Lungenüberblähung (Hyperinflation)

Patienten der COPD mit Lungenemphysem leiden unter einer überblähten Lunge mit der Folge von Atemnot bei körperlicher Belastung. Wie kommt es dazu?

Unsere Lunge dient dem Gasaustausch: Beim Einatmen wird Sauerstoff aus der Luft aufgenommen und in die Blutbahnen geleitet, beim Ausatmen wird Kohlenstoffdioxid aus dem Blut abgegeben. Für den Gasaustausch verantwortlich sind die Lungenbläschen – die kleinsten Verästelungen unserer Atemwege, die den Sauerstoff ins Blut transportieren und die verbrauchte Luft wieder heraus.

Bei Patienten der COPD mit Lungenemphysem ist dieser Prozess gestört, wegen der im Krankheitsverlauf voranschreitenden Zerstörung der Lungenbläschen. Die Folge ist, dass die Lungenbläschen nicht genügend elastischen Zug aufbringen, um die Atemwege bei der Ausatmung offen zu halten. Gleichzeitig ziehen die elastischen Kräfte des Thorax die Lunge vermehrt in die Einatemstellung, was zu einer Überblähung ( Emphysem ) der Lunge führt.

Abhilfe bringen bei dieser physikalisch bedingten Störung PEP-Systeme, u.a. oszillierende PEP-Systeme ( z.B. das RC-Cornet® PLUS ) sowie die Lippenbremse, welche zur Unterstützung einer medikamentösen Therapie ( z.B. mit Spiriva ) hilfreich sind.