit ner Freundin täglich trainiert und immer raus gegangen. Jetzt kann ich zwar nicht rennen aben ich zwar nicht rennen gehe aber täglich meine Runden. Und ich merke es geht mir richtig gut damit. Probiers aus . Gruß Meggy

Kommentar von Gerd. |

Hallo,
ich bin neu hier. Vor 3,5 Jahren wurde bei mir (52 j.) COPD 2 diagnostiziert. Ich nahm seitdem morgens 1 x Spiriva und es ging mir gut damit. Jetzt im Frühjahr hatte ich leider einen schweren Infekt mit 1 Woche Krankenhausaufenthalt.
Seitdem funktioniert irgendwie gar nichts mehr: mehr Husten und öfter Atemnot. Ich habe jetzt noch zusätzlich Salbutamol als Bedarfsmedikament.
Insgesamt scheinen die Medikamente aber nicht so gut zu wirken.
Ich mach mir wahnsinnige Sorgen, wie das weitergehen soll.
Ich arbeite Vollzeit und es ist schon schwierig, immer alle Arzttermine unter einen Hut zu bringen (muss nebenher nämlich auch noch regelmäßig zur Krebsnachsorge). Jetzt habe ich hier gelesen, wie wichtig Sport und Atemtherapie ist.
Aktuell wüsste ich gar nicht, wie ich täglich Sport noch unterbringen soll. Wie gesagt ich arbeite von morgens 6.00 - mittags 14.45 h. Viele Lundensportgruppen finden vormittags/mittags statt, also wenn ich noch arbeite. Nach der Arbeit bin ich auch oftmals erledigt, renne halt den ganzen Tag viel rum.
Bringt es was, wenn ich zumindest am Wochenende viel Spazierengehe? Wie koordiniert Ihr das mit dem Job? Grüße Gerd

Kommentar von Angie |

Hallo Bernd,danke der Nachfrage hab mich mit Erkältung angesteckt ,aber gleich mit Metavirulent angefangen geht schon wieder. Sonst alles noch offen, Untersuchungen laufen LG Angie Gruß an alle und viel Luft

Kommentar von Bernd6211 |

hallo Angie, lieben Dank! Wie ist dein/ Euer Befinden?

Lieben Gruß
Bernd6211

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