Versorgung der COPD-Patienten soll verbessert werden

Berlin - Am Rande des Welt-COPD-Tages am 17.11.2010 stellten die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV)  und der Bundesverband der Pneumologen (BdP) ein neues Konzept vor, das die medizinische Versorgung der betroffenen Lungenpatienten optimieren soll.

Ziel des Versorgungskonzeptes ist es, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen sowie Diagnose, Therapie und Betreuung der Betroffenen nach internationalen Leitlinien zu vereinheitlichen. Haus- und Fachärzte sollen enger zusammenarbeiten, das familiäre Umfeld des Erkrankten soll mit speziellen Schulungen in die Therapie einbezogen werden. „Der Vertrag optimiert die medizinische Versorgung. Wir hoffen, dass die Krankenkassen ihren Patienten entsprechende Angebote machen, damit diese von dem Konzept profitieren“, so Andreas Köhler, Vorstandsvorsitzender der KBV.

Für die COPD gibt es bereits ein Disease-Management-Programm (DMP). „Schwerstkranke Patienten, die eine Sauerstoff-Langzeittherapie benötigen, werden aber im DMP nicht genügend berücksichtigt. Genau diesen Menschen möchten wir mit unserem Versorgungskonzept helfen“, sagte Andreas Hellmann, Vorstandsvorsitzender des BdP.

Vor der Hintergrund der weltweit steigenden Erkrankungszahlen sind dringend international einheitliche Richtlinien, was Früherkennung und Therapie der COPD betrifft, notwendig.

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