Juttas Blog

Hier bloggt COPD-Patientin und Lungentrainerin Jutta. Ihr Leben von der Diagnose COPD bis hin zur Lungentrainerin ist voller praktischer Erfahrungen, die sie im Blog mit uns teilen möchte.

Atemtraining für zu Hause

In meinem ersten Beitrag ging es darum, wie wichtig Bewegung für uns Lungenpatienten ist. Hält uns das schmuddelige Dezemberwetter doch mal von der täglichen Dosis frischer Luft ab, können wir unseren Atemwegen auch in den eigenen 4 Wänden etwas Gutes tun.

Atemübungen sind Teil jeder Trainingseinheit in meinen Lungensportgruppen. Sie helfen uns, beweglich zu bleiben, die Muskulatur zu stärken und den Atmungsapparat bei seiner Arbeit zu unterstützen.

Das Tolle an vielen Übungen ist, dass wir sie problemlos und ohne Trainingsgerät zu Hause durchführen können. Außerdem lassen sich diese Übungen dem eigenen Leistungsvermögen anpassen, so dass Patienten in allen Stadien trainieren können.

Anleitung: Atemübung Nummer 1

Für ein kurzes Training in den eigenen 4 Wänden bietet sich eine einfache Atemübung an, die ich den Teilnehmern meiner Lungensportgruppen empfehle. Sie lässt sich jederzeit und sogar mehrmals am Tag durchführen:

  1. Setzen Sie sich mit geradem Rücken auf einen Stuhl und lassen Sie die Arme seitlich runterhängen. Konzentrieren Sie sich auf Ihre Atmung.
  2. Atmen Sie langsam ein und heben Sie dabei Ihren gestreckten rechten Arm langsam an. Bringen Sie den Arm bis in die Streckung über den Kopf, so dass Sie mit Ihrer Armbewegung einen Halbkreis in der Luft formen. Zählen Sie beim Einatmen die Zeit ab.
  3. Jetzt atmen Sie langsam aus und lassen den Arm dabei in entgegengesetzter Richtung wieder herab. Versuchen Sie beim Ausatmen mindestens die gleiche, wenn möglich aber die doppelte Zeit zu erreichen. Wenn Sie beim Einatmen also bis 4 gezählt haben, versuchen Sie jetzt mindestens bis 4, wenn möglich bis 8 zu zählen.

Wiederholungen und Schwierigkeit erhöhen

Je nach Vermögen kann diese Übung mehrmals mit beiden Armen wiederholt werden. Beginnend mit 3 mal rechts, 3 mal links, 3 mal abwechselnd und 3 mal mit beiden Armen gleichzeitig. Wer mehr Kondition hat darf gerne auf 5 Durchgänge erhöhen und dann je nach Vermögen Woche für Woche das Pensum steigern.

Wichtig ist es, die Bewegung der Atmung anzupassen und nicht umgekehrt!

Wer den Schwierigkeitsgrad erhöhen möchte,nimmt zusätzlich kann man die Hände mit Haushaltsgegenständen beschweren. Joghurtbecher, Butter- oder Margarine, ein Päckchen Zucker oder Wasserflaschen aus Plastik (0,5 l, 1,0 l oder 1,5 l ).

Probiert es aus und wenn ihr wollt, teilt eure Erfahrung hier im Blog: Wie viele Durchgänge schafft ihr und wie fühlt ihr euch dabei? Ich freue mich auf eure Eindrücke!

Zurück

Kommentare:

Kommentar von Jutta |

Lieber Odon,

es gibt eigentlich keine allzu großen Unterschiede zwischen Flüssig-Sauerstoff und Konzentrator. Bei Sauerstoffgabe sollte man jedoch darauf achten, dass immer sterilisiertes Wasser der Luft beigefügt wird, damit die Schleimhäute nicht allzu sehr austrocknen.

Das vermehrte Nasenlaufen bei Sauerstoffpatienten habe ich schon sehr häufig beobachtet und auch erzählt bekommen (ist auch bei mir so). Dabei gibt es auch große Unterschiede. Bei dem einen läuft die Nase nur ein wenig, bei anderen wie ein Wasserkränchen und bei wieder anderen gar nicht.

Einen Ausschlag von der Nasenbrille allerdings muss man nicht aushalten, denn es gibt verschiedene Ausfertigungen aus PVC, Kraton oder Silicon. Darüber kannst Du Dich im Artikel "Sauerstoffbrillen" hier auf leichter-atmen.de vorab informieren. Vom Umwickeln rate ich persönlich ab. Vielleicht kann auch ein Apotheker Dir weiterhelfen.

Alles Gute für Dich und Deine Mutter!

Kommentar von Brosch |

Guten Tag
meine Mutter ist nun seit 1,5 Wochen aus der Lungenklinik wieder nach Hause entlassen worden (nach zuvor 3 Monaten Spitalaufenthalt). Sie hatte bis dahin immer flüssigen Sauerstoff bekommen.

Seit sie aber nun zuHause ist, hatte sie einen Konzentrator erhalten. Dieser mag ja gut und recht sein....doch von diesem Gerät hat sie nach dem Auswerfen von Schleimm sehr starkes Nasenlaufen (was meiner Meinung nach sicher nicht normal ist).
Weiter hat sie durch diesen Sauerstoffnasenbrille einen Plastik-Silikon Ausschlag und ihre Nase ist immer noch stark entzündet und hatte letzten Samstag sogar sehr stark geblutet...wir waren alle sehr angespannt und sehen wie die Mutter leidet darunter.

Nun kann mir irgendjemand Infos geben über Möglichkeiten den Plastik-Silikon Schlauch eventl mit Stoff zu umwickeln oder was auch immer?
Und ob irgenwie das Nasenlaufen stoppen kann?

Bin für jeden Tipp sehr dankbar!

Lg Odon

Kommentar von leichter-atmen Team |

Beitrag gelöscht.

Auszug aus unseren Richtlinien für Kommentare:

"(Eigen-)Werbung bzw. kommerzielle Inhalte haben nichts in den Diskussionen zu suchen. Das gilt auch für Hinweise auf den eigenen Blog oder die eigene Webseite."

Kommentar von Bernd6211 |

Hallo Gretel,
ergänzend sei noch erwähnt, dass es gerichtliche Urteile gibt, dass die Krankenkassen ein mobiles Gerät finanzieren müssen. Kann Dir jetzt leider keine Aktenzeichen dazu geben, weil es mich nicht betroffen hat, aber ist logisch. Bei Belastung braucht der Körper halt mehr Sauerstoff als im Ruhezustand und der Betroffenen muss ja nun mal auch zwangsweise Arztbesuche machen und wenn er eben dazu Sauerstoff braucht..., (lach) Ich denke Krankentransporte mit Sauerstoff sind auf Dauer teurer als das Gerät. Schließlich und endlich hat auch keine Krankenkasse das Recht den Betroffenen "zu Hause anzubinden und ihn somit seiner Freiheit zu berauben" Jeder Mensch hat das Recht auf freie Entfaltung!!! Steht schon im Grundgesetz!

Hefte Dir hier mal 2 "Links" an zu deiner Information, bei welcher Firma ihr das Teil dann bestellt, ist ja Eure Sache.

http://www.treppenlift.net/sauerstoffkonzentrator/

Sehr informativer „Link“ über Sauerstoffkonzentratoren für zu Hause
Mein Favorit für unterwegs ist übrigens auch bei mit Bewertungen.

http://www.oxigeno-healthcare.com/Mobile-Sauerstoffkonzentratoren:::14.html

„Link“ über sonstige mobile Sauerstoffkonzentratoren. (nur der Vollständigkeit halber erwähnt) Beachtet bitte, umso leichter, desto besser verwendbar für unterwegs.

Seid alle lieb gegrüßt

Bernd6211

Kommentar von Gretel Klingelhöfer |

Hallo Bernd,
Versuch macht klug. Im April muß mein Mann zum Lungendoc zur Kontrolle. Mal sehen, was er dazu sagt, wenn wir ihn um eine Verordnung bitten. Aber die Begründung ist super! Danke für die Rückantwort. Ein schönes Osterfest wünscht ebenfalls
Gretel

Kommentar von Bernd6211 |

Hallo Gretel,
vielleicht sollte die verordnung vom Lungen-Doc kommen, der kann es auch besser begründen als der HA. Ich hatte angegeben, dass mir die mobile Sauerstofflasche zu schwer ist und dass ich sie unter 0 Grad sowie über 25 Grad draußen nicht verwenden darf. Hat dann auch geklappt. Flüssigsauerstoff hat ein paar mehr Prozentpunkte mehr als das, was aus aus dem Konzentrator kommt, aber ob das nun so erheblich ist??? Weiß nicht! Einfach mal dran bleiben!
Seid alle lieb gegrüßt und schönes Osterfest
Bernd6211

Kommentar von Ilona |

Ich habe lange nicht geschrieben. Auch ich wäre fast zu einer studie mit neuen Medikamten oder einem altbewährten. Da ich aber an einer Uni eine Verlaufsstudie mache, hat mich der Konzeren nicht genommen. Ich aheb die 40 Grad im letzten sommer überstanden. Konnte auch ins Schwimmbad da mir meine Freundinen beim tragen helfen, wir haben leider eine Steile treppe zum Freibad.
Ich wünsche uns allen Kraft, mut und Freude an allem was wir tun.
Es geht mir nicht besser in Kapazität und das laufen fällt schwer. Aber ich muss und möchte für alle die mich gern haben nocg ad sein. Ich habe 30 % Lungenvolumen und fliege noch, sogar bis in die USA und war letztes jahr sogar in den Rocky Mountains, war sehr hoch, aber ich konnte trotzdem vieles geniessen.

Kommentar von Gretel Klingelhöfer |

Hallo Bernd,
auch mein Mann bekam eine Verordnung vom Arzt für einen mobilen Konzentrator, nur die KK spielte hier nicht mit. Es wurde sofort die Genehmigung für flüssig Sauerstoff erteilt, der Konzentrator, den mein Mann schon über 10 Jahre nutzt und bisher ausreichend war, sollte abgeholt werden. Eine Nachfrage des HA brachte auch kein anderes Ergebnis, sodass uns leider nur der Weg für eine private Anschaffung blieb. Das Gerät war in der Zeit, in der mein Mann mit allen Erkältungen und Grippevieren durch unsere Enkel bedacht wurde, leider nicht ausreichend. Im Moment geht es ihm gut und da reicht auch das Gerät. Man muss und kann nicht alles verstehen! Ich wünsche allen ein schönes Osterfest.
Gretel Klingelhöfer

Kommentar von Bernd6211 |

Hallo Gretel Klingelhöfer, habe auch einen mobilen O2 Konzentrator. Inogen G3. wurde mir vom vom Lungen-Doc letztes Jahr verordnet und musste auch nichts bezahlen. Bin sehr zu frieden mit dem Teil, kann es zu Hause laden aber auch im Auto.

Lieben Gruß

Bernd6211

Kommentar von Bernd6211 |

Auch ich werde jetzt unter alle Themen hier einen haken setzen, in der Hoffnung, dass ich dann per Mail über Aktivitäten benachrichtigt werde, da es echt mühsam ist sich durch alle Themen täglich durchzuarbeiten. Liebe Grüße Bernd6211

Kommentar von Gretel Klingelhöfer |

Hallo Frau Roth, bin gerade auf Ihren Kommentar gestoßen. Mein Mann ist seit über 10 Jahren COPD Patient. Zunächst ohne wesentliche Beeinträchtigungen, aber nach einer Herzklappen OP hat sich sein Zustand verschlechtert. Außer dem Befund COPD gibt es auch eine Fibrose. Im Moment ist er durch ständige Erkältungen, die unsere Enkel aus Kiga und Schule mitbringen, ziemlich fertig. Seit dem Befund hat sich die Medikation kaum verändert. Er inhaliert mit Spiriva, Salbutamol, Forair und Alvesco. Außerdem nimmt er 1/2 Ramipril 5 mg, 1 1/2 Torasemid, 2Kapseln Oxycodon, Mucosulvan, 1 Aldactone und Blutverdünner nach Bedarf. Gibt es irgendwelche neuen Medikamente, die eine bessere Wirkung erzielen? Mit Atemgymnastik und Ergometertraining hält er sich nach Tagesform fit. Wir haben uns auch für den Kauf eines mobilen Sauerstoffkonzentrators entschieden, aber der zeigt nur wenig Wirkung, obwohl der stätionäre völlig ausreicht. Vielleicht ist das Billigprodukt doch nicht das richtige für ihn. Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören. Einen schönen Tag wünscht Ihnen Gretel Klingelhöfer

Kommentar von Mag. Ulrike Roth |

Danke für die Info über fliegen - haben mir einenen Inogen One D 3 gekauft. Funktioniert sehr gut , vorallen beim fliegen, SpO² sinkt bei Flughöhe von 10.000 m auf 77 mit Inogen Stufe 2 tadellos wieder auf 92 zu bringen. Habe 40% Lungenleistung und trainiere jeden Tag . Atemübungen und Ergometer.
Mein Mann ist Arzt AM habe alle neuen Sprays schon ausprobiert , kann sehr viel über Wirkungsweisen und Anwendungen sagen- Neuen sind weit besser in der Wirkung !!! Vielleicht kann ich auch jemanden helfen lg Ulrike

Kommentar von Silvia |

Hallo Leute
Ich habe diese Woche vom LFA gesagt bekommen dass ich ein Emphysem habe. Dies soll schon seit 2008 vorhanden sein. Allerdingas hat er mir vor zwei Jahren gesagt dass die Werte nicht nach COPD oder einem Emphysem aussehen. Hm, was denn nun. Also wenn ich eure Zeilen so lese, kann ich ja noch richtig froh sein. Ich benutze morgens und abend Spiromax zur Inhalation. Was mich wirklich sehr verwundert, ich kann trotzdem Sport treiben. Beim ersten mal auf dem Crostrainer habe ich vor drei Jahren nur eine Minute ausgehalten. Heute schaffe ich es 30 Minuten und auch auf dem Laufband schaffe ich zügiges Laufen mit wechselnden Steigerungen eine halbe Stunde. Außerdem gehe ich gerne während meines Urlaubs in den Bergen wandern. Ich kann zwar nicht den Berg hochrennen wie die gesundenen Wanderer , aber dies ist auch nicht mein Ziel. Mein Ziel ist alles, aber auch alles dafür zu tun dass ich weiterhin so fit bleiben kann. Auch wenn mich die Diagnose, dass das Emphysem seit 2008 sich verschlechter hat, umgehauben hat. Leider habe ich ständig entzündete Bronchien. Und dies schon seit Jahren. Das schafft natürlich, hält mich aber nicht von dem Willen ab weiter zu trainieren. Habe auch gerade zwei Mal eine Lungenentzündung gehabt. Aber jetzt habe ich eine Pneumokokken Impfung hinter mir und hoffe dass es das letzte Mal war. Was mich wundert, ich glaube, ich habe keine COPD vorher gehabt. Weil ich die Atemnot nur durch das allergische Asthma kenne. Ich habe auch nicht den beschriebenen allmorgentlichen bräunlichen Auswurf. Nur hin und wieder gelblich bis weiß. Komisch.
Ich wünsche euch auf jeden Fall ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen etwas für euch zu tun. Glaubt einfach an euch und eure Kraft. Ihr werde weiter kommen.
Nette Grüße
Silvia

Kommentar von ilona |

Hallo Jutta,
danke für die aufbauende Antwort. Jammern ist eigentlich nicht mein Part, aber ich hatte mitte März eine heftige Erkältung und jetzt rächt es sich, das ich nach nur 2 Tagen krank machen mal wieder ins Büro gestiefelt bin. Die dinge klein anzugehen und nicht aufzugeben, ich habe gestern zwar mit Pausen und nur 40 Watt 20 Minuten auf dem ErgoFahrad geschafft. Es ging mir mental heute morgen besser. abver deine e-Mail war das beste für Heute!!!!!
Danke.................................

Kommentar von Ilona |

Ich finde es immer wieder bewunderswert, das alle soviel sportliche Tätigkeiten machen können.
Ich habe ein Osternwochenende ohne Spaziergang hinter mir, wegen Luftmangel. Bin gefrustet. Stehe am Herd und ahbe beim kochen teilweise keine Luft.
Versuche heute wieder auf dem Fahrrad im Fitnesscenter meine 20 Minuten zu schaffen. und ich bin Jung noch keine 50.

Antwort von Jutta

Hallo Ilona,

ich kann Deinen Frust wirklich gut verstehen! Nach meiner Lungen-OP konnte ich auch so gut wie gar nichts und da war ich auch noch weit von 50 Jahren entfernt.

Das hat mich jedoch nicht davon abgehalten, meinen Dickkopf durchzusetzen. Ich habe täglich mit wirklich ganz kleinen Schritten angefangen mich zu bewegen. Bin bestimmt 8 Wochen den gleichen sehr ebenen Weg von ca. 100,00 Metern gelaufen. Mein Tempo wurde schneller, meine Luftnot wurde weniger und meine Beweglichkeit verbesserte sich.

Als ich diesen Weg ohne jegliche Einschränkung gehen/laufen konnte, habe ich meine Strecke erweitert und erschwert (kleiner Hügel). Auch dieses Ziel habe ich nach gewisser Zeit geschafft und dies war mein Ansporn weiter zu machen. Es hat auch bei mir sehr lange gedauert bis ich wieder so fit wurde, wie ich heute bin. Und natürlich gab es einige Rückschläge!

Auch heute noch, nach jeder Entzündung der Lunge, gehe ich als erstes wieder meine „Teststrecke“ und horche in mich hinein. Außerdem gibt es bei jedem, auch bei mir gute und schlechte Tage, wo einem mal mehr gelingt und mal weniger gelingt. Hauptsache nicht aufgeben und immer wieder weiter machen!

Wenn neue Teilnehmer zum Lungenkurs zu mir kommen, sage ich jedem es dauert etwa ein Jahr bis man richtig atmen kann. Und auch mindestens so lange dauert es, bis sich die Atemnot und die Beweglichkeit verbessert hat. COPD ist eine schleichende Erkrankung, die man nicht mit einem Hau-Ruck in den Griff bekommt oder verbessern kann. Aber durch entsprechende Bewegungen können wir diese Krankheit auf einem Stand halten und somit etwas mehr Lebensqualität erlangen.

Also Kopf hoch, liebe Ilona, und durchhalten!

Viel Glück dabei
Jutta

Kommentar von Karin |

Hallo mein Name ist Karin .Nach juvelinen Asthma das ich ins Erwachsenenalter mitgenommen habe, sich ellte man 2009 COPD bei mir fest. Nachdem ich jetzt seid ca 1 Jahr meinen Arzt nerve mit ich Krieg schlecht Luft und bin schon bei geringster Belastung lustig, hat er dann doch mal "zwischendurch eine Lufu gemacht und erklärte mir das ich eine schwere COPD mit mittelgradigen Empysem hätte. Mediumstellung brachte mir prompt einen neuen Asthmaanfall ein. Gibt es noch andere Behandlungsmethoden als Spiriva und Flutiform? Physiotherapie? Inhalieren z.B.mit Muco(Ambroxol)? Haben Sie Erfahrung?

Kommentar von angelika58 |

Hallo ihr alle. weiß seit Nov. 14 von meiner Erkrankung (COPD Stufe IV/ D) - habe mich jetzt für eine Forschungsstudie angemeldet (Medikamente vor der Zulassung testen) - hat jemand Erfahrung gemacht???

Kommentar von Sonja |

Hallo Ich habe COPD 3-4 Lungenfunktion 33%Meine Frage ist ab wann wird das mit den Ventielen durchgeführt?Lg Sonja

Antwort von Jutta

Hallo Sonja, das hängt von ganz vielen verschiedenen Faktoren ab. Näheres erfährst Du im Artikel Lungenvolumenreduktion durch Lungenventile. Grundsätzlich werden im Vorfeld einer LVR ganz viele Untersuchungen mit techn. Geräten durchgeführt, die Du sicher schon kennst (Röntgen, CT, MRT und auch Lungenfunktion und Blut). Nach den ausführlichen Untersuchungen kann ein Spezialist Dir erst sagen, ob es machbar ist oder nicht.

In dem Zusammenhang verweise ich gerne auf die Uni Heidelberg, Prof. Dr. Felix Herth, Chefarzt der Abteilung Pneumologie und Beatmungsmedizin der Thoraxklinik. Dieser Mann hat mich mit seinem Vortrag beim letzten Symposium in Hattingen so sehr beeindruckt, dass ich auf jeden Fall dorthin zu Voruntersuchungen gehen würde. 

LG, Jutta

Kommentar von Peter |

Hallo, Jutta, ich melde mich noch einmal.
Ich habe einen so wunderbaren LFA, der jederzeit für mich da ist.
Seit 2008 bin ich bei dem Patient, zuerst dauerte es 5 Wo für den ersten Termin. Jetzt warte ich im Höchstfall 1 Woche. Wird mein Name aufgerufen,
blinkt es, somit wissen die Damen, daß ich schnell einen Termin bekomme.
Da ich die Volumenreduktion hinter mir habe (3 OP´s-endoskopisch) o. Ventile, kann ich ein Wörtchen mitreden. Der LFA freut sich jedes Mal, wenn er mich sieht, da er noch weiß, wie es mir vor den OP´s ging.
Außerdem bin ich im DMP Programm, muß jedes 1/4 J.
Alles Gute Peter

Kommentar von Peter |

Hallo, Ingo, noch ein Zusatz, ich gehe täglich mindestens einen Kilometer spazieren. Mir hat anfangs auch die Lungen sportgruppe geholfen, die ich dann absetzte wg. der ganzen OP´s.
Peter

Kommentar von Peter |

Hallo, Ingo, bin 69 J., habe COPD GOLD IV + Emphysem, habe 3 schwere OP´s hinter mir, Lungenvolumenresektion, eine noch zusätzlich(4. OP) auf der anderen Seite. Ich gehe jeden Tag, bei Wind und Wetter langsam spazieren, muß natürlich auch stehen bleiben. Hatte vor den OP´s , 2010, auch totale Panikattacken, daß ich nirgends hinkonnte. Nehme seitdem Antidepressiva.....alles klappt bestens. Im Frühjahr wird in der Lungenklinik in Großhansdorf besprochen, ob ich für Coils in Frage komme. Mal sehen....
Wir wohnen in Schleswig -Holstein, zwischen Ost-und Nordsee. Sind im Sommer immer unterwegs, oft am Meer, weil wir oben in Flensburg geboren sind. Dann verbringen wir zwei Mal im Jahr unseren Urlaub in Zingst-Fischland-Darss, sind den ganzen Tag an der Luft.
Es geht, der Kopf muß mitmachen. Du wirst auch merken, was Dir gut tut. Mach das Beste draus.
alles Gute
Peter

Kommentar von Ingo |

Hallo
Ich habe Stufe 4 und leide in letzter Zeit sehr . Bei mir kommen noch Angst und Panikstörungen dazu so das alles bei mir zu Belastung wird . Ich muss mich auf alles vorbereiten bis ich es ausführe. Die Angst und die Panik haben bei mir zugenommen. Und ich komme zu Fuß auch nicht mehr weit . Und mit der Atemnot kommt auch direkt die Angst und die nährt die Panik.
Bin mal gespannt ob einer ein paar Tipps hat wäre schön.
Gruß Ingo

Antwort von Jutta

Hallo Ingo,

hast Du es schon einmal mit dem angegebenen Training versucht?? Erst einmal nur mit dem rechten Arm mit der Atmung, dann der linke Arm?

Du musst Dich nur auf Deine Atmung konzentrieren. Die Atmung  ist da und klappt auch. Je ruhiger man ein- und ausatmen kann, um so ruhiger wird und ist der Körper. Panik und Angst wird nur im Kopf ausgelöst.

Ich weiß, man muss sehr lange üben, bis etwas einigermaßen durchführbar ist, aber wenn es klappt, wird man stärker und traut sich etwas mehr zu. So muss man den Kopf überlisten und sich über kleine Schritte freuen, die wieder geschafft werden können. Aber dazu muss man üben und den inneren Schweinehund in eine Ecke verbannen.

Lieber Ingo, häng bitte Deine Anforderungen an Deinen Körper und Dich nicht so hoch. Mit Kleinigkeiten anfangen und sich wirklich über jeden Erfolg  – sei er noch so klein - freuen und weiter machen.  Du wirst sehen – es dauert sehr lange- aber nachdem Du angefangen hast zu trainieren, wird Dein Körper über Deinen Kopf siegen!! Ganz bestimmt.

Viel Erfolg!
Jutta

Kommentar von ReBa |

Hallo Vera,
jeder Mensch ist ANDERS. Bei jedem zeigt die Lungenerkrankung sich auch ANDERS. Es ist gut, was Du alles für DICH tust und wie Du es machst.
Prima!!! Weiter so, alles was Dir und Deinem Körper gut tut, tue es.

Kommentar von Vera |

Hallo Ingeborg,
zu deinem Kommentar: COPD ist nicht heilbar, kann aber durch eigenes Zutun - Bewegung, Ernährung, Atemübungen... und natürlich genaue Einhaltung der Medikation, über längere Zeit konstant gehalten bzw.
Verschlimmerungen hinausgezögert werden. Natürlich reagiert jeder Körper anders. Ich bin jetzt seit über 4 Jahren auf Stufe Gold II, huste gar nicht, bekomme aber relativ schnell Atemnot, so dass ich meine früheren sportlichen Aktivitäten streichen musste. Stattdessen mach ich eben auch Yoga, Spaziergänge, gehe schwimmen und zur Wassergymnastik, gerne auch in die Sauna. Die tägliche Belastbarkeit schwankt zwar, mal geht's besser, mal weniger, aber auch mein Lungenfacharzt meint, ich soll alles machen,
was mit Spaß macht und soweit ich dazu in der Tagesverfassung bin.
So hoffe ich, noch für längere Zeit ohne wesentliche Verschlechterung durchzukommen.
Liebe Grüße
Vera

Kommentar von Ingeborg |

Hallo Jutta,
ich mache regelmäßig Yoga und dabei natürlich reichlich Atemübungen. Ich habe COPD Gold I , aber seid einiger Zeit sind meine Beschwerden so gering geworden, dass ich mich wirklich frage, ob man nicht doch fast heilen kann. Natürlich trinke ich viel, achte sehr auf meine Ernährung (Knoblauch, Zwiebeln, Ingwer, Chili stehen ganz oben auf meinem Speiseplan) und versuche einen täglichen Spaziergang zu machen. Aber ich huste ziemlich wenig, schaffe es atemlos bis zum 3. Stock und habe auch sonst weniger Beschwerden als vor 1 Jahr. Was ist deine Meinung dazu, kann COPD auch besser anstatt schlimmer werden?
Schöne Neujahrsgrüße
Ingeborg

Kommentar von angelika58 |

Liebe Jutta, habe erst Anfang November von meiner Krankheit erfahren und bin froh, auf diesen Blog gestoßen zu sein.
Leider schaffe ich nicht viele Durchgänge dieser Atemübung (4 je Arm) und beim Ausatmen zähle ich leider auch nur 1 mehr als beim Einatmen.

Kommentar von ulla |

Weiss erst seid kurzem von meiner Krankheit trau mich noch nicht so recht

Kommentar schreiben:

Hier haben Sie die Möglichkeit, einen Kommentar zu hinterlassen und/oder eine Frage zu stellen. Bitte beachten Sie dabei unsere Richtlinien für Kommentare.

copd-deutschland.de