Atemhilfsmuskulatur
Die Atemhilfsmuskeln sind gewissermaßen die Assistenten der Atemmuskulatur (Zwerchfell und Zwischenrippenmuskulatur). Sie kommt dann zum Einsatz, wenn die Atemmuskulatur überlastet ist und die Atemarbeit nicht mehr alleine verrichten kann. Zur Atemhilfsmuskulatur gehören u.a. die Bauchmuskeln, die Brustmuskulatur und die Halsmuskeln.
Bei einer COPD kommt es insbesondere beim emphysemlastigen Patiententyp (pink puffer) oft zu einer Erschöpfung der Atemmuskulatur sowie der Atemhilfsmuskulatur. Die Folge kann Atemnot auch im Ruhezustand sein. Bei diesen Patienten empfiehlt sich eine nicht-invasive Beatmungstherapie, welche die Atemhilfsmuskulatur entlastet und die Atemnot so verringert.
Mehr dazu im Artikel 'Die nicht-invasive Beatmungstherapie'