Neue Studie: Eisenmangel verstärkt Atemnot bei COPD

Vermehrte Atemnot kann auch die Folge eines häufig unter COPD-Patienten anzutreffenden Eisenmangels im Blut sein. Einem solchen Mangel können Sie leicht vorbeugen!

Laut einer neuen Studie, die kürzlich im British Medical Journal (BMJ) veröffentlicht wurde, weisen COPD-Patienten mit einem Eisenmangel einen geringeren Sauerstoffgehalt im Blut auf. Sie leiden demnach unter vermehrter Atemnot und einer geringeren körperlichen Belastbarkeit.

Ein solcher Mangel konnte bei 20 Prozent der Teilnehmer festgestellt werden. Diese auffällige Häufung führen die Wissenschaftler auf typische Entzündungsprozesse der COPD zurück, die an der Entstehung von Eisenmangel beteiligt sein könnten.

Eisenmangel - Was tun?

Zur Vorbeugung ist eine eisenhaltige Ernährung für COPD-Patienten also empfehlenswert. Lebensmittel, die viel Eisen enthalten, sind z.B. Leber, Spinat, Petersilie, mageres Fleisch, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte wie Haferflocken. Vitamin C fördert die Aufnahme von Eisen ins Blut - hier eignen sich z.B. ein Glas Orangensaft und Kartoffeln oder Paprika als Beilage.

Ein Eisenmangel lässt sich übrigens mit einem Bluttest beim Hausarzt ermitteln. Liegt ein Eisenmangel vor, kann die Einnahme von Eisenpräparaten sinnvoll sein. Lassen Sie sich hier von Ihrem behandelnden Arzt beraten!

Quelle: www.bmj.com

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