Neue Studie: Feuerrauch erhöht COPD-Risiko

Der beim Verbrennen von Holz entstehende Rauch kann eine chronisch-obstruktive Bronchitis (COPD) verursachen bzw. mitverursachen. Dies fanden amerikanische Forscher in einer aktuellen Studie heraus.

Die Studie zeigt, dass sich bei Rauchern, die sich vermehrt dem Rauch von Holzfeuer ausgesetzt sehen, das Risiko einer COPD-Erkrankung deutlich erhöht. „Wer Tabak raucht und zusätzlich mit Rauch durch Holzfeuer belastet ist, weist eine gesteigerte Schleimproduktion in den Atemwegen auf sowie eine stärker beeinträchtigte Lungenfunktion und hat nach Schätzungen der Forscher ein um das Vierfache erhöhtes COPD-Risiko“, berichtet Prof. Dieter Köhler vom wissenschaftlichen Beirat der DGP. Beide Faktoren zusammen – Zigaretten und Feuerrauch – richten damit einen ungleich größeren Schaden an als jeder Faktor für sich allein genommen.

Raucher, aber insbesondere für Patienten, die bereits an COPD erkrankt sind, sollten es daher unbedingt  vermeiden, sich länger in der Nähe von Lagerfeuern oder offenem Kaminfeuer aufzuhalten.

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