COPD und Sport: Kraft oder Ausdauer?
Viele Studien belegen, dass Bewegung und Sport bei COPD die allgemeine Lebensqualität verbessern. Welche Art des Trainings sich eignet ist dabei abhängig vom Schweregrad der COPD.
- Nicht überanstrengen!
- COPD und Sport: Kombination von Kraft- und Ausdauertraining
- Regelmäßiger Sport bei COPD wichtig
Die Angst vor der Atemnot hält viele COPD Patienten davon ab, aktiv Sport zu treiben. Mit diesem Verhalten begünstigen sie jedoch das Fortschreiten der Erkrankung. Dass sich nämlich angemessene Formen des Trainings positiv auf eine Reihe von Werten wie Lungenfunktion, Muskelmasse und Lebensqualität auswirken, ist mittlerweile eine gesicherte Erkenntnis. Aber welche Art der Bewegung ist angemessen?
Nicht überanstrengen!
Wichtig ist zunächst einmal, dass Sie sich beim Sport nicht überanstrengen. Wer an seine Leistungsgrenze geht, gefährdet seine Gesundheit. Das gilt vor allem für COPD Patienten, die sich schön länger nicht mehr sportlich betätigt haben. Fangen Sie langsam an und steigern Sie die Belastung erst allmählich von Einheit zu Einheit.
COPD und Sport: Kombination von Kraft- und Ausdauertraining
Für alle Patienten wird eine Kombination von Kraft- und Ausdauertraining empfohlen. Die jeweilige Gewichtung ist dabei stark abhängig vom Schweregrad Ihrer COPD:
Patienten mit leichter bis mittlerer COPD profitieren mehr von Sport, der die Ausdauer trainiert. Das liegt daran, dass diese Patienten vom Schwund der Muskelmasse noch nicht so stark betroffen sind. Außerdem sind sie meist noch gut in der Lage ein angemessenes Ausdauertraining ohne Atemnot durchzuführen. Die Ausdauer kann zum Beispiel durch Walken, leichtes Joggen oder auf dem Fahrradergometer trainiert werden.
Patienten mit schwerer COPD (FEV1-Wert < 40%) profitieren hingegen eher von einem Krafttraining. Das liegt daran, dass sie mehr mit zunehmendem Muskelschwund als mit Herzkreislauf-Problemen zu kämpfen haben. Mit steigender Schwere der Erkrankung wird zudem ein Ausdauertraining wegen der Gefahr einer Atemnot zunehmend erschwert. Die vielen Pausen zwischen den Übungen beim Krafttraining kommen diesen Patienten daher entgegen.
Regelmäßiger Sport bei COPD wichtig
Wie Sie angemessen Sport treiben lernen Sie am besten im Rahmen einer Rehabilitation, in speziellen Kursen beim Physiotherapeuten oder in Lungensportgruppen. Wichtig ist, dass Sie das Training aber auch selbständig weiterführen. Die positiven Effekte treten zwar sofort ein, lassen aber auch beim Rückfall in alte Verhaltensmuster schnell wieder nach. Mit regelmäßigem Training gehen Sie hingegen gestärkt in Ihren Alltag!
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COPD - Freizeit und Sport Übersicht
Die Diagnose COPD bedeutet nicht das Ende sondern einen Neuanfang. Hier finden Sie Tipps, wie Sie Ihren Alltag und Ihren Beruf gestalten können.
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