Endoskopische Behandlung des schweren Lungenemphysems

Herr Prof. Dr. med. Helgo Magnussen

Pneumologisches Forschungsinstitut am Krankenhaus Großhansdorf - Zentrum für Pneumologie und Thoraxchirurgie

Symposium LungeIn seiner Zusammenfassung stellte Herr Prof. Magnussen den gegenwärtigen Stand der endoskopischen Lungenvolumenreduktion dar. Die schwere bis sehr schwere COPD ist meist mit einem ausgeprägten Lungenemphysem verknüpft. Das Lungenemphysem stellt eine nicht rückbildungsfähige Zerstörung des Alveolarraumes das und geht mit einer Lungenüberblähung einher, die die Belastbarkeit und die Lebensqualität vermindert.
Die Langzeitergebnisse der chirurgischen Lungenvolumenreduktion ergaben bei ausgewählten Patienten eine Verbesserung der Lebensqualität und einen Überlebensvorteil. Dennoch ist es wünschenswert, Patienten mit schwerer COPD keiner chirurgischen Maßnahme zu unterziehen, um postoperative Komplikationen zu vermeiden. Im Folgenden besprach Herr Prof. Magnussen weitgehend noch im experimentellen Erprobungsstadium befindliche Verfahren der endoskopischen Lungenvolumenreduktion.  Dieses waren im Einzelnen reversible blockierende und nicht blockierende Verfahren sowie die erwünschte Schrumpfung von krankem Gewebe durch erhitzten Wasserdampf oder durch Einführen eines Gelschaumes in die Lungen bzw. die Schaffung von Verbindungen zwischen erkrankten und normalen Atemwegen.

 

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