COPD – Rauchen und die Folgen

Neun von zehn Patienten der chronisch obstruktiven Bronchitis (COPD) rauchen oder haben früher geraucht. Das Rauchen ist damit die Hauptursache einer Erkrankung.
 | 15.10.2018

Grundsätzlich lässt sich sagen: Je mehr Zigaretten Sie rauchen, desto höher ist das Risiko an einer COPD zu erkranken. Sowohl eine COPD als auch ein Lungenemphysem können nicht geheilt werden. Nach einer Erkrankung sind die Bronchien irreparabel geschädigt. Sobald die Diagnose feststeht, muss mit einer auf das jeweilige Stadium der Krankheit abgestimmten medikamentösen und nicht-medikamentösen Therapie begonnen werden. Ziele der Therapie sind die Milderung der Symptome – Auswurf, Husten, Atemnot – und der Versuch, ein Fortschreiten der Krankheit zu verhindern. Für eine erfolgreiche Therapie der COPD aber gibt es eine nicht verhandelbare Voraussetzung: der Verzicht auf das inhalierende Rauchen!

Zahlen und Fakten

Die Zahlen sprechen für sich: 90 % der COPD-Patienten rauchen oder haben früher geraucht. Neuesten Erkenntnissen zufolge sind Frauen dabei gefährdeter als Männer, da die Lunge bei Frauen empfindlicher auf Schadstoffe reagiert. Sind Sie einmal erkrankt, dann schadet nicht nur jede weitere Zigarette einer möglichen Verbesserung Ihres Gesundheitszustandes, sie begünstigt auch ein rasches Fortschreiten der chronisch-obstruktiven Bronchitis und eine Verstärkung der COPD-Symptome.

23.11.2021

COPD-Symptome: Die Anzeichen erkennen

Sie entwickelt sich oft schleichend – meistens treten Husten und Auswurf als erste Symptome auf, die nicht selten lange Zeit ignoriert werden. Doch spätestens wenn das dritte Symptom hinzu kommt, ist sie nicht mehr zu leugnen: Die COPD. Weiterlesen

Was passiert beim Rauchen?

Mit jeder Zigarette, die Sie rauchen, gelangen etwa 4000 verschiedene Stoffe in die Atemwege, viele davon sind giftig. Diese Giftstoffe bewirken die Produktion eines zähflüssigen Schleims durch die Schleimhäute, der vom Reinigungssystem der Lunge nicht mehr ordentlich gefiltert werden kann. Schmutz und Schadstoffe bleiben in der Lunge und greifen die Schleimhaut an, die sich nun entzündet und in der Folge anschwillt. So kommt es zu einer fortschreitenden Verengung der Bronchien, die einen fatalen Kreislauf für den gesamten Organismus in Gang setzt: Die Sauerstoffversorgung des Körpers ist fortan unzureichend, die Muskeln verlieren an Kraft und die Lungenfunktion sinkt. Das Risiko einer COPD hingegen steigt!

Rauch-Stopp! Nichtraucher werden

Im Falle einer COPD Erkrankung lautet also der einzige Ausweg aus diesem Kreislauf: Geben Sie das Rauchen auf!

Wie sich der Weg zum Nichtraucher bei COPD einfacher gestalten lässt, erfahren Sie im Artikel ‚Rauch-Stopp! – Nichtraucher werden‘.

Quellen:
– Foto: Fotolia.com

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