Salzinhalation: Richtig inhalieren bei Asthma & COPD

Die Inhalation von Salz ist bei Asthma und COPD mit vielen positiven Wirkungen verbunden. Worauf sollten Sie achten?

Brandungsatmen am Meer

Salz ist heute mehr denn je ein therapeutisches Allround-Talent: Als natürlicher Wirkstoff kommt es in vielfacher Form bei der Behandlung verschiedenster Erkrankungen zum Einsatz. Für Atemwegspatienten mit Asthma oder COPD ist vor allem das Inhalieren von vernebelter Salzlösung ein beliebtes Hausmittel.

Das bringt die Salzinhalation bei Asthma und COPD

Der therapeutische Nutzen der Inhalation von 0,9-prozentiger Salzlösung ist bei Atemwegserkrankungen gut belegt:

Heilsam ist zum einen die entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung von Salz, die zum Abschwellen der Schleimhaut und zur Förderung der Durchblutung beiträgt.

Zum anderen bewirkt das Inhalieren von Salzwasser, dass die Schleimhaut vermehrt Flüssigkeit in den Atemwegen bildet. Dieser Effekt kommt vor allem Asthma- und COPD-Patienten zu Gute, die mit zähem Schleim in den Bronchien kämpfen.

Die regelmäßige Inhalation von Salz

  • schützt die Schleimhaut vor dem Austrocknen
  • regt den Schleimfluss an
  • löst festsitzenden Schleim
  • verbessert den Abtransport von Schadstoffen und Krankheitserregern

Für viele Patienten mit Asthma und COPD ist die Inhalation von Salz also ein geeignetes Mittel, um ihre Symptome zu lindern und akuten Infekten der Atemwege vorzubeugen.

Wie kommt das Salz in die Atemwege?

Grundsätzlich stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung: Salzhaltige Atemluft können Sie während eines Kuraufenthalts an Nord- oder Ostsee („Brandungsatmen“) oder bei einem Besuch einer der vielen künstlich geschaffenen Salzgrotten inhalieren.

Einfacher und genauso effektiv ist aber das regelmäßige Inhalieren von Salzwasser mit einem Vernebler.

Richtig inhalieren mit Salz – So geht’s

Für die Inhalation mit Salz brauchen Sie 2 Dinge:

  1. Isotonische Kochsalzlösung besteht aus einer 0,9-prozentigen Salzlösung, also 9 Gramm Salz auf 1 Liter Wasser. Sterile Lösung zum Inhalieren erhalten Sie in kleinen praktischen Päckchen in der Apotheke oder im Internet. Sie können die Lösung aber auch selbst herstellen. Worauf Sie achten sollten erfahren Sie unter inhalation.cc.
  2. Elektrische Vernebler sind Inhaliergeräte, die Kochsalzlösung zu kleinsten Tröpfchen zerstäuben. Eine möglichst geringe Tröpfchengröße ist für die Wirksamkeit der Inhalation entscheidend – denn nur kleinste Tröpfchen (Aerosol) erreichen die Lunge mit ihrem weit verzweigten Bronchialsystem. Das Aerosol inhalieren Sie über eine Atemmaske, die es für Erwachsene und Kinder in verschiedenen Größen gibt.

Wann und wie oft inhalieren?

  • Inhalieren Sie ein- bis zweimal täglich für 6 Minuten, um akuten Infekten vorzubeugen.
  • Bei starker Verschleimung oder während eines akuten Infekts können Sie auch mehrfach täglich inhalieren.
  • Atmen Sie den salzhaltigen Wirkstoffnebel möglichst tief und langsam ein.
  • Wenn Sie vor allem nachts unter produktivem Husten leiden, inhalieren Sie am besten kurz vor dem Schlafengehen.
  • Das Inhalieren von Kochsalzlösung können Sie zusammen mit der täglichen Anwendung von Atemtherapiegeräten wie dem RC-Cornet® PLUS kombinieren. Das spart Zeit und erhöht die Wirksamkeit der Therapie.

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So funktioniert die Salzinhalation mit einem Vernebler

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