Schlechte Zähne begünstigen COPD

Eine weitere Studie zum Thema Zahngesundheit belegt den Zusammenhang von schlechten Zähnen und COPD.

Die Studie legt nahe, dass für Menschen mit häufigen Zahn- und Zahnfleischerkrankungen ein erhöhtes Risiko besteht, an einem Lungenleiden wie der COPD zu erkranken. Es wird vermutet, dass Bakterien, die vom Mundraum in die Lunge gelangen, dort die Entstehung und das Fortschreiten von Entzündungsprozessen begünstigen.

An der Studie, die im „Journal of Periodontology“ erschien, nahmen rund 200 Personen teil, von denen die Hälfte an einer chronischen Lungenerkrankung leidet. Nach einer umfassenden Untersuchung der Zahngesundheit zeigte sich, dass die Lungenpatienten-Gruppe gegenüber der Gruppe ohne Lungenleiden weitaus schlechtere Ergebnisse erzielte. Das Resultat bestätigt so die Annahme, dass sich Erkrankungen im Mundraum und in der Lunge gegenseitig negativ beeinflussen.

Für Patienten der COPD heißt das: eine gründliche Zahnhygiene mit Zahnbürste und Zahnseide sollte an der Tagesordnung stehen. Auch die halbjährliche Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt gehört zu den präventiven Maßnahmen gegen ein rasches Fortschreiten der Erkrankung.

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