So schaffen Sie ein gesundes Raumklima in Ihrer Wohnung

Ein gesundes Raumklima ist eine wichtige Voraussetzung, um das Risiko von Atemwegsinfektionen bei Asthma und COPD zu minimieren.

gesundes Raumklima

Schimmelsporen, eine geringe oder hohe Luftfeuchtigkeit und Schadstoffe verschlechtern das Klima in Ihren Wohnräumen. Die Folge ist ein steigendes Risiko für Infektionen der Atemwege. Denn: Eine schlechte Luftqualität belastet die Atemwege und verschafft so Krankheitserregern beste Bedingungen, sich schnell zu vermehren. Was können Sie tun?

Richtig Lüften

Lüften Sie Ihre Wohnräume mindestens zweimal am Tag, indem Sie alle Fenster für kurze Zeit (3–5 Minuten) gleichzeitig öffnen. Die Fenster nur zu kippen, reicht (auch über längere Zeiträume) nicht aus, um die Wohnung richtig durchzulüften. Ein typisches Warnzeichen für Lüftungsbedarf ist ein Kondensstreifen auf dem Fenster am Morgen.

Richtig heizen

Vermeiden Sie ein Überheizen Ihrer Wohnräume. Wenn Sie Ihr Thermostat auf 21 Grad einstellen, sollte das vollkommen ausreichen. Ziehen Sie sich bei Kälteempfinden lieber etwas wärmer an als die Heizung voll aufzudrehen.

Luftfeuchtigkeit optimieren

Wirken Sie trockener Heizungsluft entgegen, indem Sie die Luftfeuchtigkeit in Ihren Räumen mithilfe bestimmter Maßnahmen erhöhen. Aber Vorsicht – auch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit kann sich negativ auswirken.

Um die Entstehung von Schimmel und trockener Luft in Ihren Wohnräumen zu verhindern, ist eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40–60 % optimal. In beheizten Wohnungen fällt der Wert jedoch schnell unter diese Marke.

Unsere Tipps:

  • Die Luftfeuchtigkeit in Innenräumen können Sie leicht mit einem sogenannten Hygrometer messen, das Sie z. B. im Baumarkt erwerben können.
  • Um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, stellen Sie stets eine Schale mit Wasser auf die Heizung. Das verdunstete Wasser erhöht die Luftfeuchtigkeit im Raum und tut Ihren Atemwegen gut.
  • Ein nasses Handtuch auf der Heizung bewirkt denselben Effekt.
  • Zimmerpflanzen, speziell pflanzliche Hydrokulturen, wirken ebenfalls trockener Heizungsluft entgegen. Papyrus-Pflanzen zum Beispiel, deren Wurzeln ständig im Wasser stehen müssen, sind besonders gut geeignet.
  • Um die Raumluft zu befeuchten, eignen sich auch elektrische Luftbefeuchter. Viele Luftbefeuchter weisen jedoch eine erhöhte Bakterienemission auf – sie sind deshalb nicht grundsätzlich empfehlenswert. Lassen Sie sich also vor dem Kauf eines solchen Geräts beraten.

Ihre Atemwege können Sie natürlich auch direkt mithilfe von regelmäßigen Inhalationen befeuchten. Wie Sie mit Salzinhalationen Infektionen wirksam vorbeugen, lesen Sie im Artikel „Richtig inhalieren bei Asthma & COPD“.

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