Neue Studie: Untersuchungen nach COPD-Krankheitsschub wichtig

Nach einem Krankenhausaufenthalt mit exazerbierter COPD sollten Patienten die klinische Folgeuntersuchung nutzen, um einen weiteren Krankheitsschub zu verhindern.

Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die gerade in der Fachzeitschrift CHEST veröffentlicht wurde. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass

  • Folgeuntersuchungen innerhalb eines Monats nach der Entlassung, das Risiko eines neuerlichen Krankheitsschubs der COPD (Exazerbation) deutlich verringerten
  • bei Patienten, die z.B. aufgrund zu großer Entfernung zur Klinik, den Folgetermin nicht wahrnahmen, das Risiko eines erneuten Schubs innerhalb eines Jahres dreimal höher war.

Wenn sich die Symptome der COPD in einem kurzen Zeitraum schnell verschlechtern, spricht man von einer Exazerbation. Die Bandbreite reicht von leichten Krankheitsschüben, die von den Patienten kaum wahrgenommen werden, bis hin zu lebensgefährlichen schweren Exazerbationen.

Sie treten in allen COPD-Stadien auf und sind wesentlich am Fortschreiten der Lungenkrankheit beteiligt. Mit jedem Krankheitsschub steigt darüber hinaus die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Schubs. Therapeutisch ist das Vermeiden von Exazerbationen deshalb ein wesentliches Ziel.

Die 10 besten Tipps bei COPD

Was tun bei COPD? Klicken Sie sich durch unseren Ratgeber mit den 10 besten Tipps für COPD-Patienten und Angehörige.

mehr

Newsletter

Der leichter-atmen Newsletter informiert Sie reglmäßig über aktuelle Themen rund um die COPD.

Jetzt kostenlos anmelden!

mehr

Zurück