Mobil trotz Sauerstofftherapie bei COPD

Viele Patienten erleben den Beginn einer Sauerstofftherapie bei COPD als Beleg eines gesundheitlichen Abwärtstrends. Dass Sauerstoff die Symptome mildert und mobiler macht, beachten die wenigsten.

 
Übersicht:

COPD, Sauerstoffterhapie

Die chronische Obstruktion der Atemwege bei COPD bewirkt eine mangelnde Sauerstoffversorgung des Körpers. Die Folgen: Herz und Muskulatur müssen mehr Energie aufwenden, die körperliche Belastbarkeit sinkt und das Risiko weiterer Erkrankungen steigt. Zahlreiche Studien haben nachgewiesen, dass die künstliche Erhöhung des Sauerstoffgehalts der Luft durch eine COPD Sauerstofftherapie die Belastbarkeit wieder erhöht und darüber hinaus lebensverlängernd wirkt.

 

Wie funktioniert die Sauerstofftherapie bei COPD? 

Die Übertragung funktioniert über einen elektrischen Sauerstoffkonzentrator, der den Körper mit zusätzlichem Sauerstoff per Nasenmaske oder –brille versorgt. Damit die COPD Sauerstofftherapie Wirkung zeigt, sollte die Versorgung bestenfalls rund um die Uhr, mindestens aber 16 Stunden pro Tag durchgeführt werden. Zum Umgang mit den Geräten bieten Hersteller und Fachkliniken Patientenschulungen an, die Sie unbedingt nutzen sollten. 

 

Mobil mit modernen Sauerstoffgeräten 

Bei den heutigen Sauerstoffgeräten handelt es sich zum Glück nicht mehr um riesige, schwere und laute Maschinen, welche die Patienten mehr oder weniger ans eigene Bett fesseln. Alle modernen Lösungen sind handlich und leise, und für mobile COPD Patienten gibt es Flüssigsauerstoff, der in kleine Behälter für unterwegs abgefüllt werden kann.

Als Alternative dazu bietet sich ein tragbarer Sauerstoffkonzentrator an, dessen Akku sogar über den Zigarettenanzünder im Auto aufgeladen werden kann. Auch die Urlaubsversorgung  stellt kein Problem dar. Sogar Flugreisen sind möglich. Wegen einer Sauerstofftherapie zur Unbeweglichkeit verdammt zu sein, gehört daher der Vergangenheit an. Nutzen Sie also unbedingt die Möglichkeiten, die Ihnen tragbare Geräte bieten, und bleiben Sie weiterhin beweglich und aktiv!

 

Problem „sichtbare Krankheit COPD“ 

37% geben als Grund für mangelnde Disziplin beim Durchführen der COPD Sauerstofftherapie ein Schamgefühl in der Öffentlichkeit an: durch die Nasenbrille wird die Krankheit der Patienten nach außen hin sichtbar. Auch hier hält die moderne Medizintechnik jedoch Lösungen parat. So kann der Schlauch derart in die Brille integriert werden, dass er nur bei sehr genauem Hinsehen erkennbar ist.

Letztlich ist die Furcht vor Bloßstellung aber unbegründet. Eine COPD ist schließlich kein menschlicher Makel. Stehen Sie zu Ihrer Lungenerkrankung und sprechen Sie offen mit anderen darüber. Das sorgt für Aufklärung und entkrampft Ihren eigenen Umgang mit der Krankheit.

 


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COPD - Therapie Übersicht            

COPD Therapie

Die Diagnose COPD ist unumkehrbar. Deshalb ist das Ziel aller therapeutischen Maßnahmen, Ihre Lebensqualität  zu verbessern und das Voranschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Hier finden Sie Anregungen und Tipps zur Behandlung und Therapie der chronischen Bronchitis (COPD).
 
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