Neue Studie: Krankheitsschüben bei COPD vorbeugen

Jeder Krankheitsschub erhöht das Risiko für einen weiteren Krankheitsschub – und verschlechtert damit die Prognose. Das ergab eine neue britische Studie. Prävention lautet hier die Devise.

Dass Exazerbationen (Krankheitsschübe bzw. plötzliche Verschlechterungen der COPD) das Voranschreiten der Krankheit beschleunigen, ist schon lange bekannt.

Die neue Studie belegt nun, dass mit jeder Exazerbation das Risiko eines erneuten Krankheitsschubs steigt. In der Studie mit mehr als 2000 Patienten wurde für jeden Teilnehmer die Exazerbationsrate, also die Häufigkeit von Krankheitsschüben, in einem Zeitraum von 3 Jahren ermittelt.

Schon vorher war klar: Die Zahl der akuten Verschlechterungen steigt mit dem Schweregrad der Erkrankung. Neu ist die Erkenntnis, dass unabhängig vom Schweregrad bei den Patienten mit häufigen Krankheitsschüben (mind. 2 pro Jahr) die Wahrscheinlichkeit für weitere Exazerbationen in den Folgejahren steigt. Umgekehrt bleibt die Zahl erneuter Krankheitsschübe für Patienten mit seltenen Exazerbationen relativ gering. 

Das Verhindern solcher akuten Krisen ist also für den weiteren Verlauf der COPD immens wichtig. Deutlich reduzieren lassen sich Exazerbationen vor allem mit folgenden vorbeugenden Maßnahmen:

Quelle: Link zur Studie

Patientenschulung bei COPD

Wer sich nicht informiert und das Management seiner Erkrankung selbst in die Hand nimmt, bleibt abhängig vom Wissen anderer.

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