Grillen mit Holzkohle - Das sollten Lungenpatienten wissen

Der Frühling ist in vollem Gange und hat dank steigender Temperaturen nun auch die Grillsaison eingeläutet. Was sollten Sie beim Grillen beachten?

Grillen

Schon länger ist bekannt, dass Rauch, der beim Verbrennen von Holz entsteht, äußerst schädlich für die Lunge ist. Bei ständigem Kontakt kann er sogar eine COPD mitverursachen:

Eine amerikanische Studie hat 2010 gezeigt, dass sich bei Rauchern, die sich berufsbedingt vermehrt dem Rauch von Holzfeuer ausgesetzt sehen, das Risiko einer COPD-Erkrankung deutlich erhöht.

Feuerrauch vermeiden

„Wer Tabak raucht und zusätzlich mit Rauch durch Holzfeuer belastet ist, weist eine gesteigerte Schleimproduktion in den Atemwegen auf sowie eine stärker beeinträchtigte Lungenfunktion und hat nach Schätzungen der Forscher ein um das Vierfache erhöhtes COPD-Risiko“, berichtet Prof. Dieter Köhler vom wissenschaftlichen Beirat der DGP. Beide Faktoren zusammen – Tabakkonsum und Feuerrauch – richten damit einen ungleich größeren Schaden an als jeder Faktor für sich allein genommen.

Insbesondere für Raucher und COPD-Patienten ist es deshalb ratsam, den Rauch von Holzkohlegrills, Lagerfeuern oder offenem Kaminfeuer zu meiden. Wer also als COPD-Patient dem Grillvergnügen nicht entsagen will, sollte auf einen Elektrogrill zurückgreifen oder aber den Job des Grillmeisters anderen überlassen.

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