COPD Lexikon

COPD-Lexikon

Im Lexikon finden Sie die wichtigsten Fachbegriffe und Ihre Bedeutung rund um die Lungenkrankheit COPD.

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Lippenbremse

Die dosierte Lippenbremse ist eine besondere Atemtechnik, die zur Entspannung der Atmungsmuskulatur beiträgt. Sie wird vor allem bei Lungenerkrankungen wie Asthma und COPD eingesetzt - präventiv in Situationen der körperlichen Anstrengung  sowie regulativ bei akuter Atemnot. Die Lippenbremse bewirkt, dass der Atemstrom abgebremst wird und dadurch die Atemwege weit bleiben.

Die Lippen werden dafür wie beim Pfeifen gespitzt, wobei die Oberlippe leicht vorgestülpt wird. Es sollte solange wie möglich gegen die nur einen Spalt weit geöffneten Lippen ausgeatmet werden, so dass die Luft langsam und gleichmäßig entweichen kann, ohne sie herauszupressen. Dadurch blähen sich die Wangen etwas auf. Bei korrekter Anwendung dauert das Ausatmen länger als das Einatmen.

richtig falsch falsch

Lippenbremse Bilder

Lippen leicht gespitzt Zu starkes Aufblähen Zu starkes Pressen

© Dr. Oliver Göhl, www.trainingbeicopd.de

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