Lungenfunktionstest – Normwerte

Bei einem Lungenfunktionstest werden die gemessenen Werte ins Verhältnis zu Normwerten in Abhängigkeit von Geschlecht und Alter gesetzt.
| 16.02.2019

Welche Werte werden gemessen?

Je nach Erkrankung können bei einem Lungenfunktionstest unterschiedliche Werte von Interesse sein, z.B.:

Einsekundenluft (FEV1): Die maximale Luftmenge, die forciert innerhalb von einer Sekunde ausgeatmet werden kann

Vitalkapazität (VC): Die maximale Luftmenge, die nach möglichst tiefem Einatmen wieder ausgeatmet werden kann

Peak Flow (PEF): Die maximale Strömungsgeschwindigkeit bei einer forcierten Ausatmung

Bei COPD ist z.B. vor allem der FEV1-Wert entscheidend. Während bei gesunden Menschen dieser Wert bei mindestens 80 % des Normalwerts liegt, ist er bei COPD-Patienten oft deutlich niedriger. Dies liegt an dem für die Lungenkrankheit typischen Verlust der Lungenfunktion. Bei COPD-Patienten im Endstadium beträgt er z.B. nur noch weniger als 30 % des Normalwerts.

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Normwert-Tabelle

Die folgenden Tabellen geben eine Übersicht über die Normwerte der Einsekundenluft (FEV1) für Frauen und Männer in Abhängigkeit von Körpergröße und Alter:

Quelle: European Respiratory Society
Angaben in Liter pro Sekunde (l/s)

Normwerte der Einsekundenluft (FEV1) für Frauen
Normwerte der Einsekundenluft (FEV1) für Frauen
Normwerte der Einsekundenluft (FEV1) für Männer
Normwerte der Einsekundenluft (FEV1) für Männer

Quellen:
– Foto: psdesign1 / Fotolia.com

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