Forschung: Was bringt ein Vibrationstraining bei COPD?

Eine neue Pilotstudie befasst sich mit der Wirkung eines Ganzkörpervibrationstrainings auf die Lungenfunktion von COPD-Patienten.

Für COPD-Patienten geht die Erkrankung häufig mit einem Nachlassen der körperlichen Belastbarkeit und einem Verlust der Lungenfunktion einher. Schon lange ist bekannt, dass ein körperliches Training diesem Prozess effektiv entgegenwirkt.

Vor diesem Hintergrund befasst sich jetzt ein neues Forschungsprojekt am Universitätsklinikum Heidelberg mit einer speziellen Trainingsmethode - dem Ganzkörpervibrationstraining. Mit speziellen Geräten werden dabei Vibrationen auf den ganzen Körper übertragen. Das Training mit diesen Geräten soll u.a. die Leistungsfähigkeit der Muskulatur stärken.

Unter der Leitung von Dr. Nicolas C. Kahn soll nun herausgefunden werden, inwieweit Patienten mit stabiler chronisch obstruktiver Lungenerkrankung von einem Vibrationstraining profitieren.

Für die Studie erhielt Dr. med. Nicolas C. Kahn das diesjährige GSK-Forschungsstipendium „Klinische Pneumologie“, das Mitte Juni im Rahmen des 48. Bad Reichenhaller Kolloquiums verliehen wurde. Das mit 10.000 Euro dotierte Stipendium wurde 2016 wiederum über die Atemwegsliga ausgeschrieben.

Quelle: Kompakt Pneumologie (Online-Veröffentlichung vom 07.07.2016)

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