Juttas Blog

Hier bloggt COPD-Patientin und Lungentrainerin Jutta. Ihr Leben von der Diagnose COPD bis hin zur Lungentrainerin ist voller praktischer Erfahrungen, die sie im Blog mit uns teilen möchte.

Durch die kalte Jahreszeit mit Jutta’s Blog

Als COPD-Patienten können wir für unser Wohlbefinden vieles selbst tun! Weil das gemeinsam leichter fällt, möchte ich Sie mit diesem Blog herzlich einladen, zusammen mit mir durch die kalten Tage zu gehen.

Im Jahre 2001 war ich erstmalig für umfangreiche Untersuchungen meiner Lunge in einem Krankenhaus. Die Diagnose einer unheilbaren Lungenerkrankung hat mich sehr getroffen, doch habe ich gleich gedacht: Das kann es doch nicht sein!

Nicht abfinden wollte ich mich mit der so endgültig klingenden Diagnose und erst recht nicht unterkriegen lassen von den vier Buchstaben, die mein Leben von nun an begleiten würden: COPD.

Wir haben vieles selbst in der Hand!

Dieser Gedanke war es dann auch, der mich zum Lungensport gebracht hat - zunächst als Teilnehmerin einer Lungensportgruppe und vor 4 Jahren schließlich als ausgebildete Lungentrainerin.

Und auch heute ist es wieder dieser Gedanke, der mich dazu bewegt, einen Blog hier auf leichter-atmen.de ins Leben zu rufen:

Eine COPD ist nichts Endgültiges! Als Lungenpatienten können wir für unser Wohlbefinden vieles selbst tun. Dabei möchte ich Ihnen in der kalten Jahreszeit beiseite stehen!

Mitmachen erwünscht!

Als Lungentrainerin weiß ich wie wichtig neben der Bewegung auch das Zusammensein in der Gruppe und der Erfahrungsaustausch sind. Deshalb möchte ich jeden einladen, seine Erfahrungen hier im Blog zu teilen. Hier geht's zum ersten Beitrag

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Kommentare:

Kommentar von Thees |

Hallo zusammen,habe seid 2003 Copd im Endstadium und seid 2015 Coils, rechts 11 und links 10. Muß sagen, es geht mir seid dem etwas besser.Habe mit meiner Lunge schon so einiges durch, von Pneumothorax bis hin zum septischen Schock und viele Infekte.Komme aus Bad Salzuflen und würde mich freuen, wenn's hier Leute gibt, die sich auskennen wo man Hilfe bekommt, wenn man nur noch selten das Haus verlassen kann.Awo hat keine Leute frei im Moment und bei der Diakonie mußte ich 85€ bezahlen für ein Erst Gespräch.LG Thees

Kommentar von Bernd6211 |

Auch ich werde jetzt unter alle Themen hier einen haken setzen, in der Hoffnung, dass ich dann per Mail über Aktivitäten benachrichtigt werde, da es echt mühsam ist sich durch alle Themen täglich durchzuarbeiten. Liebe Grüße Bernd6211

Kommentar von Ulrich Kloes |

Ich war auch auf der Nordseeins Borkum kann
alle Bemerungen bestätigen. Habe bedeutend besser Luft bekommen und mich nicht bei meiner Frau angesteckt, die sich heftig erkältet hatte.
Ulrich Kloey

Kommentar von leichter-atmen Team |

Hallo Marek,

in folgenden Beiträgen findest Du Antworten auf Deine Frage:

Trotz Kälte: Lust auf Bewegung

Atemtraining für zu Hause

5 Tipps zum Schutz vor Atemwegsinfektionen bei COPD

Alles Gute!
Dein leichter-atmen Team

Kommentar von Mendyk |

Auf was soll ich (COPD IV) in der kalten Jahreszeit achten?
GRuß
Marek

Kommentar von Jutta |

Hallo Stephanie,

schön, dass es auch Dir so gut gefallen und vor allen Dingen Deiner Gesundheit so gut getan hat. Auch für mich ist Borkum immer wieder sehr positiv.

Auch vom Inhalieren mit dem Pariboy -bei Bedarf- halte ich viel. Noch effektiver mit Einbindung des RC-Cornet bei der Ausatmung (hierfür gibt es Adapter). Sprich es auch mit Deinem behandelnden Arzt durch, der ggf. auch noch für den Krankheitsfall (Erkältung, Grippe, Bronchial Infekt) ein Medikament dafür verordnen kann.

Weiterhin alles Gute für Dich!
Jutta

Kommentar von Stefanie |

Hallo zusammen,
also Borkum ist echt super für die Lungen. Ich habe lange nicht mehr so gut Luft bekommen. Es war ein wahrer Genuss, so als würde man puren Sauerstoff atmen.
Allerdings sollte man gut zu Fuß sein, weil der Weg zur Brandung doch sehr weit ist und ein Fahrrad wäre auch sinnvoll, um in den wunderschönen Ostteil der Insel zu gelangen. Es gibt auch nahe gelegenes Meer, aber leider nicht mit der "richtigen Brandung".
Für mich war es bestens und das Inselleben ist zudem sehr preiswert, anders als auf manch anderer Insel. Man kann gut und preiswert essen gehen und in privaten Pensionen auch günstig wohnen. Vielleicht hab ich ja jemandem den Mund wässrig gemacht.
Mein Lufu-Test nach 3 Wochen war viiiiiel besser geworden. Das wusste ich auch schon vor dem Test, weil ich es gespürt habe.
Danke Jutta für den Tipp!!!!
und noch eine Frage:
was hältst du vom Pariboy und Inhalationen besonders im Winter?

Kommentar von stefanie |

Hallo Jutta, auf Borkum ist alles anders hast du geschrieben.
Genau das werde ich jetzt testen! Meine Krankenkasse, die BEK, hat mir die Anwendungen genehmigt, den Aufenthalt und
Unterhalt trage ich selbst. Immerhin, ich bin meiner KK dankbar, dass sie die Kosten für Inhalationen, Massagen, Bäder und Atemtherapie übernimmt, obwohl COPD I erst im Frühjahr diagnostiziert wurde. Sie sagten, es würde genehmigt, wenn sie sähen, dass man schon zu Hause selbst viel tut.

Na ja, ich werde berichten, wie gut mir 3 Wochen auf Borkum bekommen sind und wie lange die Wirkung vorhält.
Da ich viel Sport mache und in die Sauna gehe erhoffe ich mir, dann für den bevorstehenden Herbst und Winter gut gewappnet zu sein. Kein Infekt ist das Ziel. Wenn es doch nicht reichen sollte, weiß ich wenigstens, dass ich von meiner Seite aus alles getan habe.

Kommentar von Stefanie Heger |

Hallo Jutta,
ich möchte nochmal genauer wissen, was das mit dem Klima am Meer so auf sich hat. Die Nordsee vertrage ich gut, wie ich nach einem Kurzaufenthalt festgestellt habe. Ich konnte gar nicht genug kriegen von der frischen Brise.
Aber ich wüsste gerne, ob ich denselben positiven Effekt habe an der französischen Atlantikküste, z. B. in der Bretagne oder der Normandie. Liegt der gesundheitliche Nutzen am Salz- oder am Jodgehalt in der Luft?
Wäre schön zu wissen, ob es andere Gegenden ausser Deutschland gibt, die für einen Aufenthalt bei COPD z empfehlen sind.
Danke für deine Mühe und dass du für uns da bist!!!

Antwort von Jutta

Hallo Stefanie,

ich glaube, dass das Klima am Meer für Lungenkranke gut ist, egal in welchem Land. Es kommen auch einige aus unserem Kreis sehr gut im Allgäu zurecht. Da mein Herz mehr fürs Wasser schlägt, fahren wir lieber an die Nordsee. Dort geht es mir auch meistens besser. Einen ähnlichen Effekt habe ich auch nach einem Besuch in einer Salzgrotte oder Saline. Auch gibt es im Siegerland einen Heilstollen, den ich gerne mit meinen Gruppen besuche.

Viel Spaß im Urlaub und liebe Grüße!
Jutta

Kommentar von Stefanie |

Hallo Jutta,

erst mal herzlichen Dank für deine Antwort.

Jetzt ist mir der entscheidende Unterschied zwischen Nordseeklima und Hochseeklima endlich klar. Ich bin ja nicht allergisch und insofern dürfte für mich auch jeder andere Urlaub an der Nordsee gut geeignet sein. Das Klima an der Atlantikküste müsste doch genauso gut wirken, oder?
Ich habe gerade ein paar Tage an der belgischen Küste verbracht und fand es ganz witzig und aufschlussreich, dass der Auswurf beim Husten salzig schmeckte. Da sieht man, dass das salz angekommen ist und arbeiten kann.
Die Flutter hat mein LuFA abgelehnt, weil er meinte, man solle das Abhusten selbständig aus eigener Kraft erledigen solange man kann und ich sei mit 66 Jahren noch zu jung. Was meinst du dazu?
Im Übrigen habe ich mich in einem Fitnessstudio mit Sauna angemeldet. Das war die preiswerteste Lösung. Leider spielt ja Geld auch immer noch eine Rolle. Die Sauna vertrage ich Gott sei Dank gut und sie macht auch noch Spass!!!!!

Kommentar von Ulrich Klös |

Hallo zusammen,
ich möchte nur einmal kurz meine Erfahrungen mit dem lungensport kundtuzn.
Seit dem 01.06.15 mache ich 2x in der Woche Lungensport und ich bin überrascht das es mir wirklich gut gefällt. Erst dachte ich Sport in einer Gruppe bis etwa 10 Personen - und alles Ältere (dabei bin ich ja selbst 64 ) ...
Zu meiner Überraschung sind dort aber nicht einmal alles Älter sondern durchaus auch junge Leute und uns teilt ja alle das Problem Atmung. Der Sport ist dann durch den Übuingsleiter auch so gemacht das jeder so weit es ihm möglich ist mitmachen kann. Auch wenn am Ende der Übungsstunden der Schweiß in Strömen rinnt macht es doch Spaß und ich ich habe mir schon für die Sportfreie Zeit ein Terraband gekauft um zu Hause weiter zu trainieren - Es geht sogar überflüssiger Speck weg ;-)) - Im September bin ich auf der Insel Borkum - werde dann berichten ob es mir merkbar gutgetan hat.
Viele Grüße
Uli

Antwort von Jutta

Hallo Uli,

prima, dass Dir der Lungensport so gut tut! Wir freuen uns auf Deinen Bericht aus Borkum!

Alles Gute!
Jutta

Kommentar von Stefanie |

Hallo Jutta,

bei mir wurde COPD I im Frühjahr diagnostiziert nach einer Grippe.
Ich versuche nun, meine Abwehrkräfte zu stärken, um Infekte zu vermeiden, die ja häufig zu dauerhaften Verschlimmerungen führen.
Zu Sauna habe ich jetzt einiges gelesen. Aber was hältst du von Symbioflor 1, Inhalationen und Flutter. Mein Lungenarzt winkt bei allem ab. Aber ich habe einen sehr lästigen Husten mit Auswurf, den ich gerne reduzieren würde.
Und dann wüsste ich gerne, was genau das Hochseeklima auf Borkum vom normalen Klima an der Nordsee unterscheidet.
Übrigens bin ich ganz froh, dass ich diesen Blog gefunden habe. Ich finde Informationen sehr wichtig, nicht um sich verrückt zu machen, sondern um etwas für sich tun zu können.

Antwort von Jutta

Hallo Stefanie,

auch wenn ich jetzt Deinen Arzt verärgere, aber von der Wirkung vom RC Cornet oder dem Flutter bin ich total überzeugt. Diese Geräte lösen bei regelmäßiger intensiver Nutzung  das Sekret in der Lunge besser als alle Mittel, die man von außen einnehmen kann.

Wenn Du kannst nutze auch die Sauna, man muss ja nicht ganz so lange in der Kabine bleiben, wie gesunde Menschen. Auch kann man weniger Saunagänge machen. Nicht zu Letzt möchte ich nochmal auf meine heißgeliebte Salzgrotte hinweisen, die auch sehr gut zum Vorbeugen von Infekten ist.

Unterschied Nordseeklima – Borkum.  Die Inseln Borkum und Helgoland sind die einzigen pollenfreien Inseln Deutschlands. Und in Borkum ist alles etwas anders! Um das verstehen zu können, muss man mal dort gewesen sein. Es ist toll dort und bei mir hält die gute Wirkung nach 3-wöchigem Aufenthalt mehrere Monate vor und bei noch längerem Aufenthalt sogar bis zu einem ¾ Jahr. Daher habe ich die Insel in mein Herz geschlossen.

Alles Gute!
Jutta

Kommentar von ulrich klös |

schön das ich diesen Blog entdeckt habe. Ich habe vor etwa einem halben Jahr die Nachricht erhalten das ich an COPD erkrankt bin. Durch extreme Atemnot und heftigen Husten hatte ich einen Termin beim Lungenarzt bekommen (3 Monate Wartezeit) . Man stellte dann einen heftigen Infekt zusätzlich fest, wodurch jede Bewegung zu dieser extremen Atemnot führte. Ich erhielt dann 18 Einheiten Physiotherapie mit Wärmebehandlung und diversen dadurch erlernten Atemtechniken. An dieser Stelle möchte ich einmal ein hohes Lob auf diese Physiotherapie aussprechen. Das hat mir sehr geholfen. Ich habe mir dann noch ein Hilfsgerät auf Empfehlung besorgt, welches ich täglich nutze. Das R-Cornet hilft tatsächlich. In der einen Stufe fördert es die Erweiterung des Volumens und in der zweiten Stufe erleichtert es das Abhusten. Meine Kasse hat das sogar bezahlt, aber es ist auch so nicht sehr teuer.
Mit Interesse habe ich die Artikel über Urlaube an der See gelesen, da ich Mitte Mai nach Fischland fahre. Ich hoffe das mir die Seeluft hilft nicht mehr so oft abhusten zu müssen. Momentan vor allem nachts alle 2-3 Stunden heftiger Auswurf. Zum Glück beginnt in 3 Wochen mein Rentendasein. Mitlerweise schaffe ich schon täglich 10 Liegestütze und im Juni beginnt der Lungensport. Ich hoffe mit den Schilderungen nicht genervt zu haben.
Mit vielen Grüßen Uli

Antwort von leichter-atmen-Team

Lieber Uli,

ich habe mich sehr über Deinen Beitrag gefreut und fühlte mich in keiner Weise genervt. Dafür gibt es einen solchen Blog, wo man alles erzählen kann, darf und soll.

Ich finde es prima, dass Dir die Physiotherapie gut geholfen hat und vielleicht kannst Du von Zeit zu Zeit ein Rezept von Deinem Arzt erhalten und diese Therapie beibehalten. Mit dem RC-Cornet habe auch ich nach meiner Lungen-OP viele Stunden verbracht und setze dieses Hilfsmittel auch heute noch täglich ein.

Die Sache mit Deinem Abhusten (nachts alle 2-3 Stunden) ist schon sehr heftig. Darüber solltest Du mit Deinem Lungenfacharzt ausführlich sprechen, ob es dafür noch andere Medikamente oder Hilfsmittel gibt, damit Du ausgeruht nach dem Schlafen aufstehen kannst.

Für Dein kommendes Rentnerdasein und den bevorstehenden Urlaub wünsche ich Dir alles Gute und hoffe, Du wirst uns mit weiteren Beiträgen unterrichten und erfreuen.

Alles Liebe!
Jutta

Kommentar von ulrike selmer |

hallo zusammen ,
ich würde gerne selbst am blog teilnehmen .
wie kann ich mich anmelden ,scheine ein ziemlichen pc-depp zu sein.
bitte um rat.
servus
ulrike

Antwort von leichter-atmen-Team

Hallo Ulrike,

herzlich willkommen im Blog! Eine gesonderte Anmeldung ist nicht notwendig. Über die Kommentarfunktion kannst Du jederzeit Deine Erfahrungen mit uns teilen oder Fragen (an Jutta oder die anderen Blogleser) stellen.

Wenn Du möchtest, kannst Du auch unseren kostenlosen Newsletter abonnieren - dann bekommst Du regelmäßig neue Beiträge auf leichter-atmen.de per E-Mail zugeschickt.

Wir freuen uns auf Deine Erfrahrungen, Anregungen und Fragen!

Dein leichter-atmen Team

 

Kommentar von Marliese |

Hallo , guten Abend !
ich leide schon mehrere Jahre an COPD. Der Anfang der Krankheit liegt wahrscheinlich schon mehrere Jahre zurück und ich wusste es nicht ;
Mein Hausarzt hat auch Spiriva und Seritide verschrieben !
Zweimal pro Woche gehe ich in den Salzgrotten !
Ist die Einzige in Belgien!
Aber neben der Atemnot leide ich auch noch an Panikattacken!
Und wenn die auftreten , dann bin ich sehr kurzatmig !
Und Aufregung ist auch Gift für mich !
Es tut mir gut zu wissen , wenn auch Andere von dieser Krankheit berichten!

Kommentar von Werner Bader |

Hallo Jutta,
mein Hausarzt hat bei mir im November vergangenen Jahres COPD festgestellt und ich nehme täglich SPIRIVA ein.
Nach meinem Saunabesuch stellte ich fest, dass ich anschließend einige Stunden Atemnot hatte und mich nicht mehr recht wohl fühlte.
Nun bin ich mir nicht sicher: Kam dieser Zustand durch die drei Saunagänge oder war der Auslöser ein zweimaliger Aufenthalt in der Dampfgrotte? Nach den Saunagängen hatte ich mich nach kurzem Aufenthalt in der frischen Lust - wie seit Jahren so gewohnt - eiskalt abgeduscht. War vielleicht mein Fehler, dass ich mich auch unmittelbar nach dem Besuch in der heißen Dampfgrotte eiskalt abgeduscht hatte?
Ich bin gespannt auf Ihren Kommentar und grüße Sie herzlich
Werner Bader

Antwort von Jutta

Hallo Werner,

wenn ich das richtig verstanden habe, hast Du an einem Tag 3 Saunagänge und 2 mal Dampfbad durchgeführt. Bist jedes Mal danach in die frische Luft (im Moment sehr kühl) und hast Dich mit kaltem Wasser abgeduscht?

Für mein Empfinden ist dies ein wenig zu viel. Auch ich gehe weiterhin zur Abhärtung regelmäßig zur Sauna. Mache allerdings nur zwei Gänge und immer ohne Aufguss!!! In die frische Luft gehe ich nur, wenn wir über 10 Grad Außentemperatur haben, da sich ansonsten die Bronchien zu sehr verengen. Auch kühle ich meinen Körper nicht mit sehr kaltem Wasser ab. Außerdem ist nicht jeder Tag wie der andere. Manches Mal kann man sehr gut die Sauna vertragen und manches Mal muss man vorzeitig abbrechen. Zudem könnte sich der Zustand Deiner Lunge verändert haben.

Es ist sehr gut, dass Du Deine Abwehr stärkst, beobachte Deine Empfindungen weiter und vereinbare einen Termin bei einem Lungenfacharzt, der kann Dir sicher dazu mehr Auskunft geben.

Wünsche Dir alles Gute!
Jutta

Kommentar von Peter Schacht |

Hallo, Jutta, habe COPD GOLD IV + Emphysem(Volumenresektion hinter mir)
jetzt steht im Frühjahr eine Untersuchung und Besprechung an, in der Lungenklinik Großhansdorf.(Coils)
Du emphiehlst die Rehaklinik in St.Peter-Ording. Dort war ich schon 2 x zur AHB. Die Klinik ist einfach zu empfehlen, super Therapeuten.
Werde 2016 wieder versuchen, dorthin zu kommen.
War 2012 in Wyk auf Föhr, die Klinik war überhaupt nicht ausgelegt für die genannte Krankheit.
Im Sommer fahren wir jährlich nach Zingst, Fischland Darss, die Luft ist milder,ich konnte s. Zt. das Klima in SPO sehr gut ab, war im Herbst.
Alles Gute weiterhin
Peter aus Schleswig-Holstein

Kommentar von Gerti |

28.01.15 Gerti74
Hallo, guten Abend,
habe heute diese Seite entdeckt und bin recht glücklich darüber. Ich habe wie einige Leute hier, COPD mit Emphysem . Treppensteigen fällt mir schwer, lange Spaziergänge auch. Auch suche ich eine Selbsthilfegruppe hier bei uns in Reutlingen. Habe mir vom Arzt jetzt eine Kur verschreiben lassen. Muss damit noch zur Krankenkasse. Sie wird mir hoffentlich genehmigt werden.
Ich stelle an mir einige Veränderungen fest, Gewichtsverlust, keinen richtigen Appetit, veränderte Haut, usw. Habt ihr ähnliche Beobachtungen bei Euch gemacht. Über Antworten würde ich mich freuen.
LG Gerti 74

Kommentar von Herbert 63 |

Hallo,

ich hätte da eine Frage an Karl Heinz: wer verschreibt dir das Ultibro,

der Lungenfacharzt oder der Hausarzt, wie zufrieden bist du mit dem

Ultibro und warum nimmst du Viani noch zusätzlich?

Kommentar von Dieter |

selbstzahlenden Reha? Ich hab leider nicht reich erben können...

Das schlimmste für mich war eine REHA auf Borkum im November.
Ich bin kränker nach hause gekommen, wie ich hin gefahren bin.
Für COPD hatten die eh kein Programm. Die Klink wollte sich auch
2012 eher als Psychologische Klink sehen.
Ich hoffe auf einen sehr milden Winter 2014/15.
Immer schön den Schal vor dem Mund.
Mein LUFA sagte klar, dass ich bei Kälte draußen nichts zu suchen hätte.
Na zumindest kann ich das Treppenhaus als Trainingslager nutzen :-)
Vom Lungesport mal abgesehen.

Alles Gute Euch
Dieter

Kommentar von Gertraud |

Hallo miteinander, ich bin z. Zt. auf Reha in der Median-Klinik Heiligendamm an der Ostsee und das Klima tut mir sehr gut. Ich habe COPD mit ausgeprägtem Emphysem und wir machen viel an der frischen Luft. Anfangs habe ich ( auch andere ) viel husten müssen, wegen des wie es so schön heisst " Reizklimas". Jetzt nach fast 3 Wochen geht es mir besser. Ist zu empfehlen. Bei mir hat die Kosten im Uebrigen die Rentenversicherung uebernommen.

Kommentar von MARLIESE SCHRAUBEN |

Würde mich freuen ,wenn ich Ratschläge bekommen würde für die Atemnot , die ich bekomme wenn ich aus dem Haus muss! Wohne in Belgien und das würde mich interessieren wo ich eine Kur mit Lungentraining machen könnt ! Liebe Grüsse!

Antwort von Jutta

Hallo Marliese, 

Du solltest Dir bereits heute den Termin 12. September 2015 vormerken. Dann ist das 8. Symposium Lunge in Hattingen (Ruhrgebiet). Dort gibt es eine tolle Auswahl an Vorträge und Firmen, die nicht nur Dir, sondern eigentlich jedem Lungenkranken, wichtige Informationen geben.

Für einen medizinischen Kur-Aufenthalt werben die

  • ESPAN Klinik, 78073 Bad Dürrheim, Tel. 07726/650, www.espan-klinik.de
  • Strandklinik St. Peter-Ording, 25826 St. Peter Ording, Tel. 04863 / 70601, www.strandklinik-spo.de
  • ACURA Fachklinik Allgäu, 87459 Pfronten, Tel. 08363/ 691-124/122, www.acura-kliniken.com
  • MEDIAN Kliniken, 32105 Bad Salzuflen, Tel. 05222/37-0 oder auch in 18209 Heiligendamm 038203 / 44-525. www.median-kliniken.de
  • ASKLEPIOS Nordseeklinik Westerland auf Sylt, Tel. 04651/84-1301 www.asklepios.com,  Schön Klinik Berchtesgadener Land, Tel.Nr. 08652-93-0.

Im Internet sind bestimmt noch mehr Reha-Kliniken für Lungenerkrankungen zu finden, die Du einfach anrufen kannst und nach einer selbstzahlenden Reha nachfragen solltest. Ich bin davon überzeugt, dass nach einem solchen Aufenthalt Deine Atemnot weniger wird.

Viel Glück dabei und alles Gute!

Kommentar von Karl-Heinz 67 |

Moin Jutta, ich habe zwar schon seit 2003 Probleme (Trombose mit Lungenarterienembolie) aberes ging immer noch ganz gut. Ende August kam dann ein Zusammenbruch (Schreddern von trockenem Material ohne Staubmaske) und dann die Diagnose COPD GOLD IV.
Aber, wenn ich die Kommentare hier lese, muß ich sagen, da bin ich jetzt schon wieder "gut bei Luft". Ich gehe also davon aus, dass ich ernährungs- und bewegungsmäßig sowie medikamentös (ULTIBRO und Viani) gut eingestellt bin. Regelmäßiges Inhalieren mit Kochsalzlösung hilft dabei mit und eine positive Grundeinstellung sollte man sich auch bewahren. Zum Abschluss noch eine Frage an Sie, liebe Jutta: Gibt es Erkenntnisse darüber, ob der Aufenthalt an der Nord- oder an der Ostsee für COPD -patienten besser ist?
Ich hoffe noch viele Anregungen auf Ihrer Seite zu bekommen. herzliche Grüße Karl-Heinz67

Antwort von Jutta

Hallo Karl-Heinz,

die Frage ist sehr schwierig! Ich liebe das MEER und ganz besonders den WIND. Das Klima der Ostsee ist nicht ganz so rau wie das der Nordsee. Meine Erfahrungen damit: ich fahre lieber an die Nordsee und da ganz besonders gern auf die Insel Borkum. Nach 3 Wochen geht es mir für ein halbes Jahr richtig gut. Nach 4 – 5 Wochen habe ich ein ganzes Jahr lang keine Infekte mehr und kann die Berge im Westerwald mit nur wenig Einschränkungen bewältigen.

Mein Tipp: es gibt ganz viele Reha-Zentren an Nord- und Ostsee, die Betroffenen eine 3-wöchige Reha für Selbstzahler anbieten. Da hat man alle Annehmlichkeiten einer Organisation, die meisten Anwendungen in einem Haus und noch obendrein einen Arzt in RUFNÄHE. Wer es sich leisten kann, sollte diese Sache überdenken. Aber bitte kläre eine Urlaubsreise, sprich einen Klimawechsel, mit Deinem behandelten Arzt ab.

Wünsche Dir eine große Portion Vorfreude auf den Urlaub!

LG Jutta

Kommentar von christa |

Hallo, es freut mich, wenn ich Tips bekomme, wie ich mit dieser Krankheit umgehen kann, oder konnte, aber ich habe zu der grossen Luftnot noch einige, andere Probleme, die ich erst einmal hier nicht behandeln mochte, aber es gibt vielleicht auch im Laufe der Zeit Tips für Menschen wie mich, die kaum noch das Haus verlassen können. ich werde es mit grossen Interesse verfolgen. Viel Erfolg mit dem neuen Blog.

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