COPD Selbsthilfegruppen - Zusammen ist man weniger allein

Die chronisch obstruktive Bronchitis ist eine Krankheit, die aufgrund von steigender Immobilität oft eine soziale Vereinsamung der Erkrankten zur Folge hat. Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, haben sich vielerorts Betroffene der COPD zu Selbsthilfegruppen zusammengeschlossen.

 
Übersicht:

 

ZusammenhaltVorrangiges Ziel dieser Gruppen ist es daher, den Betroffenen die Möglichkeit zu bieten, andere COPD-Patienten zu treffen. In den Selbsthilfegruppen finden sich Menschen, die mit den gleichen Ängsten, Sorgen und Problemen zu kämpfen haben. Hier können sie Verständnis und Trost finden, Erfahrungen austauschen und einander moralisch stützen. Gegenüber dem Austausch in Internetforen haben die Selbsthilfegruppen zudem den Vorteil, dass es hier einerseits viel persönlicher zugeht, und andererseits so auch Leute erreicht werden können, die keinen regelmäßigen Zugang zum Internet besitzen.

 

Hilfestellungen und Informierung 

Selbsthilfegruppen bieten aber nicht nur Geselligkeit, sondern auch Hilfestellungen z.B. im Umgang mit Ämtern und Versicherungen. Die engagierten Leiter und Verantwortlichen der Gruppen, die meistens selbst in der einen oder anderen Form betroffen sind, stehen Ihnen meistens gerne zur Verfügung, wenn Sie einen Rat brauchen oder eine spezielle Frage haben.

In vielen Gruppen finden außerdem regelmäßig Informationsveranstaltungen statt. So werden häufig Experten wie Ärzte, Apotheker und Physiotherapeuten hinzugeladen, die über neue Forschungsergebnisse berichten, über Risiken aufklären oder über spezielle Themen aus dem Umfeld der Lungenkrankheit referieren. Auch gibt es viele Lungensportgruppen, die aus Selbsthilfegruppen entstanden sind und über diese angeboten werden.

 

Auch Angehörige sind willkommen 

Eingeladen sind neben den Betroffenen die Angehörigen der Betroffenen. Sie haben oft mit den gleichen Problemen zu kämpfen und können viel Wichtiges zum Thema beitragen, weil die Außensicht auf die Krankheit häufig andere Perspektiven und Einsichten eröffnet. Die Anwesenheit eines Angehörigen erleichtert außerdem den Betroffenen den Weg zur Gruppe.

 

Zusammen ist man weniger allein 

Sollten Sie Bedenken gegenüber dem Beitritt zu einer Selbsthilfegruppe haben, machen Sie doch einen Vertrag mit sich selbst: Sie gehen dreimal zu den Treffen einer Gruppe und beobachten das Geschehen so unvoreingenommen wie möglich. Entscheiden Sie erst dann, ob Ihnen die Gruppe etwas gibt und ob sie sich vorstellen können, sich anzuschließen. Zu verlieren gibt es nichts, aber einiges zu gewinnen, denn hier wie auch sonst gilt: Zusammen ist man weniger allein.

Eine Selbsthilfegruppe in Ihrer Nähe finden Sie unter http://www.copd-deutschland.de/index.php. Sollten Sie hier keine Gruppe in der Nähe finden, erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenversicherung.

 

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