Helfer und Betroffener zugleich - Der Partner von COPD Patienten

Im Alltag übernehmen Partner von COPD-Patienten wichtige Aufgaben und Funktionen, die von den Betroffenen selbst nicht mehr oder nur noch teilweise erfüllt werden können. Eine COPD wirkt sich daher auch auf die Lebensqualität der Angehörigen von Betroffenenaus.

 

 Partner - Helfer und BetroffenerEine COPD-Erkrankung bringt für die Betroffenen eine Reihe von zusätzlichen Belastungen mit sich – in physischer wie auch in psychischer Hinsicht. So hat die eingeschränkte körperliche Belastbarkeit oft zur Folge, dass der beruflichen Tätigkeit meist nur noch eingeschränkt nachgegangen werden kann. Dies kann sowohl zur Einschränkung der finanziellen Mittel als auch in vielen Fällen zum Verlust einer sinngebenden Aufgabe führen. Durch die Diagnose COPD werden so von einem auf den anderen Moment Lebenspläne in Frage gestellt und viele Aktivitäten sind nur noch langsam oder gar nicht mehr möglich: die Krankheit wird zum alles bestimmenden Faktor im Alltag.

 

Diese Belastungen betreffen direkt und indirekt auch die den COPD-Patienten nahe stehenden Menschen, was natürlich in besonderem Maße für den Lebensgefährten gilt. So hat der Partner mit der Übernahme körperlich schwerer Arbeiten und vor allem mit der Neuorganisation des Zusammenlebens eine sehr schwierige Aufgabe zu bewältigen. Er übernimmt nun häufig nicht nur den Löwenanteil an den alltäglichen Aufgaben im Haushalt - wie kochen oder Wäsche waschen - sondern er ist für seinen Partner auch die wichtigste moralische Stütze.

 

Die Belastung, die mit dieser neuen Aufgabe für den Partner des Erkrankten einhergeht, darf nicht unterschätzt werden. Studien haben ergeben, dass die eigene Lebensqualität (abgefragt wurden beispielsweise Zukunftsangst, Depressivität oder Geldsorgen) von den pflegenden Angehörigen häufig als schlechter bewertet wird, als von den Kranken selbst. Es ist ganz normal, dass sich beide bisweilen niedergeschlagen und deprimiert fühlen. Falls jedoch das Gefühl der Niedergeschlagenheit Überhand nimmt, sollte professionelle Hilfe in Anspruch genommen werden – man muss nicht alles alleine schaffen! Gute Gespräche mit einem Therapeuten können sehr viel bewirken. Welche Formen der Unterstützung es für Betroffene gibt, erfahren Sie bei den zahlreichen Selbsthilfegruppen

 

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COPD - Partnerschaft Übersicht            

Partnerschaft

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