Juttas Blog

Hier bloggt COPD-Patientin und Lungentrainerin Jutta. Ihr Leben von der Diagnose COPD bis hin zur Lungentrainerin ist voller praktischer Erfahrungen, die sie im Blog mit uns teilen möchte.

Reha bei COPD – Meine Tipps für eine erfolgreiche Lungenkur

Wer für das kommende Jahr eine Reha plant, sollte jetzt aktiv werden! Hier meine besten Tipps für einen heilsamen Kuraufenthalt.

Eine Rehabilitation bringt uns COPD-Patienten enorm viel! Für Körper und Seele ist der Luftwechsel pure Erholung.

Zudem lernen wir wichtige Dinge über den alltäglichen Umgang mit unserer Erkrankung: In einer Rehaklinik können wir eine Rauchentwöhnung durchführen, an einer Medikamentenschulung oder einer Ernährungsberatung teilnehmen, eine Atem- und Trainingstherapie machen oder Techniken zum Husten- und Schleimlösen lernen.

Diese Chance sollte man als COPD-Patient unbedingt nutzen!

Wege zur Reha – Antrag, Kosten und Zuschüsse

Als chronischer Patient hat man – insofern die Krankheit den Alltag behindert - alle 4 Jahre ein Recht auf Reha. Den Großteil der Kosten übernimmt in diesem Fall z.B. die gesetzliche Krankenkasse oder die Deutsche Rentenversicherung (bei Privatversicherten hängt es vom jeweiligen Vertrag ab).

Ein halbes Jahr sollte man mindestens für das Antragsprozedere einplanen! Einen Antrag stellt man gemeinsam mit dem Hausarzt, der die Notwendigkeit einer Reha fachlich begründen kann. Mögliche Gründe sind z.B. häufige Krankenhausaufenthalte, chronische Beschwerden (z.B. Husten oder Atemnot), Ängste und Depressionen oder eine drohende Einschränkung der Erwerbsfähigkeit.

Nicht selten wird der erste Antrag abgelehnt – in diesem Fall heißt es hartnäckig bleiben! Holen Sie sich die Unterstützung Ihres Arztes oder auch des Sozialverbands VdK und legen Sie einen begründeten Widerspruch ein. In den meisten Fällen wird die Bewilligung der Maßnahme im zweiten Durchlauf erteilt.

Wer öfter als nur alle 4 Jahre eine Reha machen möchte, kann für viele Einzelmaßnahmen bei der Krankenkasse Zuschüsse beantragen. Lassen Sie sich dafür Therapien und Anwendungen wie Bäder, Inhalationen, Klopfmassagen etc. vom Arzt (oder vom Badearzt vor Ort) verschreiben.

Rehakliniken - Wunsch- und Wahlrecht

Liegen ausreichende Gründe für eine Rehamaßnahme vor, darf man ein Wunsch- und Wahlrecht ausüben und selbst eine zertifizierte Einrichtung vorschlagen. Hier ist es empfehlenswert, sich gezielt zu informieren, welche Klinik und welches Klima sich am besten eignen.

Der Grundsatz „Mit Asthma in die Berge, mit COPD ans Meer“ muss nicht für jeden Patienten richtig sein. Grundsätzlich profitieren COPD-Patienten besonders von der aerosol- und salzhaltigen Luft am Meer – jedoch hängt die Frage nach der richtigen Umgebung auch von Begleiterkrankungen, der körperlichen Belastbarkeit und den persönlichen Vorlieben eines Patienten ab.

Reha-Kliniken für COPD-Patienten

Eine Reha ist kein Urlaub!

Natürlich ist auch Erholung ein wichtiger Teil einer Lungenkur. Trotzdem gilt: Nutzen Sie die zahlreichen Angebote vor Ort, um aktiv etwas für die Gesundheit zu tun und mehr über den Umgang mit Ihrer Erkrankung zu erfahren - Geist und Körper werden es Ihnen danken!

Wer hat schon Erfahrungen mit Reha-Maßnahmen gemacht? Ich freue mich auf Eure Kommentare!

Kommentare:

Kommentar von Jutta |

Liebe Diana,

Du machst Dir große Sorgen um Deine Mutter, die sicherlich sehr berechtigt sind. Es ist verständlich, dass man sich in seiner Bewegung einschränkt, wenn Schmerzen bei und durch Bewegung auftreten. Dieses ist aber meist der größte Knackpunkt. Der Aufbau des Körpers ist so super geplant und durchdacht, jedoch funktioniert er nur solange man in Bewegung ist.

Es hört sich sicher jetzt schlimm an, denn ich weiß aus eigener Erfahrung, dass wenn es irgendwo weh tut, man sich eher ruhig verhält. Gegen Schmerzen kann man allerdings Abhilfe durch Medikamente schaffen und dann sollte man sich so gut es geht -natürlich erst langsam und wenig, mit jedem Tag etwas steigern- wieder mehr und mehr bewegen. Dadurch kommen auch die inneren Organe wieder zu ihrer Leistungsfähigkeit zurück.

Manchmal reicht es schon einfache Übungen im Atemtakt dazu aus. Z.B. Bei der Einatmung den rechten Arm so gut es geht in die Streckung -Richtung Decke- bewegen, dann mit der doppelten Länge der Ausatmung den Arm zurück führen. Diese Übung kann man erst wenig (evtl. nur 3 Wiederholen), nach einiger Zeit (ca. 3 Tage) steigern. Diese Übung erst mit der rechten Seite, dann linken Seite durchführen und wenn es dann noch geht im Wechsel rechts/links und beide Seiten gleichzeitig.

Natürlich ist das von Ferne schwer zu beurteilen, aber ich weiß nicht, ob Deine Mutter in einer Abteilung mit Psychosomatik richtig ist. Vielleicht es ist wirklich das Beste, wenn sie mal eine Reha beantragt und dann gezielt für Lunge und Knochen behandelt bzw. gefördert und gefordert wird. Dort sind ausgebildete Fachkräfte, die schon so manchen wieder fit bekommen haben.

Klar kann ich auch Deine Bedenken verstehen -weit weg von der Familie- aber auch das muss kein Nachteil sein. Die Reha wird von einem Haus- bzw. Facharzt beantragt und der Träger wählt eine Klinik aus. Dazu gehört auch die ACURA Fachklinik Allgäu in Pfronten (hier findest Du eine Liste mit Reha-Kliniken bei COPD). Leider ist ein Reha-Antrag bis zur Genehmigung oft etwas langwierig. Manche Kliniken bieten aber auch Aufenthalte für Privatzahler an.

Ich hoffe, ich konnte Dir mit meinen Ausführungen etwas weiterhelfen, stehe auch für weitere Fragen gerne zur Verfügung.

Liebe Grüße
Jutta

Kommentar von Diana |

Guten Tag liebes COPD Team!
Ich hatte letztes Jahr hier nachgefragt was es für Alternativen zu Antibiotika bei einer aktuten Bronichtis bei COPD gibt. Es ist zwar etwas spät, aber herzlichen Dank an Euch, die ihr mir da so liebevoll geantwortet habt.

Der Gesundheitszustand von meiner Mutter (70Jahre) ist schwierig, denn sie hat nicht nur COPD, sondern auch Wirbelbrüche (vor 2,5Jahren festegstellt) und vor ein paar Monaten hat man auch noch eine Arteriitis festgestellt (durch erhöhte Blutsenkungswerte - Gefäßentzündungserkrankung)). Da musste sie und nimmt auch immer noch seit Monaten Prednisolon im Schema, hat ziemlich schnell zugenommen, pro Woche gute 2 kg und ist jetzt bei 71kg / 151cm.
Dann fingen vor 3 Wochen sehr starke Schmerzen in den hinteren Rippenbögen an, die sich bis nach vorne ziehen, so dass sie kaum alleine aufstehen und sich setzen konnte, auch das drehen im Bett, alles fällt schwer.
Jetzt ist sie in der Schmerzklinik hier im Ort und hat als erstes wieder mehr Prednisolon (30mg) bekommen, da die Blutsenkung nicht in Ordnung war, dabei waren wir so froh jetzt bei 10mg zu sein. Dazu bekommt sie noch dieses Betäubungspflaster für die Fußfesseln, weil die unglaublich Schmerzen, welches inzwischen aber nicht mehr so gut hilft wie in den ersten Tagen. Auf die Atemproblemedie sehr zugenommen haben geht man dort nicht ein, da sie ja wegen der Schmerzen gekommen ist und nicht wegen Atemproblemen, sagte mir gestern der Oberarzt. Trotzdem wird er den Lungenarzt bitten sich meine Mutter einmal anzuschauen.

Ich wollte unbedingt, dass meine Mutter auf die Psychosomatik kommt, da ich feststelle dass sie vieles gar nicht verarbeiten konnte, diese ganzen schlimmen Krankheiten in den letzten 2 Jahren (Herzinfarkt, 2 Stents, Lungenentzündung, immer mehr Schwäche, Schwitzatacken seit Monaten mehrmals täglich). Dann kam der Chefarzt der Psychosomatik an ihr Bett und sagte ihr, das dei Station in der kLinik hie rim Ort nichts für sie sei, aber das er ihr Pfronten empfehlen kann, dort könne man ihr evtl helfen, es sei sehr schön, es sei auch seine Heimat. Ich habe seit dem versucht diesen Arzt zu finden, leider vergeblich. Ich wollte unbedingt mit ihm sprechen und weiteres erfahren. Ich kann mir erstens nicht gut vorstellen, dass er es nicht so gut mit meiner Mutter meint, da er auch meine Tochter kennt und sie sehr schätz, das sagte er auch während des Gespräches zu meiner Mutter.
Ich habe mir jetzt diese ganzen 5 Seiten hier in den Komentaren durchegelesen um zu erfahren, wo den evtl Reha Kliniken sind dei für meine Mutter geeignet sind. Desöfteren las ich das Bernd eine Liste machen möchte. Leider sehe ich hier keinen Link dazu.
Da meine Mutter ja so sehr schwach ist, momentan, seit der Klinik geht es sogar nur mit dem Rollator zur Toilette, brauche ich Hilfe um zu wissen, Wo könnte sie hin und wird sie dort wirklich so gut mit Hilfe und Unterstützung versorgt? Gibt es eine COPD Reha wo auch auf ihre Schmerzen/ Rücken eingegangen werden kann???
Kann mir jemand seine Kontaktadresse geben, der mir weiterhelfen kann???
Ausserdem habe ich Angst, wenn es so weit weg ist und nicht in der Nähe sein kann, falls dort nicht so gut nach ihr geschaut wird. Deshalb brauche ich dringen Beratungshilfe und hoffe, dass ihr mir hier mit Eurem Wissen und Erfahrungen zur Seite stehen könnt.
Liebe Grüße
Diana
diana(punkt)juma(aet)web(punkt)de

Kommentar von Bernd6211 |

Lieben Dank Euch beiden.

Lieben Gruß

Bernd6211

Kommentar von Ursula |

@Bernd6211
Schliesse mich dem Wunsch von Anne voll und ganz an.
Allen einen schönen Sonntag.

Herzlich Grüsse von Ursula

Kommentar von Anne |

Hallo Bernd6211,
für Deine Reha wünsche ich Dir viel Erfolg. Vielleicht gewinnst Du ja noch ein paar "Prozent" .
Alles Gute für Dich und natürlich auch für alle Anderen.
Anne

Kommentar von Bernd6211 |

Hallo zusammen, hallo Nicole, eine Rehealiste habe ich seit geraumer Zeit in Arbeit, werde sie hier einstellen, wenn noch ein paar mehr Berichte hinzu gekommen sind. Selbst fahre ich am 13.6. zur Reha und wünsche allen alles Gute

Lieben Gruß

Bernd6211

Kommentar von Nicole Wünschirs |

Meine Mutter war im April in Bad Reichenhall in einer Reha und kam richtig krank wieder zurück. Sie hat sich dort einen sehr intensiven Infekt eingefangen.
Die Ärzte sind nicht darauf eingegangen.
Diese Rehaklinik bietet auch nicht viel für COPD Patienten an.
Wir können Sie nicht empfehlen.
Leider war das die erste Reha für meine Mutter und hat leider garnichts gebracht (im Gegenteil!!!).
Meine Mutter wollte auch an die See - weil es immer heißt, dort sei es für COPDler besser...die Krankenkasse hat dies leider abgelehnt.
Ich hab mich dann im Vorfeld über die Rehaklinik informiert und war schon sehr erstaunt, dass zu wenig angeboten wird.
Wir fragten auch bei der Krankenkasse nach, ob die Rehaklinik überhaupt geeignet sei....diese sagten "nur" ja.
Aber eine Liste mit Erfahrungsberichten über die verschiedenen Rehakliniken, fänd ich auch als eine tolle Idee.

Kommentar von Gudrun |

Hallo ihr Lieben,
zum Schleimlösen bei einer Bronchitis ist ein Tee aus :
Lungenkraut
Spitzwegerich
Königskerze
Huflattichblätter + -blüten
zu gleichen Teilen gemischt, ( bekommt man in der Apotheke)
sehr wirksam.
Lieben Gruß Gudrun

Kommentar von Bernd6211 |

Hallo Silvia, wenn es sich um eine normal beantragte Reha handelt kannst Du den Termin mit der Klinik absprechen. Sollte aber innerhalb von 6 Monaten nach Bewilligung angetreten werden.

Lieben Gruß

Bernd6211

Kommentar von Silvia |

hallo meine Lieben;+)
Da melde Iich mich mal wieder;+) ) mir geht es soweit gut. Letzte CT war Glück auch OK, kein Tumor. Nun habe ich gestern Bescheid bekommen von der Klinik Wehrawald in Todtmoos, dass meine Reha genehmigt wurde. Zeitpunkt bekomme ich noch mitgeteilt. Nun heiratet kein Sohn....kann ich Termin verschieben, wenn dieser zur Hochzeit liegt??? Wollte zwar nicht so weitvweg, aber egal, freu mich. Hat jemand Erfahrung mit der Klinik??? LG Silvia

Kommentar von Jutta |

Hallo liebe Diana,

Du schreibst, dass Deine Mutter sauerstoffpflichtig ist. Das bedeutet auch, dass ihre Lunge bereits eine größere Schädigungen hat. In einem solchen Fall würde ich auf die Empfehlung des Lungenfacharztes hören und ein Antibiotikum nehmen.

Antibiotika und Kortison sind für Lungenerkrankte ein Segen und keine Bedrohung. Von einer Gewichtsveränderung durch solche Medikamente habe ich noch nichts gehört. Bei schwerwiegenden Lungenvorerkrankungen werden leichtere Medikamente keine wesentliche Verbesserung bringen.

Was man zusätzlich zu den verordneten Medikamenten tun kann ist meiner Meinung nach: Atemphysiotherapie mit der Flutter oder dem RC Cornet (regelmäßig 3 x täglich benutzen), Hustenlöser nehmen und Inhalieren (was Deine Mutter ja bereits macht).

Alles Gute für Dich und Deine Mutter!
Jutta

Kommentar von Bernd6211 |

Für Diana, und natürlich für alle anderen auch

Bernd6211
m 53 Bernd6211 [Officer] Gruppenleiter @
11.04.16 - 13:26
Bei den nachfolgenden Themen handelt es sich ebenfalls um „alternative Behandlungsmethoden“, die ergänzend eingesetzt werden können, jedoch keine Medikamente ersetzen, ähnlich wie Atemübungen oder auch Lungensport, Meditation, autogenes Training, Yoga und was es sonst noch alles gibt.

Kommentar von Ingeborg | 01.12.2015 Hallo Bernd6211, ich weiß zwar nicht, was Jappy ist, aber du kannst meine Erfahrungen gerne weitergeben. ...in mir ist inzwischen so sehr die Überzeugung der Selbstheilungskräfte gewachsen (was mir natürlich keine Nierensteine oder eine chronische Gastritis ersparte!), dass ich, wo immer möglich, systematisch großmütterliche Hausmittel im Internet suche, und ich tue das mehrsprachlich, und komme damit recht gut über die Runden. Natürlich brauche auch ich hie und da Medikamente, auch meine Selbstheilungskräfte haben ihre Grenzen! Aber eines kann ich dir wirklich in jedem Stadium der Krankheit empfehlen: ZWIEBELN, KNOBLAUCH - natürliches Antibiotikum, KURKUMA - entzündungshemmend, VIEL TRINKEN -Ingwertee ist unübertrefflich, und ernsthafte ATEMÜBUNGEN. Yoga ist da sehr gut. Ich denke das kann in jedem Stadium der Krankheit noch helfen...

Anmerkung von Bernd6211: Zwiebeln und Knoblauch bekommen nicht jedem, weil es blähen kann. Mir persönlich bekommt es, aber bitte vorsichtig ausprobieren.

Einreiben mit Zwiebelsaft bei Infektionen:
Zwiebeln würfeln Zucker oder Kandis rauf, kann man auch auf Heizung stellen dann gehts schneller.

Aus gegebenen Anlass, erlaube ich mir nochmals darauf hinzuweisen, dass ich alle Beiträge ohne Begründung löschen werde, die dazu auffordern, Medikamente zu reduzieren oder abzusetzen, da diese Entscheidung nicht Eure Aufgabe ist, sondern immer mit dem Lungen-Doc abzustimmen ist.

Schleim lösen aber wie?

Habe ich euch auch unter in dieser Rubrik eingestellt, weil es ebenfalls keine Medikamente ersetzt, aber doch als Alternative sehr hilfreich sein kann.
Abhusten

Nachfolgendes Video, kann sehr hilfreich sein, aber dringende Warnung: Vielleicht nicht unbedingt in der Öffentlichkeit machen. Verschiedene Menschen könnten eventuell falsche Rückschüsse betreffend Eurer Zurechnungsfähigkeit ziehen. (lach) Als ich es zum ersten Mal gesehen habe, habe ich mich in die Ecke geschmissen vor Lachen, aber vielleicht könnt ihr es ja ernsthafter betrachten als ich und vielleicht die eine oder andere Übung für Euch nutzen. Als ich es ansatzweise zu Hause ausprobiert habe, hat selbst mein Kater gedacht, dass der „Alte“ nun endgültig durch geknallt ist und hat sich ganz schnell verzogen. (lach)

https://www.youtube.com/watch?v=dxHu0TYiCCQ

Flutter

Gerät, was die Schleimlösung fördert und das Abhusten erleichtert. Bei mir hat die Krankenkasse die Kosten dafür übernommen. In nachfolgendem „Link“ sehr gut erklärt.
Anzumerken sei noch: Empfohlen ist es 3x mal täglich zu machen, jeweils zwischen 5 und 15 Minuten laut „Betriebsanleitung“. Persönlich denke ich, das man es langsam steigern sollte, da es bei mir heftige Hustenanfälle ausgelöst hat.

https://www.youtube.com/watch?v=RhhiYS_ZP_4

Zur Schleimlösung empfohlen von unserem Mitglied

m 58 sseerolf @
14.04.16 - 18:59
Bei Norma erhältlich meist aber erst Okt. oder Nov. erhältlich. Heißen Erkältungs-Kapseln Eukalyptusöl 200mg von St.Andreas. 60 Kapseln kosten 2.99 mfg rolf

Somatovitaltherapie bei COPD (Spirovitalisierung)

Nach Ansicht von meinem Lungen-Doc handelt es sich um eine „alternative Behandlungsmethode“, die ergänzend eingesetzt werden kann, jedoch keine Medikamente ersetzen kann, ähnlich wie Atemübungen oder auch Lungensport.

Begeistert war er von meiner „genialen Idee“ leider nicht und meinte ohne eine Wertung abgeben zu wollen, dass kranke Menschen häufig mit sogenannten Wundermitteln „abgezogen“ werden, und wenn es so etwas gäbe, hätte er mit Sicherheit auch eine Information darüber, sagte aber zu, sich nochmals erkundigen zu wollen. Leider hat sich seine erste Meinung bestätigt. Auch meine Hausärztin (Internistin) favorisierte stattdessen „inspiratorisches Atemmuskeltraining“,, da es tatsächlich was bringen würde, so wie sie meinte,

Mein Lungen-Doc empfahl mir, wie auch eine Dame aus einer befreundeten Gruppe ebenfalls „inspiratorisches Atemmuskeltraining“, was wohl das selbe bewirken würde und hat es mir verordnet. Die Krankenkasse hat die Kosten übernommen.

So oder so, werde ich mir das Teil zulegen, denn so teuer kann das „Spielzeug“ mit den Bällchen ja nicht sein und zu verlieren habe ich ja auch nichts, kann ja nur gewinnen.

Gruß Bernd6211

Kommentar von Bernd6211 |

Hallo Diana, habe in der Rubrik "COPD was nun" zum Thema was gepostet. geht dabei um Exazerbationen, ließ es halt mal. Halte persönlich nichts davon Infektionen unbehandelt zu lassen, bin aber auch kein Doc. Stelle Dir gerne noch was ein aus meiner Gruppe, zum Thema "COPD und alternative Medizin", meine aber dass es nur ergänzend eingestzt werden sollte.
Lieben Gruß

Bernd6211

Kommentar von Bernd6211 |

Hallo Henry, sorry, dass ich erst jetzt reagiere, bekomme leider keine Benachrichtigungen über E-Mail, was ich auch immer wieder muniere. habe aber andererseits auch keine Lust mich ständig hier durch alle Rubriken zu wühlen. Binjetzt wieder dran, aber so alle Jahre sagte man mir kann man das schon beanspruchen in dem Stadium. Zimmer und Therapien, fand ich auch okay, mich stört es halt nur wenn ich eingesperrt werde, liegt aber immer im Auge des Betrachters.

Lieben Gruß

Bernd6211

Kommentar von Diana |

Hallo, meine Mutter hat COPD seit einigen Jahren, nimmt morgens 1 Spiriva und 2xtäglich Fomoterol ein. Sie hat ein Sauerstoffgerät.
Jetzt hat sie seit ca 3 Wochen angefangen über etwas Atemnot zu klagen, daraus wurde dann bis letzten Montag 4 Tage Prednisolon 20 2x am morgen verschrieben, die sie auch einnahm. Heute waren wir beim Lungenarzt, der sagte, dass sie eine Bronchitis hat, das es rasselt usw. Er hätte ihr fast Antibiotika verschrieben, ich sagte ihm jedoch, dass der Hausarzt sich zurückhällt und wir es auch vermeiden möchten, da meine Mutter mehre Erkrankungen hat und gerade erfolgreich angefangen hat etwas nach sehr großem Gewichtverlust zugenommen hat und somit auch ein wenig wiede ran Kräften dazu gewann.
Meine Frage ist, wie kann man dann mit dieser Erkrankung die Bronchitis möglichste erfolgreich ohne Medikamente behandeln? (Sie nimmt aktuel auch noch diesen Inhalator mit Mundstück und den kleinen Fläschchen 3x am Tag)
Ich würde mich sehr über alle Ideen und Erfahrungen von Euch udn Ihnen freuen!!!
Liebe Grüße
Diana

Kommentar von henry szymanski |

hallo bernd...ja das stimmt,aber wenn man so krank ist,das man nicht viel rausgehen kann,reicht sommerfeld,die therapien und das zimmer....wie oft gehtst dun zur kur...ich meistens allen 15 monaten......gruss aus wedding henry

Kommentar von Bernd6211 |

hallo Henry, war auch in Sommerfeld, bin ebenfalls Berliner, war grundsätzlich nicht schlecht, aber hat mich andererseits auch nicht vom Hocker gehauen zumal es verboten ist das Gelände zu verlassen, aber okay, da gibt es ja sowieso nicht mitten im "Nichts"

Gruß an alle Bernd6211

Kommentar von henry szymanski |

als berliner bin ich sehr oft in sommerfeld,ist auch sehr gut...mit mein schwere copd4 gehe ich schon fast allen 15 monaten hin...sehr zum ärger meiner kasse,oftmals als ahb...immerzu diese absagen der kassen,das mürbt zwar...gruss aus berlin henry

Kommentar von Bernd6211 |

Hallo zusammen,
@Amelie, würdest Du mir bitte mitteilen, in welchem Ort Du Deine Reha gemacht hast? ich arbeite zur Zeit an einer Liste für meine Gruppe mit Rehaklinken mit positiver wie auch negativer Bewertung. Schon mal lieben Dank im Voraus.

@Eloq, grundsätzlich kenne ich die Problematik nicht, die Du schilderst, leider weiß ich ja auch nicht wo Du wohnst, dass die Fahrtkosten nicht übernommen wurden. Grundsätzlich kann man schon einen Wunschort vorschlagen. Wollte auch an die See nun fahre ich in den Harz, wo ein mildes Reizklima herrschen soll, was immer das sein mag. (lach)

@Peter, normalerweise werden die Konzentratoren auf den Flur gestellt und der Schlauch durch die Wand gelegt, sollte Standart sein. Einen Tipp kann ich Dir nicht geben, aber scroll mal ein wenig, da gibt es schon einige die Erfahrungen hier gepostet haben.

@Gisela, es ist nicht altersabhängig, ob Du eine Reha bekommst und in der Regel lohnt sich eine Reha immer.

Nun seid alle lieb gegrüßt und ein schönes Wochenende

Bernd6211

Kommentar von Doris Kaspari |

Ich fahre im Mai zur Reha nach Borkum. Den genauen Termin habe ich noch nicht,da man erst 14 Tage vorher Bescheid bekommt. Wer ist im Mai auch dort? Lieben Gruß,Doris.

Kommentar von Schröter, Peter |

Hallo, ich bin 70, habe COPD Gold IV , weitere Krankheiten und bin sauerstoff-
pflichtig. Nun empfahl mir meine Ärztin eine REHA, möglichst an der See. Kennt jemand eine Kurklinik, wo einem nicht der laute Sauerstoffkonzentrator ans Bett gestellt wird ? Bisher weiß ich , dass dies nur in Schönau (Alpen) nicht der Fall sein soll. Doch wie hieß es weiter oben: Bei Asthma in die Berge, bei COPD an die See. Was ist da dran ? Kann mir Jemand einen Tipp geben ?
Herzlich Peter

Kommentar von ´Gisela |

Ich bin 70 Jahr alt und würde gerne mal über die Krankenkasse wegen COPD
ans Meer fahren - ob es sich in meinem Alter lohnt oder genehmigt wird - glaube ich eher nicht.
Herzlichst Gisela

Kommentar von Marianne Gabel |

wo genau gibt es auf Sylt eine Reha für Lunge? Das würde mich sehr interessieren und wie war es dort??

Kommentar von Eloq |

HINWEIS : man kann sich den Kurort sehr wohl (mit) aussuchen. Das einzige Hindernis wäre, dass man dann die Hin- und Rückfahrt aus eigener Tasche zahlen muss, Das scheinen viele nicht zu wissen. Und Kassen verrraten einem das nicht oder nur widerspenstig. Ich hab das selber durchexerziert und fuhr zur Kur nach SYLT, immerhin :-) Und ich habe die Fahrt gern selbst bezahlt, na logisch :-) :-)

Kommentar von Amélie Semper |

habe nach einer lebensgefährlichen exazerbation (10 tage invasive Beatmung und 3 Wochen auf der normal Station) eine reha in der klinik maternusquelle gemacht und war von der ärztlichen und pflegerischen betreuung sowie von dem überaus vielfältigem therapieangebot begeistert. Ein urlaub war es wirklich nicht, aber der erfolg war umwerfend. Amélie

Kommentar von Gudrun |

Hallo Marianne, mit dem Peak Flow Meter hatte ich auch Probleme. Doch mit dem Gerät von Mini-Wright komme ich meiner geringen Puste sehr gut zurecht.
Liebe Grüße Gudrun

Kommentar von Bernd6211 |

Hallo Sepp, Sccroll mal, da findest einiges

Gruß Bernd6211

Kommentar von Hauser Josef |

War schon 2 mal in Pfronten Ried. Ärzte unmöglich, sprachen kaum deutsch.
Habe neuen Antrag gestellt nach 4 Jahren. War zwischenzeitlich ca 15 mal im Krkh. Suche gute Klinik. Urlaub am Meer hat mir sehr gut getan. Wer hat Empfehlungen.
Danke Sepp

Kommentar von Bernd6211 |

@ Marianne

Sorry bitte, Heiligendamm war gemeint, nicht Heiligenhafen, war ich wieder mal schusselig, sorry

Kommentar von Bernd6211 |

Hallo Frank Schmidt, kann ich so bestätigen. habe COPD Stufe IV. Krankenkasse hatte mir da eine Reha vorgeschlagen und es dann zurück genommen, weil die Klinik wohl nicht für mich geeignet sei. Soll jetzt in den Harz

Liebe Grüße Bernd6211

Kommentar von Bernd6211 |

Hallo Marianne Gabel, habe deinen Kommentar jetzt erst endeckt. ich war in Sommerfelde, vor den Toren Berlins und war ganz zufrieden. Essen gut, betreuung gut, Ärzte kompetent, leider darf man dort das Gelände nicht verlassen. Die Klinik heißt Sanaklinik. An einer lListe arbeite ich schon seit längerem auch für meine Gruppe, ist halt leider sehr kompliziert an sachliche informationen zu kommen, so dass auch ich auf berichte von betroffenen angewiesen bin.

Heiligenhafen soll auch ganz gut sein.

Sei lieb gegrüßt

Bernd6211
Sei lieb gegrüßt

Kommentar von Frank Schmidt |

ich war in Reha auf Usedom leider hatte ich das Pech das es genau im winter war ich habe COPD3 und Asthma und die Luftfeuchtigkeit lag bei 98% und es was bitter kalt leider musste ich abrechen und bin schlimmer nach hause gekommen wie ich hingefahren bin. die Ärzte waren auch nicht sehr kompetent, außerdem waren die zimmer nicht sehr sauber. Nicht weiter zu empfehlen
herzlichst Frank

Kommentar von Ursula |

Mach ich jetzt auch (nochmal) Grüsse von Ursula

Kommentar von Bernd6211 |

Hallo zusammen, zum Thema rauchen habe ich schon den einen oder anderen Beitrag unter "Diagnose COPD - Na und?!" geschrieben und will euch hier nicht mit Wiederholungen langweilen.
Auch ich werde jetzt unter alle Themen hier einen haken setzen, in der Hoffnung, dass ich dann per Mail über Aktivitäten benachrichtigt werde, da es echt mühsam ist sich durch alle Themen täglich durchzuarbeiten. Liebe Grüße Bernd6211

Kommentar von Claudia Ast |

War im Februar in der Nordseeklinik Borkum, hat mir vor allem
motivationsmäßig sehr viel gebracht! Außerdem ist Nordseeinsel
an sich schon super!

Kommentar von Marianne Gabel |

unten in das kleine Kästchen einen Haken rein machen, äh war zu naseweis? Bei mir klappt es immer vorzüglich und ich bin ganz glücklich darüber immer diese Nachrichten zu erhalten.
Tolle Idee mal von Jutta gewesen,
Jutta wenn Sie je nach Berlin kommen bitte benachrichtigen, ich muss Sie dafür einmal drücken.

Kommentar von Ursula |

Kann man mich bitte über neuen Kommentar informieren. Gruss Ursula - vielleicht funktionierts ja, schon mal danke

Kommentar von Achim Schuster |

Hallo Heidi und Marianne,
vor kurzem habe ich die Diagnose COPD Gold 4 erhalten und einen Antrag auf Reha gestellt. Ich habe noch Diabetes und schwere Arthrose in den Beinen sowie 2 Herzinfarkte hinter mir. Ich rauche schon knapp 20 Jahre nicht mehr.
Fast rauchfrei ist pipifax. Entweder oder !
Rauchen aufhören ist doch so einfach (wenn man wirklich will). Ich helfe gerne. Aber das heißt nicht, dass man nicht nach Jahren noch eine schwere Erkrankung der Lunge bekommt.
Die Lunge regeneriert sich nicht!!!

Kommentar von Ulla |

Liebe Jutta,

vielen Dank für deine Antwort, ich freue mich schon auf meine Kur und da ich vorhabe ein Tagebuch während dieser 3 wochen zu führen berichte ich gerne darüber wenn ich wieder zuhause bin,. Deine Anregungen nehme ich gerne auf und werde mich im Vorfeld schon um alles kümmern,
Liebe Grüße und immer ausreichend Luft
Ulla

Kommentar von Marianne Gabel |

hauchen- super, ich habe das Gefühl mehr kommt nicht, nein- das ist jetzt übertrieben. Habe aber jetzt mal wirklich ernsthafter begonnen mit dem Tri ball zu üben. Dadurch habe ich natürlich auch einen Hauch mehr Luft, vorher mache ich 5 min. die Lippenbremse.
Lieben Dank für die Aufmunterung !!!!
mit Grüßen M

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