COPD: Behandlungserfolge mit neuem Beatmungsgerät

Ein neues Beatmungsgerät zeigt laut einem aktuellen TV-Beitrag des NDR weiterhin vielversprechende Erfolge bei fortgeschrittenen COPD-Patienten mit Atembeschwerden.

Frau mit Beatmungsmaske

Seit Jahresbeginn ist ein neues Beatmungsgerät, das der NDR bereits im Januar in einem Beitrag vorstellte, offiziell als Medizinprodukt zugelassen. Wie ein aktueller Bericht der NDR-Sendung "Visite" vom 7.6.2016 zeigt, stellten sich nun weitere Behandlungserfolge bei beatmeten Patienten mit schwerer COPD ein.

Entwickelt wurde das Gerät von Schlafmediziner Dr. Stephan Rüller im Forschungszentrum Borstel in Zusammenarbeit mit der Firma FLO Medizintechnik. Es simuliert mithilfe eines integrierten Atemwegswiderstandes die Wirkung der Lippenbremse – einer Atemtechnik, die akute Luftnot durch einen erhöhten Gegendruck beim Ausatmen lindert.

Dieser Gegendruck, der bei der Lippenbremse durch ein Zuspitzen der Lippen erreicht wird, weitet die Bronchien und erleichtert das Atmen. Davon profitieren vor allem Patienten, die bereits heimbeatmet werden und dabei einen hohen Beatmungsdruck benötigen.

In einem Informationsblatt des Forschungszentrums Borstel heißt es: "Das Gerät ist noch sehr neu und wir haben erst begrenzte Erfahrung damit. [...] Ob alle Patienten mit einer COPD von dem Gerät profitieren, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt offen. Wir arbeiten im Forschungszentrum Borstel mit Hochdruck daran, um im Rahmen von Studien abgesicherte Erfahrungen über den Nutzen dieser neuen Therapie zu gewinnen."

Der Bericht ist derzeit auf der Homepage des NDR abrufbar: www.ndr.de

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