Rauch-Stopp! - Nichtraucher werden

Viele Wege führen zum Rauch-Stopp. Fest steht: Wer sich für eine rauchfreie Zukunft entscheidet, tut seiner Gesundheit damit einen großen Gefallen.

mit dem Rauchen aufhören

Die positiven Folgen eines Rauch-Stopps sind für COPD-Patienten bereits nach kurzer Zeit spürbar: Nachdem das Rauchen aufgegeben wurde, verringert sich i.d.R. die Menge des Auswurfes und die Lungenfunktion verbessert sich. Langfristig erhöhen sich die Lebenserwartung und die Lebensqualität.

So viele gute Gründe es gibt, mit dem Rauchen aufzuhören, so viele unterschiedliche Methoden und Ansätze stehen Rauchern zur Verfügung, um ihr Ziel zu erreichen. Einen Königsweg gibt es zwar nicht, aber die Anwendung bestimmter Hilfsmittel und die Nutzung verhaltenstherapeutischer Angebote erhöhen Ihre Chance auf eine erfolgreiche Rauchentwöhnung.

Nikotinersatzpräparate, Medikamente und E-Zigaretten

Nikotinersatzpräparate wie Nikotinpflaster, -kaugummis oder Nasensprays erleichtern den Weg aus der Sucht. Hierbei wird Ihrem Körper zeitlich begrenzt Nikotin zugeführt, ohne dabei den Organismus mit den zahlreichen im Zigarettenrauch enthaltenen Giftstoffen zu belasten.

Neben solchen Ersatzpräparaten gibt es auch Medikamente, die die Entzugsstörungen und das Rauchverlangen nach einem Rauchstopp abmildern können. Aufgrund von Nebenwirkungen und möglichen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sollten Sie medikamentöse Maßnahmen jedoch mit Ihrem behandelnden Arzt absprechen.

Neue Studien deuten darauf hin, dass sich auch E-Zigaretten zur Rauchentwöhnung eignen könnten. Zwar sind die Langzeiteffekte des Dampfens derzeit noch unerforscht, jedoch scheint der Umstieg auf die gesundheitlich weniger belastenden E-Zigaretten vielen Rauchern den Ausstieg zu erleichtern.

E-Zigaretten: Ist Dampfen besser als Rauchen?

Suchttherapie

Der Einsatz von Medikamenten ist nicht zuletzt auch abhängig von Ihrem persönlichen Rauchverhalten, das vom Genussrauchen über das Stressrauchen bis hin zum Suchtrauchen reichen kann. Insbesondere im Suchtfall ist eine verhaltenstherapeutische Betreuung sinnvoll. Hier werden Sie in Einzelberatungen oder Gruppenkursen mental bei der Rauchentwöhnung unterstützt und auf kritische Situationen vorbereitet.

Studien konnten belegen, dass die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Entwöhnung deutlich steigt, wenn Raucher die therapeutischen Angebote in Kombination mit medikamentöser Unterstützung wahrnehmen. Alternativ oder ergänzend sind auch Entspannungstechniken wie z.B. autogenes Training ein wirksames Mittel gegen Stress und Entzugserscheinungen wie Nervosität und Unausgeglichenheit.

Auch Hypnose oder Akupunktur werden vielerorts zur Rauchentwöhnung angeboten, wobei es noch keine aussagekräftigen Statistiken zur Wirksamkeit dieser Methoden gibt.

Jetzt rauchfrei werden!

Egal für welche Methode(n) Sie sich entscheiden: Gehen Sie das Thema Rauchen gemeinsam mit Ihrem Partner und Ihrem behandelnden Arzt an, und sorgen Sie damit für eine optimale Ausgangsposition, um Ihre Lebensqualität wieder zu verbessern!

Im Internet erhalten Sie umfassende Informationen zu Möglichkeiten der Rauchentwöhnung unter www.rauchfrei-info.de

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