Lungenbläschen (Alveolen)

Lungenbläschen sind feingliedrige Strukturen der Lunge, die traubenförmig an den kleinsten Verästelungen des Bronchialsystems sitzen. Sie haben einen Durchmesser von etwa 0,1 mm und besitzen hauchdünne Wände, die von winzigen Blutgefäßen (Kapillaren) durchzogen sind.

Lunge mit Lungenbläschen (Alveolen)

Lungenbläschen sind für den Gasaustausch zuständig:

Wenn wir einatmen (Inspiration), strömt Luft in unsere Lunge. Über ein weit verzweigtes System aus größeren und kleineren Atemwegen, den Bronchien und Bronchiolen, gelangt die Luft schließlich in die Lungenbläschen. Diese sind über die Kapillargefäße direkt mit dem Blutkreislauf verbunden und transportieren den Sauerstoff aus der Atemluft in die Blutbahn und Kohlenstoffdioxid wieder heraus.

Lungenbläschen können beschädigt werden:

Die Lungenbläschen können vor allem durch dauerhafte Schadstoffexposition oder einen angeborenen Gendefekt Schaden nehmen. Umbauprozesse in den Alveolen führen dann zu einer chronischen Erkrankung, die mit fortschreitender Atemnot einhergeht, dem Lungenemphysem. Diese Erkrankung tritt vor allem als Folge der Raucherkrankheit COPD auf.

Was ist ein Emphysem?

Ein Emphysem ist eine chronische Erkrankung der Lunge, bei der entzündliche Prozesse zu einer Veränderung des Lungengewebes führen.

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