Die Atemtherapie bei COPD
Patienten der COPD leiden unter einer konstant schwachen Lungenfunktion. Eine Atemtherapie ist eine wirkungsvolle Methode, die Lungenfunktion wieder zu verbessern.
- Was passiert bei einer COPD Atemtherapie?
- Wo kann man eine Atemtherapie machen?
- Wer zahlt?
- Alternative Atemtherapien
Einatmen, ausatmen - man möchte meinen, dass im Fall eines so einfach und natürlich ablaufenden Prozesses eine therapeutische Behandlung wie eine Atemtherapie überflüssig ist.
Das stimmt so jedoch nur bedingt - zumindest aus Sicht der klinischen Atemtherapie, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, mit der Atmung zusammenhängende Störungen zu beseitigen oder abzubauen. Sie hat sich insbesondere auf obstruktive Lungenerkrankungen wie die COPD spezialisiert.
Was passiert bei einer COPD Atemtherapie?
Die klinische Atemtherapie bei COPD kann man sich wie eine auf Lungenpatienten abgestimmte Physiotherapie vorstellen. Zum einen soll das Atmungs- und Bronchialsystem stabilisiert werden, um das Wohlbefinden der Patienten zu verbessern.
So wird in einer Atemtherapie durch Atemtraining die an der Atmung beteiligte Muskulatur gestärkt und die Lungenfunktion gesteigert. Dies geschieht meist durch Übungen, bei denen die COPD Patienten gegen einen erhöhten Widerstand einatmen.
Zum anderen erlernen Patienten in einer COPD Atemtherapie spezielle Atemtechniken (wie z.B. Lippenbremse und Zwerchfellatmung), die ihnen das Atmen und Husten erleichtern sowie einer Atemnot vorbeugen. Die Techniken sollen u.a. dazu beitragen, den in den Bronchien festsitzenden Schleim zu lösen und reibungslos abzutransportieren.
Auch bestimmte Körperhaltungen können Atmung und Husten erleichtern und gerade bei akuter Atemnot Abhilfe schaffen (so z.B. der Kutschersitz).
Wo kann man eine Atemtherapie machen?
Klinische Atemtherapien werden in vielen auf Lungenkrankheiten spezialisierten Kliniken, aber auch von einzelnen Physiotherapeuten angeboten. Sie werden oft auch im Rahmen einer Rehabilitation durchgeführt.
Wer zahlt?
Wenn die Atemtherapie von einem Arzt verordnet wurde, trägt in der Regel die gesetzliche Krankenkasse die Kosten einer Therapie. Besprechen Sie deshalb die Möglichkeit einer Therapie mit Ihrem Hausarzt.
Alternative Atemtherapien
Neben der klinischen Atemtherapie gibt es auch noch alternative Atemtherapien, die jedoch einen ganz anderen Ansatz verfolgen. Sie arbeiten mit alternativen Heilmethoden und wollen z.B. über meditative Atemübungen das Körperbewusstsein und die seelische Ausgeglichenheit fördern, um so den Gesundheitszustand der Patienten positiv zu beeinflussen.
Weil diese Form der Atemtherapie in erster Linie auf Stressabbau und innere Harmonisierung zielt, spricht sie nicht nur COPD Patienten, sondern prinzipiell jeden an. Die Kostenübernahme durch die Krankenkasse ist im Fall der alternativen Atemtherapie daher eher unwahrscheinlich.
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Eine erfolgreiche Behandlung der Krankheit setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen - hier die wichtigsten Behandlungsmöglichkeiten der Lungenkrankheit auf einen Blick....
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