COPD: Die besten Tipps für Patienten und ihre Partner

An einem Strang ziehen

Tipp 2: Erkennen Sie Ängste und Überforderung

Die Belastungen, die mit einer COPD einher gehen können, führen nicht selten zu einer psychischen Überforderung beim Patienten und/oder dem Partner:

  1. Auf Patientenseite gehören zu den Auslösern zum Beispiel Ängste vor Atemnot und körperlicher Aktivität sowie Sorgen über den weiteren Verlauf der Lungenkrankheit, aber auch darüber, eine große Belastung für den Partner darzustellen.
  2. Die Partner der Patienten wiederum neigen oft dazu, sich zu viele Aufgaben aufzubürden und diese auch im höheren Alter nicht abzugeben.

Erkennen Sie diese Entwicklungen frühzeitig und steuern Sie als Team gegen:

  • Holen Sie sich aktiv Unterstützung, falls Sie bemerken, dass Sorgen und Ängste Überhand nehmen.
  • Scheuen Sie nicht das Gespräch mit Ihrem behandelndem Arzt und/oder einem Psychotherapeuten.
  • Seien Sie offen gegenüber Hilfeleistungen z.B. durch Pflegekräfte, Haushaltshilfen, Essen auf Rädern etc.
  • Veränderungen im Wohnbereich (Stichwort "Barrierefreies Wohnen") können die Selbständigkeit der Patienten erhalten und die pflegenden Partner entlasten.
  • Auch eine Selbsthilfegruppe kann hilfreich sein, um sich Tipps von anderen Patienten mit ähnlichen Problemen einzuholen.

 

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