COPD Lexikon

COPD-Lexikon

Im Zusammenhang mit der COPD werden häufig Fremdwörter und medizinische Fachbegriffe verwendet. Im Lexikon finden Sie die wichtigsten Begriffe und Ihre Bedeutung für die Lungenkrankheit.

Inhalationstherapie

Bei einer COPD-Inhalationstherapie gelangen durch Inhalation sogenannte Aerosole in die Atemwege, wo sie

  • Entzündungsprozesse stoppen
  • Schleimhautschwellungen reduzieren und
  • die Atemwege weit stellen, um die Luftzufuhr zu verbessern.

Die Aerosole (gasförmige Wirkstoffe) werden meist über ein Dosierarosol oder auch über technische Geräte (z.B. Düsen- oder Ultraschallvernebler) eingeatmet. Wichtig für einen positiven Effekt des Medikamentes bei der Inhalationstherapie ist die richtige Tröpfchengröße. Die großen Teilchen gelangen nur in die oberen Luftwege, die kleinen Teilchen werden bis in die Lungenbläschen und Bronchien transportiert.

Die Wirkstoffe gelangen so direkt an den Ort der Erkrankungen und wirken daher schneller als Tabletten oder Tropfen. Zugleich treten weniger Nebenwirkungen auf und die Medikamente können niedriger dosiert werden.

Bei der Inhalation spielt auch die Inhalationstechnik eine wichtige Rolle. Mit der richtigen Atemtechnik werden folgende Wirkungen erzielt:

  • Die Atemwege werden angefeuchtet.
  • Das Sekret lockert und verflüssigt sich und kann so leichter abgehustet werden.
  • Die Verkrampfung der Bronchialmuskulatur löst sich.
  • Die Schwellungen und Entzündungen der Bronchialschleimhaut werden gelindert.
  • Die Inhalationstherapie wirkt insgesamt entzündungshemmend.
  • Die Erreger von Atemwegsinfektionen werden bekämpft.

Inhalationstherapie bei COPD

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