Rauch-Stopp! - Nichtraucher werden

Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie der COPD ist die Aufgabe des Rauchens. Der Abschied von der Zigarette ist daher unumgänglich. Um die Rauchentwöhnung so leicht wie möglich zu gestalten, gibt es jedoch einige nützliche Tipps und Tricks.

 
Übersicht:

Nichtraucher werdenSicher ist die Forderung nach einem Rauch-Stopp leichter gesagt als getan. Vielleicht ist es ratsam, nicht von jetzt auf gleich aufzuhören, weil die Versuchung rückfällig zu werden, gerade in der ersten Phase sehr stark sein dürfte.


Um solchen Frustrationserlebnissen vorzubeugen, kann man anhand eines Etappenplans vorgehen und Schritt für Schritt die Menge der täglichen Zigaretten reduzieren. So geben Sie Ihrem Körper die Chance, sich allmählich zu entwöhnen und von der Lust auf die Zigarette loszukommen.
 

Hilfsmittel zur Rauchentwöhnung

Es gibt auch die Möglichkeit, die Entwöhnung durch die Einnahme medizinischer Präparate oder anderer Hilfsmittel wie Nikotinpflaster, -kaugummis oder Nasensprays zu erleichtern. Hierbei wird Ihrem Körper zeitlich begrenzt Nikotin zugeführt, ohne dabei den Organismus mit den zahlreichen im Zigarettenrauch enthaltenen Giftstoffen zu belasten.

Aufgrund von Nebenwirkungen und möglichen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, sollten Sie den Gebrauch solcher Hilfsmittel jedoch mit Ihrem behandelnden Arzt absprechen.


Suchttherapie

Der Einsatz von Medikamenten ist nicht zuletzt auch abhängig von Ihrem persönlichen Rauchverhalten, das vom Genussrauchen über das Stressrauchen bis hin zum Suchtrauchen reichen kann. Insbesondere im Fall des letztgenannten Rauchertyps kann eine verhaltenstherapeutische Betreuung Sinn machen. Hier werden Sie in Einzelberatungen oder Gruppenkursen mental bei der Rauchentwöhnung unterstützt und auf kritische Situationen vorbereitet.


Alternativ oder ergänzend sind auch Entspannungstechniken wie z.B. autogenes Training ein wirksames Mittel gegen Stress und Entzugserscheinungen wie Nervosität und Unausgeglichenheit. Auch Hypnose oder Akupunktur werden vielerorts zur Rauchentwöhnung angeboten, wobei es noch keine aussagekräftigen Statistiken zur Wirksamkeit dieser Methoden gibt.


Positive Folgen der Rauchentwöhnung

Die positiven Folgen des Rauch-Stopps sind bereits nach kurzer Zeit spürbar: Nachdem das Rauchen aufgegeben wurde, verringert sich i.d.R. die Menge des Auswurfes, oder er bleibt sogar ganz aus, die Lungenkapazität verbessert sich und Abgeschlagenheit und Kurzatmigkeit lassen allmählich nach.

Egal für welche Methode(n) Sie sich also entscheiden: Gehen Sie das Thema Rauchen gemeinsam mit Ihrem Partner und Ihrem behandelnden Arzt an, und sorgen Sie damit für eine optimale Ausgangsposition, um Ihre Lebensqualität wieder zu verbessern!


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