3 Tipps: So bleiben Sie trotz Atemnot mobil!

Bewegung schützt vor Atemnot! Lesen Sie hier wie Sie trotz eingeschränkter Belastbarkeit beweglich bleiben.

Trotz Atemnot mobil bleiben

Gründe für körperliche Aktivität gibt es für Lungenpatienten mit Asthma oder COPD viele: Sie verbessert die Lungenfunktion, steigert die Belastbarkeit und erhält die Muskulatur. Was auch immer Ihnen gefällt: Bewegung tut Ihnen gut!

Auch an Möglichkeiten mangelt es nicht: Besonders geeignet für Lungenpatienten ist ein Training mit geringer, aber konstanter Belastung. Wandern, Nordic Walking, leichtes Joggen, Radfahren, Tanzen, Schwimmen und Gymnastik sind nur einige von vielen möglichen Aktivitäten.

Welches Training ist angemessen?

Von körperlichem Training profitiert grundsätzlich jeder. Auch Patienten mit Atemnot sollten die Bewegung nicht scheuen. Im Gegenteil: Gerade im fortgeschrittenen Stadium können Sie mit angemessenem Training Ihre Belastbarkeit spürbar steigern.

Welche Trainingsform angemessen ist, hängt natürlich stark von der Belastbarkeit des Einzelnen ab. Patienten mit starker Atemnot sollten die Art und Weise des Trainings mit einem Lungenfacharzt abstimmen. Auch eine Reha-Maßnahme ist empfehlenswert, um ein von Fachpersonal betreutes Training durchzuführen.

3 Tipps: So bleiben Sie trotz Atemnot beweglich

  1. Schon ein täglicher Spaziergang kann helfen. Am besten Sie integrieren die Bewegung in Ihren Alltag – eine Studie hat gezeigt, dass dabei ein kleiner elektronischer Schrittzähler helfen kann. Mit ihm können Sie Ihre tägliche Leistung messen und langsam steigern. Probieren Sie es aus!
  2. E-Bikes machen das Radfahren zu einem leichten und schwungvollen Erlebnis. Der integrierte Elektromotor unterstützt Sie beim Treten und steigert Ihre Mobilität um ein Vielfaches. Auch trendige E-Roller verbinden eigenen Kraftaufwand mit elekronischer Unterstützung.
  3. Lungensport ist eine tolle Möglichkeit für COPD-Patienten, die Atemwege durch gezielte Übungen zu trainieren. Er wird in ganz Deutschland von Sportvereinen oder Reha-Einrichtungen angeboten und von speziell ausgebildeten Übungsleitern betreut.

Last but not least: Bewegung soll Spaß machen! Suchen Sie sich eine Sportart, die zu Ihnen passt und bei der die Freude an der eigenen Beweglichkeit nicht zu kurz kommt.

Atemübungen mit Michaela Frisch

Michaela Frisch, Therapieleiterin in der Espan-Klinik in Bad Dürrheim, zeigt uns praktische Atemübungen für zu Hause.

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